Aktienbewertung auf der Basis von Discounted Cash Flow-Modellen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.03.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
692 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638259187
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,8, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen (Fachrichtung Banken und Bausparkassen), Sprache: Deutsch, Abstract: Discounted Cash Flow (DCF)-Modellen wird heute auch in Europa zunehmend mehr
Bedeutung geschenkt als noch vor einigen Jahren.1 Mit Hilfe des mit ihnen ermittelten
Barwertes wird es einem Investor ermöglicht, den aktuellen Kurswert einer Aktie mit ihrem
inneren Wert zu vergleichen und eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung zu fällen.2
DCF-Modelle haben gegenüber anderen Verfahren zur Aktienbewertung entscheidende
Vorteile. So scheiterten u.a. Peer Group-Vergleiche, die den angemessenen Kurswert einer
Aktie aus dem Durchschnittkurs einer Branche bestimmen, weil der durchschnittliche
Kurswert einer Branche zu hoch oder zu niedrig liegen kann.3
Theoretisch stellen DCF-Modelle eine sinnvolle Methode zur Bewertung von Aktien
dar, da sie einen theoretisch korrekten Preis ermitteln.4 In der Praxisanwendung zeigen
sich jedoch Probleme bei der Umsetzung dieser Verfahren, z.B. in Bezug auf die Ermittlung
des Cash Flows oder des Diskontierungssatzes. Auf die Probleme, die bei der Anwendung
von Cash Flow-Diskontierungsmodellen auftreten, wird daher in Gliederungspunkt
4 ausführlich eingegangen.
Ziel der Arbeit ist die Darstellung der verschiedenen DCF-Verfahren und das Aufzeigen
der damit verbundenen Schwachstellen.
In Kapitel 2 wird zunächst dargelegt, warum Aktienbewertungen durchführt werden und
wie DCF-Modelle mit der Fundamentalanalyse und Informationseffizienz zusammenhängen.
Im Anschluss daran erfolgen die Darstellungen der Zero Growth-, Constant
Growth- und der mehrstufigen Dividendendiskontierungsmodelle. Anschliessend wird
auf das Equity-Verfahren (Nettomethode), den Weighted Average Cost of Capital
(WACC)-Ansatz, Total Cash Flow (TCF)-Ansatz und das Adjusted Present Value
(APV)-Modell (Bruttomethoden) eingegangen. Aufgrund der geringen praktischen Bedeutung
wird der TCF-Ansatz jedoch nur ansatzweise erläutert.5
1 Vgl. o.V., Venture Valuation, 2002, S.4.
2 Vgl. Steiner, M./Bruns, C., Wertpapiermanagement, 2002, S. 229.
3 Vgl. Kempf, M., FTD-Geldanlage, 2002.
4 Vgl. Drobetz, W., Fit for Finance, 2001, S. 97.
5 Zur Verwendungshäufigkeit der DCF-Ansätze vgl. Darstellung 1, Anhang I, S. 23
Bedeutung geschenkt als noch vor einigen Jahren.1 Mit Hilfe des mit ihnen ermittelten
Barwertes wird es einem Investor ermöglicht, den aktuellen Kurswert einer Aktie mit ihrem
inneren Wert zu vergleichen und eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung zu fällen.2
DCF-Modelle haben gegenüber anderen Verfahren zur Aktienbewertung entscheidende
Vorteile. So scheiterten u.a. Peer Group-Vergleiche, die den angemessenen Kurswert einer
Aktie aus dem Durchschnittkurs einer Branche bestimmen, weil der durchschnittliche
Kurswert einer Branche zu hoch oder zu niedrig liegen kann.3
Theoretisch stellen DCF-Modelle eine sinnvolle Methode zur Bewertung von Aktien
dar, da sie einen theoretisch korrekten Preis ermitteln.4 In der Praxisanwendung zeigen
sich jedoch Probleme bei der Umsetzung dieser Verfahren, z.B. in Bezug auf die Ermittlung
des Cash Flows oder des Diskontierungssatzes. Auf die Probleme, die bei der Anwendung
von Cash Flow-Diskontierungsmodellen auftreten, wird daher in Gliederungspunkt
4 ausführlich eingegangen.
Ziel der Arbeit ist die Darstellung der verschiedenen DCF-Verfahren und das Aufzeigen
der damit verbundenen Schwachstellen.
In Kapitel 2 wird zunächst dargelegt, warum Aktienbewertungen durchführt werden und
wie DCF-Modelle mit der Fundamentalanalyse und Informationseffizienz zusammenhängen.
Im Anschluss daran erfolgen die Darstellungen der Zero Growth-, Constant
Growth- und der mehrstufigen Dividendendiskontierungsmodelle. Anschliessend wird
auf das Equity-Verfahren (Nettomethode), den Weighted Average Cost of Capital
(WACC)-Ansatz, Total Cash Flow (TCF)-Ansatz und das Adjusted Present Value
(APV)-Modell (Bruttomethoden) eingegangen. Aufgrund der geringen praktischen Bedeutung
wird der TCF-Ansatz jedoch nur ansatzweise erläutert.5
1 Vgl. o.V., Venture Valuation, 2002, S.4.
2 Vgl. Steiner, M./Bruns, C., Wertpapiermanagement, 2002, S. 229.
3 Vgl. Kempf, M., FTD-Geldanlage, 2002.
4 Vgl. Drobetz, W., Fit for Finance, 2001, S. 97.
5 Zur Verwendungshäufigkeit der DCF-Ansätze vgl. Darstellung 1, Anhang I, S. 23
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