Der Kaukasus

Inhaltsverzeichnis


Inhalt

 

Vorwort zur 3. Auflage

1. Die Länder

Armenien – Überleben am Fusse erloschener Vulkane

Aserbaidschan – Machtpoker um Petrodollars

Georgien – ein Land auf EU-Kurs

Nordkaukasus – Porträt einer spannungsreichen Region

Iran – die selbstbewusste Regionalmacht

Türkei – Politik in historischem Hinterland

2. Die Konflikte

Abchasien – Kämpfe um den schönsten Teil der Schwarzmeerküste

Berg Karabach – Krieg um den «schwarzen Garten»

Der ungelöste Konflikt um Süd-Ossetien

Krisenregion Nordkaukasus – Ursachen, Akteure, Perspektiven

Internationale Organisationen – Hemmschuh oder Motor für eine Konfliktlösung im Südkaukasus?

Die Seidenstrasse der Energie – Poker um eine strategische Drehscheibe

3. Die Kulturen

Ethnische Vielfalt – Wahrnehmung und Fakten

Der «Berg der Sprachen» – die Sprachenvielfalt im Kaukasus

Kunsttradition, Minnesang und Heldenepik

Religionen – Identitätsstiftung, Abgrenzung und Gemeinschaftsbildung

Politische Kultur: Autoritäre Herrscher – pragmatische Loyalitäten

Rechtsbewusstsein und Rechtsverständnis

Autoren

Abkürzungen

Register

Band 1791

Der Kaukasus

Geschichte, Kultur, Politik

Buch (Taschenbuch)

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Der Kaukasus

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

45305

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2018

Herausgeber

Marie-Carin Gumppenberg + weitere

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

301

Beschreibung

Rezension

"Gut geschriebenes Überblickswerk."
Religion & Gesellschaft in Ost und West, Stefan Kube

Details

Verkaufsrang

45305

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2018

Herausgeber

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

19.3/12.3/2.2 cm

Gewicht

307 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72575-3

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Der gordisch/kaukasische Knoten

S.A.W aus Salzburg am 23.09.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autoren zeichnen ein komplexes Bild dieses Knotenpunktes zwischen Europa, dem Nahen Osten und Zentralasien. Seit der Antike laufen hier die Frontlinien zwischen Römern und Persern, Byzantinern und Arabern, Russen und Iranern und Russen und Osmanen. Meist war der Kaukasus zwischen christlichen und islamischen, sowie zwischen sunnitischen und schiitischen Herrschern aufgeteilt. Als ab 1864 das Zarenreich die Region den Osmanen und den Safawiden abnahm, wurden die Konflikte durch militärische Macht überdeckt, brachen 1918 in der Unabhängigkeit von Georgien, Armenien und Aserbeidschan wieder auf. Ab 1921 übernahmen die Sowjets, die unter Stalin grausame Umsiedlungsaktionen starteten, u.a. wurden 90% der Tscherkessen, dem einstmals größtem kaukasischen Volk, nachhaltig vertrieben. 1991 waren die Konflikte um Berg-Karabach, Süd-Ossetien und Abchasien Auslöser für den Zerfall der UDSSR, Tschetschenien bewirkte Ähnliches für die RSFSR, weswegen der Aufstand dort in 2 Kriegen brutal niedergeschlagen wurde. Derzeit sind die drei unabhängigen Länder in verschiedene Richtungen orientiert: Russland beschützt Armenien, Georgien tendiert zur EU und Aserbeidschan zur Türkei. Fantastisch nicht nur die herrliche Gebirgslandschaft, sondern auch die ethnisch-kulturelle Vielfalt. Die eingesessenen Kaukasier gliedern sich in zahlreiche Sprachen, die Armenier sind das erste christliche Volk, die Aserbeidschaner zeugen von den vielen türkischen Einwanderungswellen. Gas und Öl von Baku macht das Gebiet für Europa, Russland, die USA und China interessant, die Geopolitik entzündet sich an den vielen Pipelines, die gebaut oder verhindert werden sollen, je nach nationalen Interessen der Mitspieler. Ein sachliches und informatives Buch mit lexikalischer Genauigkeit Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus“

Der gordisch/kaukasische Knoten

S.A.W aus Salzburg am 23.09.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autoren zeichnen ein komplexes Bild dieses Knotenpunktes zwischen Europa, dem Nahen Osten und Zentralasien. Seit der Antike laufen hier die Frontlinien zwischen Römern und Persern, Byzantinern und Arabern, Russen und Iranern und Russen und Osmanen. Meist war der Kaukasus zwischen christlichen und islamischen, sowie zwischen sunnitischen und schiitischen Herrschern aufgeteilt. Als ab 1864 das Zarenreich die Region den Osmanen und den Safawiden abnahm, wurden die Konflikte durch militärische Macht überdeckt, brachen 1918 in der Unabhängigkeit von Georgien, Armenien und Aserbeidschan wieder auf. Ab 1921 übernahmen die Sowjets, die unter Stalin grausame Umsiedlungsaktionen starteten, u.a. wurden 90% der Tscherkessen, dem einstmals größtem kaukasischen Volk, nachhaltig vertrieben. 1991 waren die Konflikte um Berg-Karabach, Süd-Ossetien und Abchasien Auslöser für den Zerfall der UDSSR, Tschetschenien bewirkte Ähnliches für die RSFSR, weswegen der Aufstand dort in 2 Kriegen brutal niedergeschlagen wurde. Derzeit sind die drei unabhängigen Länder in verschiedene Richtungen orientiert: Russland beschützt Armenien, Georgien tendiert zur EU und Aserbeidschan zur Türkei. Fantastisch nicht nur die herrliche Gebirgslandschaft, sondern auch die ethnisch-kulturelle Vielfalt. Die eingesessenen Kaukasier gliedern sich in zahlreiche Sprachen, die Armenier sind das erste christliche Volk, die Aserbeidschaner zeugen von den vielen türkischen Einwanderungswellen. Gas und Öl von Baku macht das Gebiet für Europa, Russland, die USA und China interessant, die Geopolitik entzündet sich an den vielen Pipelines, die gebaut oder verhindert werden sollen, je nach nationalen Interessen der Mitspieler. Ein sachliches und informatives Buch mit lexikalischer Genauigkeit Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus“

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    Nordkaukasus – Porträt einer spannungsreichen Region

    Iran – die selbstbewusste Regionalmacht

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