Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.06.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
125 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638392068
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Abweichendes Verhalten, Sprache: Deutsch, Abstract: n Diskussionen über Gewalt in der Familie steht meist der sexuelle Missbrauch von Kindern im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Den Misshandlungen gegenüber dem Ehepartner und den Kindern wird oft nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Gewalt in Familien finden wir in allen sozialen Schichten. Sie ist Bestandteil unserer Gesellschaft, bleibt aber meist im Verborgenen oder wird still schweigend toleriert.
Häufig wird familiäre Gewalt nur durch Schreckensberichte von körperlichen Verletzungen oder schweren Vergehen als Problem bewusst. Die Gewalt in Familien wird sogar ermöglicht, da unsere Gesellschaft und ihre Institutionen sie tabuisieren. Denn Kinder sind absolut rechtlos, sich gegen das zu wehren, was andere für "ihr Wohl" tun. Auch den Frauen fehlt jeder rechtlicher oder polizeilicher Schutz gegen Gewaltdelikte jeder Art, einschliesslich der äussersten Erniedrigung der Vergewaltigung, sofern sie zuvor mit den Tätern in familienähnlicher Beziehung gelebt hat.
In der Öffentlichkeit und in der Politik besteht deswegen nur wenig Interesse an genauen Zahlen. Es gibt so gut wie kein gesichertes Material über die Zahlen, da eine hohe Dunkelziffer besteht. Darum muss man auf Schätzungen zurückgreifen.
Häufig wird familiäre Gewalt nur durch Schreckensberichte von körperlichen Verletzungen oder schweren Vergehen als Problem bewusst. Die Gewalt in Familien wird sogar ermöglicht, da unsere Gesellschaft und ihre Institutionen sie tabuisieren. Denn Kinder sind absolut rechtlos, sich gegen das zu wehren, was andere für "ihr Wohl" tun. Auch den Frauen fehlt jeder rechtlicher oder polizeilicher Schutz gegen Gewaltdelikte jeder Art, einschliesslich der äussersten Erniedrigung der Vergewaltigung, sofern sie zuvor mit den Tätern in familienähnlicher Beziehung gelebt hat.
In der Öffentlichkeit und in der Politik besteht deswegen nur wenig Interesse an genauen Zahlen. Es gibt so gut wie kein gesichertes Material über die Zahlen, da eine hohe Dunkelziffer besteht. Darum muss man auf Schätzungen zurückgreifen.
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