Der Sprachkontakt Spanisch - Quechua
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.01.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
285 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638454315
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Veranstaltung: Sprache und Migration, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Text setzt sich der Verfasser mit dem Thema der Sprachkontakt Spanisch-Quechua auseinander. Am Anfang soll die Situation vor der Ankunft der spanischen Eroberer auf dem südamerikanischen Subkontinent dargestellt werden. Nachdem die Landung der Iberer im Gebiet der Inka betrachtet wurde, ist der Ursprung, die Entstehung und der Verbreitung des Quechuas Gegenstand der Ausführungen. Die Phänomene des Sprachkontaktes zwischen den beiden Sprachen werden anhand von Beispielen im dritten Punkt erläutert. Am Schluss wird der Begriff "Media Lengua" näher betrachtet.
Als 1492 der Genuese Christoph Kolumbus die ersten Gebiete des heutigen Südamerikas entdeckte, befand sich das Inkareich gerade in seiner Blütezeit. Die Nachfolger des berühmten italienischen Eroberers Francisco Pizarro und des Spaniers Hernán Cortés landeten nur wenige Jahre später an den Küsten dieses Kontinentes. Während Cortés das Land südlich von Panama für die spanische Krone eroberte, zog es Pizarro nach Norden. Er ging im Jahre 1531 mit etwa 180 Soldaten, 60 Pferden und mehreren leichten Geschützen bei Tumbes im nördlichen Peru an Land, um das sagenumwobene El Dorado, das Goldene Land, zu finden. Hier traf er auf die Inkakultur, was sich für diese als verheerendes Ereignis herausstellen sollte. So könnte man auch sagen, dass Pizarro Vorreiter und Auslöser des uns hier beschäftigenden Sprachkontaktes zwischen der spanischen Sprache und dem Quechua, der Sprache der Inkas, war. Leider brachten die spanischen Eroberer nicht nur Gutes aus ihrer Heimat mit. Reichte es nicht schon aus, dass durch die von ihnen eingeschleppten Krankheiten Tausende, ja Zehntausende an deren Folgen starben, so töteten sie ausserdem aus niederen Beweggründen im Laufe der Zeit weitere Teile der einheimischen lateinamerikanischen Bevölkerung. Dieser Sachverhalt ist aber nicht Hauptbestandteil dieser Arbeit, sondern vor allem der Sprach- und Kulturkontakt und deren Phänomene.
Als 1492 der Genuese Christoph Kolumbus die ersten Gebiete des heutigen Südamerikas entdeckte, befand sich das Inkareich gerade in seiner Blütezeit. Die Nachfolger des berühmten italienischen Eroberers Francisco Pizarro und des Spaniers Hernán Cortés landeten nur wenige Jahre später an den Küsten dieses Kontinentes. Während Cortés das Land südlich von Panama für die spanische Krone eroberte, zog es Pizarro nach Norden. Er ging im Jahre 1531 mit etwa 180 Soldaten, 60 Pferden und mehreren leichten Geschützen bei Tumbes im nördlichen Peru an Land, um das sagenumwobene El Dorado, das Goldene Land, zu finden. Hier traf er auf die Inkakultur, was sich für diese als verheerendes Ereignis herausstellen sollte. So könnte man auch sagen, dass Pizarro Vorreiter und Auslöser des uns hier beschäftigenden Sprachkontaktes zwischen der spanischen Sprache und dem Quechua, der Sprache der Inkas, war. Leider brachten die spanischen Eroberer nicht nur Gutes aus ihrer Heimat mit. Reichte es nicht schon aus, dass durch die von ihnen eingeschleppten Krankheiten Tausende, ja Zehntausende an deren Folgen starben, so töteten sie ausserdem aus niederen Beweggründen im Laufe der Zeit weitere Teile der einheimischen lateinamerikanischen Bevölkerung. Dieser Sachverhalt ist aber nicht Hauptbestandteil dieser Arbeit, sondern vor allem der Sprach- und Kulturkontakt und deren Phänomene.
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