Vorstellung und Kritik verschiedener Interpretationen der Erzählung 'Ligeia' von Edgar Allan Poe
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.04.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
226 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638485487
Aus der Fülle von allegorischen Interpretationen kann die Autorin im Rahmen dieser Arbeit nur drei vorstellen und ihre Schwachpunkte aufzeigen. Der feministische Ansatz geht davon aus, dass Ligeia in der Reinkarnationsszene es endlich schafft, sich von den patriarchalen Zwängen einer von Männern regierten Gesellschaft zu befreien. Mit ihrem starken Willen hat sie die Kraft, die Ketten dieser Gesellschaft zu durchbrechen, die sie zu einem Mann gebunden haben, der sie nur als ein Gemälde beschreiben kann. Eine ganz und gar gegenteilige Auffassung vertreten die Kritiker, die den männlichen Erzähler als einen unterdrückten, schwachen Mann sehen, der sich Ligeia nur unterordnen kann.
Die dritte allegorische Interpretation, die vorgestellt wird, vertritt die Meinung, dass Ligeia ein blosses Hirngespinst des Autors ist - sie ist die Muse, die ihn inspiriert während er dichtet. Ziel dieser Arbeit ist es, diese verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten vorzustellen und Kritiken auszuarbeiten. Damit möchte die Autorin beweisen, dass diese Erzählung keineswegs zur Trivialliteratur gehört und damit nicht blosse Unterhaltung, sondern ein präzise und minutiös ausgearbeitetes Werk, das jedem Individuum und jeder Generation ermöglicht, eine Botschaft darin zu entdecken, gerade weil es keine universale Interpretation liefert.
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