Die Technik der Montage im Theater "Sergej M. Eisenstein, Montage der Attraktionen"
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
152 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640279159
Doch das Prinzip der Montage wurde im Theater schon sehr viel früher angewandt. Ihre Geschichte und Vorgeschichte reicht wohl so weit zurück wie die von Boheme und Avantgarde und kann unschwer bis ins 19. Jh. zurückverfolgt werden. Hierzu zählen die Komödien Ludwig Tiecks oder E.T.A. Hoffmanns "Kater Murr", die wohl niemand als organisch bezeichnen wolle. Ein gutes Beispiel liefert Tiecks "Der gestiefelte Kater" (1797). Die Uraufführung fand am 20.4.1844 in Berlin am Kgl. Schauspielhaus statt. Der Inhalt des als Spiel im Spiel aufgeführten Märchenstücks ist im wesentlichen der des fünfzehn Jahre später durch die Brüder Grimm bekanntgewordenen Kindermärchens, das ebenfalls auf den "Chat Botté" Perraults zurückgeht. Die Aufführung dieses Märchens geht aber nun keineswegs glatt vonstatten. Das Publikum spart nicht mit Zwischenbemerkungen und meldet während der zum Teil recht unwahrscheinlichen Vorgänge auf der Bühne Bedenken an: Das Stück biete einem keinen " festen Standpunkt", und man könne unmöglich
in eine "vernünftige Illusion" hineinkommen. Der Dichter muss auf der Bühne erscheinen, um die Wogen der Empörung zu glätten, was aber erst dem hinzugerufenen "Besänftiger" des Königs mit seinem Glockenspiel und einem Arsenal tanzender Bären und anderer possierlicher Tiere und durch die Einlage eines ganz unprogrammgemässen "Balletts" gelingt. Zu Beginn des dritten Aktes hebt sich der Vorhang zu früh, so dass der Dichter im Gespräch mit dem Maschinisten auf der Bühne überrascht wird. [...]
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