Sprüche der Väter Pirke Awot
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.1994
Verlag
Verlag Morascha AGSeitenzahl
112
Maße (L/B)
23.5/15.9 cm
Gewicht
393 g
Originaltitel
Pirke AwotÜbersetzt von
Samson Raphael Hirsch
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-906954-16-5
Sprüche der Väter – Pirke Awot von Rabbiner Samson Raphael Hirsch sind ein Teil des Gebetbuches. Jüdische Ethik in der Manier des grossen Meisters. Das vorliegende Werk ist ein dünnes Buch mit viel jüdischer Ethik. Gut geeignet um überall zu lernen. Ein Mitbringsel mit viel Gewicht in Taschenformat.
Die Sprüche der Väter ist ein Traktat der Mischna, der mündlichen Lehre und behandelt Fragen der Ethik.
Obwohl der Traktat in die Struktur des Talmud eingebettet ist – es handelt sich um den neunten Traktat im Seder Nesiqin –, gibt es wesentliche Unterschiede zum restlichen talmudischen Text. Einerseits gibt es keine weiterführenden Erklärungen in Form von der Gemara, andererseits enthält der Abschnitt keine halachischen, gesetzlichen Vorschriften zur Regelung der jüdischen Lebensweise.
Die Sprüche der Väter sind sowohl in liberalen als auch in orthodoxen Gemeinden Teil der Liturgie und sind deshalb in zahlreichen Gebetbüchern zu finden.
Die Sprüche der Väter sind in sechs Kapitel unterteilt. Die ethischen Maximen sind als Aussagen verschiedener Rabbinen in chronologischer Reihenfolge dargeboten. Sie beginnen mit der Überlieferungsgeschichte der Tora: „Mosche empfing die Tora am Sinai und übergab sie Joschua, Joschua den Ältesten, die Ältesten den Propheten, und die Propheten übergaben sie den Männern der “Grossen Versammlung.“ (Avot 1,1). Besonders bekannt ist der Ausspruch Hillels: „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich? Und wenn ich für mich bin, was bin ich? Und wenn nicht jetzt, wann dann?“ (Avot1,14)
Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808 – 1888), der in Deutschland lebte und wirkte, war einer der bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten seiner Zeit. Seine spezielle jüdische Weltanschaung wird auch heute auf der ganzen Welt gelehrt und gelebt. Er war ein Erneuerer, sah aber trotzdem die Autorität der Halacha als absolut an. Sein erzieherisches Ideal war “Tora im Derech Erez‘“. Danach war der ideale Jude, seiner Meinung nach ein aufgeklärter Jude, der die Gebote hält.
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