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Zwischen uns ein ganzes Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

22.08.2018

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21.3/13.7/3.5 cm

Gewicht

506 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70271-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein intensiver Roman, der die Kriegsjahre und ihre lebenslangen Folgen mitreissend und mit viel Tiefgang beschreibt. ("Für Sie")
Eine bewegende Geschichte auf mehreren Zeitebenen, die sehr gut recherchiert ist. Ich habe mich beim Lesen ganz und gar in eine andere Welt versetzt gefühlt. ("Freundin")
Drama fürs Herz ("Maxi")
[...] voller Hoffnungen und Träume. Lesenswert. ("Ruhr Nachrichten")
Melanie Levensohn arbeitete lange bei der Weltbank. Und dann entdeckte sie in ihrer eigenen Familie eine dramatische Liebesgeschichte - und schrieb ein einfühlsames Buch darüber. ("Frau im Leben")
Der Roman ist packend und durchaus spannend. Prädikat: Unbedingt lesenswert ("Badische Neueste Nachrichten")
Ihr Erstlingswerk gehört zu den Büchern, die man in einer Nacht durchliest, weil man nicht aufhören kann. ("Badisches Tagblatt")
Mit feinem Gespür für Charaktere und Anteilnahme an ihren verborgenen Verletzungen zeigt Levensohn, wie Zeitgeschichte und die Verbrechen der Nazis bis in die Gegenwart hineinwirken. ("Stuttgarter Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

22.08.2018

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21.3/13.7/3.5 cm

Gewicht

506 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70271-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Buchwinter

    5/5

    31.10.2018

    Buch (Paperback)

    DAS BEWEGENDE UND EMOTIONALE SCHICKSAL DREIER FRAUEN.

    DAS BEWEGENDE UND EMOTIONALE SCHICKSAL DREIER FRAUEN. Beatrice ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die durch Zufall eine alte Frau kennenlernt und ihr hilft, ein uraltes Versprechen einzulösen… Der Einstieg ins Buch war für mich sehr emotional gestaltet. Am Sterbebett nimmt er ihr noch ein Versprechen ab, dass sie bis heute nicht einlösen konnte. Sie soll ihre Halbschwester suchen, von der sie bis dato nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Ihr Leben lang hat sie es aufgeschoben, aber jetzt ist Jacobina schon alt und wünscht sich nichts mehr, als ihr Versprechen zu halten. Die Schuld, ihre Halbschwester nicht gesucht zu haben, lastet schwer auf ihrem Herzen. Beatrice hat es sich zur Aufgabe gemacht, der alten Frau zu helfen und begibt sich auf Spurensuche. Die Halbschwester von ihr heißt Judith. Ihre Geschichte spielt während dem Krieg zwischen 1940 – 1943 in Paris. Eine aufwühlende, schockierende, traurige und gleichzeitig so bewegende Story. Es ist definitiv keine leichte Kost, denn die Grausamkeit des Krieges spürt man in jeder geschriebenen Zeile. Judiths Verzweiflung und zum Ende hin Hoffnungslosigkeit haben mir Tränen in die Augen getrieben. Die Geschichte um die drei Frauen ist so spannend und intensiv geschrieben, dass es einfach unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Alle drei Frauen sind irgendwie gebrochen für mich. Ihre Leben sind allesamt nicht so verlaufen, wie sie es sich gewünscht oder erträumt haben. Die Frage, die die ganze Zeit im Raum steht: Werden die beiden Frauen Judith finden? Oder ist sie dem Krieg zum Opfer gefallen? Oftmals habe ich mit Zeitenwechseln Probleme in Büchern, aber ich finde bei dieser Geschichte ist es perfekt umgesetzt. Auch der Schreibstil ist für mich sehr intensiv und eindringlich. Zum Ende hin nimmt die Geschichte der Frauen nochmal richtig Fahrt auf und der Leser ist so emotional in dieser Geschichte gefangen, dass ich mit den Hauptprotagonisten regelrecht mitgelitten habe. Womit ich hingegen etwas Probleme hatte, waren die sehr langen Kapitel. Bis zu 50 Seiten pro Kapitel finde ich persönlich zu lange. Das Ende der Geschichte ist etwas weit hergeholt, aber trotzdem ein gelungener Schluss der Geschichte. FAZIT. Eine sehr einprägsame Geschichte, die mit einem wunderbaren Schreibstil versehen ist. Ich spreche eine klare Leseempfehlung hab und ziehe nur deshalb ein halbes Lesezeichen ab, da mir das die Auflösung etwas zu arg weit hergeholt war. Bitte nicht falsch verstehen, das tut der Geschichte in keiner Weise einen Abbruch. Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.

  • Bewertung

    aus Küstriner Vorland

    5/5

    10.10.2018

    Buch (Paperback)

    Ein tief berührendes Schicksal

    INHALT: Paris 1940: Juditn, eine jüdische Studentin, lebt mit ihrer Mutter in Paris. Es ist die Zeit, in der die Deutschen die Stadt besetzten und für Judith, da sie ja Jüdin ist, wird das Leben immer schwerer und gefährlicher. Ihr einziger Lichtblick in dieser Zeit ist ihre große Liebe Christian, mit dem sie heimlich die Flucht aus Paris plant. Doch als der Tag gekommen ist, ist Judith plötzlich spurlos verschwunden. Washington 2006: Jacobinas Vater ist 1982 gestorben und sie hat ihm am Sterbebett das Versprechen gegeben, nach ihrer Halbschwester Judith zu suchen. Jetzt, über 20 Jahre später, ist sie schwer krank und muss endlich mit der Suche beginnen, denn viel Zeit bleibt ihr nicht mehr. Sie trifft auf die Französin Bèatrice, freundet sich mit ihr an und beide machen sich auf die Suchen nach der verschollenen Halbschwester. MEINE MEINUNG: Dieses Buch wurde von der Autorin nach wahren Begebenheiten geschrieben und daher ist es auch etwas ganz Besonderes. Die Protagonisten erhalten Gesichter und Charakterzüge, die es wirklich gab und die diesen Gefahren auch wirklich ausgesetzt waren und man nichts beschönigen kann. Dieses Buch lebt von seinen Emotionen, von den Begebenheiten und von soviel Liebe. Es gibt einen historischen und einen gegewärtigen Teil und beide haben mich sehr fasziniert. Ich bin eingetaucht in die Geschichten und war in einer völlig anderen Welt. Einserseits war das Leben von Judith so spannend und gefühlvoll geschrieben und auf der anderen Seite fand ich auch die Suche nach Judith und die Verbindungen zur Vergangenheit sehr interessant. Die Autorin hat beides wunderbar miteinander verknüpft und alles wirkte völlig authentisch. Der Schreibstil war so flüssig zu lesen, dass man gar nicht merkte, wie die Seiten so dahinflogen. Der Vergangenheitsstrang hat mich auch sehr berührt und fasziniert, weil er immer wieder mit wahren Ereignissen verbunden wurde. Es gab für mich sehr viele Gänsehautmomente. Am Ende wurde dann alles sehr gut miteinander verknüft und es blieben keine Fragen offen, nur ganz viele Gefühle und Tränen. FAZIT: Dieses Buch ist für mich etwas ganz besonderes. Es steckt voller Emotionen, voller Leid und voller Hoffnung. Bitte lest dieses Buch. Es schenkt uns ein Teil der deutschen Geschichte.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    12.09.2018

    Buch (Paperback)

    Ein wunderbares Buch!

    Dieses Buch hat mich sehr berührt und ich habe es regelrecht verschlungen! Die Haupthandlung dieses Romans spielt im Jahre 2006. Drei Frauen stehen im Mittelpunkt der Erzählung: Jacobina, die ihrem Vater vor vielen Jahren auf dem Sterbebett versprach, nach ihrer Halbschwester, die er verlassen hatte und von der sie gar nichts wusste, zu suchen. Beatrice, Französin, die in Washington bei der Weltbank arbeitet, dort große Probleme hat und in einer sehr unbefriedigenden Beziehung lebt. Judith, die Halbschwester von Jacobina, eine Jüdin, von der man nicht weiß, ob sie den Holocaust überlebt hat. Auf ihr Leben in Paris während des Krieges wird in einem Erzählstrang immer wieder zurückgeblendet. Durch ihr Engagement in einer sozialen Arbeit lernt Beatrice die alte und kranke Jacobina kennen, kümmert sich um sie und hilft ihr bei der Suche nach Judith. Melanie Levensohn schreibt sehr lebendig und flüssig, so ist das Buch leicht zu lesen. Die Geschichte um die drei Frauen ist sehr tiefgründig, interessant und auch spannend. Die historischen Ereignisse im Buch sind hervorragend recherchiert. Das Schicksal von Judith ist ergreifend und lässt einen nicht so schnell wieder los, beschreibt es doch sehr realistisch das furchtbare Verbrechen an den französischen Juden während der deutschen Besatzung. Zarte Liebesgeschichten, ganz besonders die zwischen Judith und einem jungen Franzosen aus der Oberschicht berühren das Herz. Melanie Levensohn wurde durch das Schicksal ihrer Namensvetterin, die in Auschwitz ermordet wurde, zum Schreiben dieses Buches inspiriert. Das macht für mich den Roman zu etwas Besonderem. Ich habe immer wieder das Bild dieser Melanie Levensohn, das auf der hinteren Klappenseite ist, angeschaut. Wie schön, dass sie durch dieses Buch nicht vergessen ist! Fazit: Ein wunderbares, sehr zu empfehlendes Buch!

  • Jamie

    5/5

    30.08.2018

    Buch (Paperback)

    Tief berührt

    Drei Leben, drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zwei Zeitstränge und ein altes Versprechen, das ein halbes Jahrhundert überdauert hat. Das Buch beginnt mit einer niederdrückenden Stimmung und erzählt vom Verhältnis zwischen der jungen Jacobina und ihrem Vater, demm sie auf dem Sterbebett verspricht, ihre bis dato unbekannte Halbschwester Judith zu finden. Ein Versprechen, das sie über all die Jahre hinweg nicht lösen konnte und mit der Zeit immer verbitterter und griesgrämmiger wird. Als wäre die Last dieses Versprechens zu viel für sie und würde ihr die Kraft und die Lebensfreude nehmen. Was genau in all der Zeit zwischen dem Versprechen und ihrem erneuten Auftreten in Boston im Jahre 2006 mit Jacobina geschehen ist, erfährt man nicht. Nur, dass sie sehr kaputt zu sein und zu leiden scheint. Béatrice ist eine Frau in den Vierzigern, hat einen guten Job und verdient gut, wodurch sie sich all den Luxus leisten kann, von dem sie immer geträumt hat. Vom Verhalten her kam sie mir am Anfang wie eine verwöhnte Göre vor, die selbstsüchtig und nur auf den Ruf bedacht ist. Zudem sehr unselbstständig, weil sie sich von ihrem Chef und ihrem Freund wie ein Dreck behandeln lässt, aber an diesem Zustand nichts ändert. Als wäre sie gefangen in ihren altern Mustern und kaum fähig daraus auszubrechen. Auf der Straße begegnet Béatrice einer Frau, die ehrenamtlich für Senioren in Boston sorgt und irgendetwas treibt sie dazu, es einmal auszuprobieren. Also wird sie zu Jacobina in die Wohnung geschickt und das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn Béatrice möchte der älteren Frau helfen ihr Versprechen zu halten und sie macht sich auf die Suche nach Judith. In diesen auktorialen Erzähler mischen sich immer wieder Sequenzen von Judith aus den Jahren 1940 bis 1943 in Paris, die aus der Ich-Perspektive über ihr Leben zur damaligen Zeit erzählt. Frankreich wird von den Nazis besetzt und so ändert sich nach und nach das Leben für die dortig lebenden Juden. Judith kommt man in diesen Passagen sehr nahe und kann ihre Entwicklung von noch hoffnungsvoll zu immer hoffnungsloser mitverfolgen, je mehr Dekrete erlassen und je weniger Rechte die Juden haben. Und zwischen all diese Unruhen keimt eine zarte Liebe zwischen Judith und Christian auf. Als die Deportationen beginnen, beschließt Christian Judith zu verstecke und damit wird Judiths Leben auf ein kleines Dachzimmerchen reduziert und ihre Gedanken verschwimmen. Sehr schön dargestellt ist hierbei die psychische Veränderung von Judith, die über einen längeren Zeitraum von Christian versteckt wird und dabei an ihre Grenzen stößt. Die Angst macht sie reizbar, manchmal unvorsichtig, zu anderen Momenten übervorsichtig. Die Angst vor Entdeckung lähmt sie, ihr Leben ist im Stillstand und lässt Hirngespinste aufkommen, die sie im Normalfall wahrscheinlich nicht gehabt hätte. Ein 19 jähriges Mädchen am Ende von all dem Druck und dem Hass... Gerade im letzten Drittel des Buches hatte es mich so emotional gepackt, dass ich teilweise auch weinend vor dem Buch saß. Als der letzte Abschnitt gelesen war, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen und musste erst einmal alles verdauen. Die Autorin versteht es, Szenen gefühlvoll zu schreiben und mich abzuholen. Nach und nach wurden mir sogar Jacobina und Béatrice sympathischer, wenn auch nicht gänzlich. Dennoch bilden die drei Frauen einen schönen Kontrast untereinander und die Verwicklungen nehmen seinen Lauf. Auch, als Béatrice einen Mann trifft, scheint es zu schön, um wahr zu sein und das Karussell dreht sich auch im Jahr 2006 stetig weiter mit dem Gefühlswirrwarr. Gerade aber Judiths und Christians Liebesgeschichte, diese tragische Note, hat mich sehr berührt und fasziniert und mir persönlich deutlicher gezeigt, dass Judith stärker war, als sie von außen wirkte. Fazit: 4,5 Sterne für dieses wunderbare Buch, das mich tief gefangen hat.

  • Bewertung

    aus Karlsruhe

    5/5

    28.08.2018

    Buch (Paperback)

    Drei Frauen - verbunden durch ihr Schicksal

    In zwei sich aufeinander zubewegenden Handlungssträngen, die jeweils zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort spielen, erzählt die Autorin Melanie Levensohn die aufwühlende Geschichte dreier Frauen, die zwar durch ein halbes Jahrhundert voneinander getrennt, aber dennoch durch ein einziges Versprechen auf immer miteinander verbunden sind. Im Paris der 1940er Jahre wird es für die junge jüdische Studentin Judith immer schwieriger, unter der Besatzung der Nazis ein normales Leben zu führen. Gemeinsam mit ihrem Freund Christian plant sie zu fliehen, doch kurz bevor es soweit ist, verschwindet Judith spurlos. Über 50 Jahre später treffen in Washington die beiden höchst unterschiedlichen Frauen Beatrice und Jacobina aufeinander. Beatrice soll der schwer kranken Jacobina helfen, das Versprechen, das sie einst ihrem Vater gab, einzulösen: Sie muss ihre unbekannte Halbschwester Judith finden... Eine emotionale Geschichte, in der die Liebe ebenso ihren Platz hat wie das Leid, verknüpft mit einem gelungenen Spannungsbogen, der den Leser bei der Stange hält und dafür sorgt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, sondern es am liebsten an Ort und Stelle am Stück verschlingen möchte. Dazu schreibt Melanie Levensohn noch mit so viel Gefühl, dass es einem richtig nahe geht. Die Geschichte hat mich zutiefst bewegt und mitgenommen, sie ging mir so nahe, als wäre ich nicht bloß ein unbeteiligter Leser einer fiktiven Geschichte, sondern mittendrin und direkt beteiligt an dem emotionalen Schicksal der Protagonisten. Auch wenn es unzählige Romane gibt, die von bewegenden Einzelschicksalen aus der NS-Zeit handeln, so ist „Zwischen uns ein ganzes Leben“ doch ein ganz besonderes Buch, das nicht zuletzt durch seine erzählerischen Perspektiv-, Zeit- und Ortswechsel aus der Masse der Romane hervorsticht. Insgesamt auf alle Fälle ein Buch, das es wert ist, gelesen zu werden.

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