Analyse der Strophen IX, X und XI des Werks 'König-Friedrichs-Ton' Walthers von der Vogelweide auf der Textgrundlage von Silvia Ranawake
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
325 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638128186
Die politische Lyrik Walthers soll auch in dieser Arbeit anhand von drei Strophen des sogenannten "König-Friedrichstons", dem umfangreichstem politischen Sangspruch, der unter Walthers Namen überliefert wurde und dessen Teile sich in mehr Handschriften als alle anderen Töne befinden, thematisiert und analysiert werden.
Der Sangspruch wurde durch Walther von der Vogelweide gegen Ende des 12. Jahrhunderts zu einer Gattung, die gleichberechtigt neben dem Minnesang stand, und inhaltliche sowie formale Neuerungen in die Lyrik einführte. Leider sind der heutigen Wissenschaft nur einige wenige authentische Schriftstücke erhalten geblieben und so stellt sich auch am Anfang dieser Arbeit, nach der Vorstellung der Textgrundlage sowie deren Übersetzung vom Mittelhochdeutschen ins Neuhochdeutsche, die Frage nach der Echtheit der Sprüche und ihrer Überlieferung in den verschiedenen Handschriften. Um diesen Aspekt genauer untersuchen zu können ist es notwendig, biographische Zusammenhänge, Verbindungen zu anderen Spruchtönen aber auch formale Gesichtspunkte wie Form und Gestalt der Strophen, sowie deren Metrik zu betrachten. Da es sich um ursprünglich gesungene Lyrik handelt, stellt sich zudem noch die Frage nach der Melodie der Töne, die aber aufgrund unzureichender Primär- als auch Sekundärliteratur nur kurz angeschnitten werden kann. Um die Echtheit der Strophen zu beweisen bleibt es leider manchmal nicht aus, schon einige Punkte - wie zum Beispiel der Interpretation der Strophen - vorwegzugreifen.
Sicherlich wäre es bei diesen Untersuchungen interessant, nach einem möglichen Zusammenhang der Strophen im gesamten König-Friedrichston zu suchen, doch das Ausmass des Tons, der zudem noch je nach Vortragssituation variiert werden konnte, sowie die meist nur auf Spekulationen beruhende Sekundärliteratur, machen eine solche Analyse in diesem Rahmen unmöglich.
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