Geschlechtsspezifische Kommunikation
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Sprache:Deutsch
Fr. 19.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.01.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
42 (Printausgabe)
Dateigröße
733 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638246101
Die feministische Linguistik bleibt also nicht bei der blossen Deskription der Sprache stehen, sondern verbindet in politischer Absicht Analyse und Wertung. Die beabsichtigte Folge ist einen Sensibilisierungsprozess in Gang zu setzen, der darauf aufmerksam macht, dass Frauen auch in Gesprächen von Gewalt betroffen sind. (Gewalt meint in diesem Zusammenhang, dass Menschen so beeinflusst werden, dass ihre aktuelle somatische und geistige Verwirklichung geringer ist als ihre potentielle.) Allerdings ist die grundsätzliche Aussage, dass Frauen in gegengeschlechtlichen Gesprächen immer von Männern dominiert und unterdrückt werden in den linksalternativen Gruppen, die mit der Frauenbewegung sympathisieren, zum festen Bestandteil des "Wissens" geworden. Nicht nur Fachwissenschaftler interessierte diese Thematik, sie wurde auch zugänglich gemacht für breitere Kreise durch Sprachwissenschaftlerinnen wie Senta-Trömmel Plötz und Deborah Tannen, die unter anderem populärwissenschaftlich publizieren.
Frank kritisiert die Bereitschaft der Autorin Trömmel-Plötz zu generalisierenden und uneingeschränkten Behauptungen. Jedoch räumt sie ein, dass die Thematik weiteren Kreisen zugänglich gemacht worden sei.
In ihrem Aufsatz, "Weiblicher Stil-Männlicher Stil", beschreibt die Autorin die Gesprächsstile der Geschlechter grundsätzlich wie folgt: Sie schildert den weiblichen Kommunikationsstil als einen, der durch kooperative Gesprächsanteile gekennzeichnet ist.
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