Tageliedvariationen im Werk von Oswald von Wolkenstein
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.10.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
202 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638553728
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung
Die grosse Rolle spielen in der Minnesanggeschichte die so genannten Tagelieder, deren Thematik eine zeitlose Relevanz besitzt und sich nicht auf das Mittelalter beschränken lässt. So entstand das mittelhochdeutsche Tagelied nach den Vorbildern und Entlehnungen aus verschiedenen Quellen. Die tageliedartigen Gedichte reichen bis in das 13. Jahrhundert vor Christus zurück und finden eine ausgiebige Rezeption bei verschiedenen Dichtern in vielen Zeitepochen, einschliesslich der Moderne. So z.B. die Spiegelung des Tageliedes in Shakespeares "Romeo und Julia". Schon vor der Entstehung des deutschen Tageliedes gab es deren zahlreiche Variationen, wie z.B. Tagelieder, die eine offene Trennung der Liebenden bei Tagesanbruch thematisierten, und solche, die vom ,heimlichen Herausschleichen' des Liebhabers handeln, die Tagelieder über die Trennung oder über das Treffen der Liebenden am Morgen.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Tageliedvariationen des deutschen Minnesangs und führt als Beispiel zwei ausgewählte Variationen der Tagelieder von Oswald von Wolkenstein (Ende des 14. - Mitte des 15. Jahrhundert) an, dem Vertreter des späten Minnesangs, der, wie kein anderer mittelalterlicher deutscher Autor, viele Lieder verfasst hat, die Tagelieder sind oder sich auf das Tagelied als Gattung beziehen. Das Ziel der Arbeit besteht in der Bestimmung der Typen der ausgewählten Tagelieder von Oswald von Wolkenstein, die mithilfe von Konstituentenanalyse erfolgen soll. Diese werden im ersten Teil der Arbeit als Merkmale fast aller mittelalterlichen Tagelieder erläutert, wie auch die sich aus den unterschiedlichen Zusammensetzungen der Konstanzen ergebenen Tageliedvariationen.
Für die Hausarbeit wurden die Tagelieder Oswalds ausgewählt, die die Merkmale verschiedener Tageliedvariationen aufweisen. Sie stammen aus der
Pergamenthandschrift der Innsbrucker Universitätsbibliothek (Handschrift B), verzeichnet in Die Lieder Oswalds von Wolkenstein herausgegeben von Karl Kurt KLEIN. [...]
Die grosse Rolle spielen in der Minnesanggeschichte die so genannten Tagelieder, deren Thematik eine zeitlose Relevanz besitzt und sich nicht auf das Mittelalter beschränken lässt. So entstand das mittelhochdeutsche Tagelied nach den Vorbildern und Entlehnungen aus verschiedenen Quellen. Die tageliedartigen Gedichte reichen bis in das 13. Jahrhundert vor Christus zurück und finden eine ausgiebige Rezeption bei verschiedenen Dichtern in vielen Zeitepochen, einschliesslich der Moderne. So z.B. die Spiegelung des Tageliedes in Shakespeares "Romeo und Julia". Schon vor der Entstehung des deutschen Tageliedes gab es deren zahlreiche Variationen, wie z.B. Tagelieder, die eine offene Trennung der Liebenden bei Tagesanbruch thematisierten, und solche, die vom ,heimlichen Herausschleichen' des Liebhabers handeln, die Tagelieder über die Trennung oder über das Treffen der Liebenden am Morgen.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Tageliedvariationen des deutschen Minnesangs und führt als Beispiel zwei ausgewählte Variationen der Tagelieder von Oswald von Wolkenstein (Ende des 14. - Mitte des 15. Jahrhundert) an, dem Vertreter des späten Minnesangs, der, wie kein anderer mittelalterlicher deutscher Autor, viele Lieder verfasst hat, die Tagelieder sind oder sich auf das Tagelied als Gattung beziehen. Das Ziel der Arbeit besteht in der Bestimmung der Typen der ausgewählten Tagelieder von Oswald von Wolkenstein, die mithilfe von Konstituentenanalyse erfolgen soll. Diese werden im ersten Teil der Arbeit als Merkmale fast aller mittelalterlichen Tagelieder erläutert, wie auch die sich aus den unterschiedlichen Zusammensetzungen der Konstanzen ergebenen Tageliedvariationen.
Für die Hausarbeit wurden die Tagelieder Oswalds ausgewählt, die die Merkmale verschiedener Tageliedvariationen aufweisen. Sie stammen aus der
Pergamenthandschrift der Innsbrucker Universitätsbibliothek (Handschrift B), verzeichnet in Die Lieder Oswalds von Wolkenstein herausgegeben von Karl Kurt KLEIN. [...]
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