Nationalitätenpolitik aus der zweiten Reihe Konzepte und Praktiken zur Einbindung nationaler Minderheiten in Piłsudskis Polen (1926–1939)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
28.02.2024
Abbildungen
mit 11 Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
412
Maße (L/B/H)
22.8/15.4/3.5 cm
Gewicht
692 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-3101-3
Die Beziehungen zwischen dem polnischen Staat und seinen nichtpolnischen Bürgern waren vor 1939 von teils scharfen Auseinandersetzungen geprägt. Doch es gab auch Versuche, die Konflikte in beiderseitigem Einverständnis zu lösen. Diese fanden jenseits der parlamentarischen Bühne statt und wurden in der Regel von Akteuren aus der zweiten Reihe angestossen.
Stephan Stachs Studie untersucht erstmals die Herausbildung eines institutionellen Umfelds, in dem Wissenschaftler, Ministerialbeamte, Abgeordnete und Journalisten Konzepte zur Einbindung nationaler Minderheiten in den polnischen Staat entwickelten. Am Beispiel der jüdischen und ukrainischen Minderheiten in Polen werden Prozesse beleuchtet, die zu einem politischen Vertrauen zwischen den Konfliktparteien beitrugen.
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