Richard Müller Der Mann hinter der Novemberrevolution
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
31.07.2018
Abbildungen
mit 7 Abbildungen
Verlag
Dietz Vlg BlnSeitenzahl
256
Maße (L/B/H)
20.6/12.3/2.4 cm
Gewicht
349 g
Auflage
2. korrigierte und erweiterte Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-320-02354-6
In der Revolutionsregierung von 1918 war Müller Vorsitzender des "Vollzugsrates der Arbeiter- und Soldatenräte", also des ranghöchsten Räteorgans. Formal war Richard Müller damit das Staatsoberhaupt.
Müllers Einfluss in Berlin überstieg 1918 bei weitem den von Karl Liebknecht, der über Müller scharf fluchen konnte, wenn sich die Spartakusgruppe wieder einmal in eine Nebenrolle verwiesen sah.
Das Kräfteverhältnis zwischen den Revolutionären Obleuten und der Nach-Liebknecht-KPD sollte sich freilich drehen: Unabhängiger Sozialismus und Rätesystem, jene Prinzipien, die Richard Müller vertrat, wurden zwischen den Mühlsteinen von Sozialdemokratie und Marxismus-Leninismus zermahlen.
Trotzdem beeinflusst Müller bis heute das Denken der Historiker. Seine dreibändige "Geschichte der Novemberrevolution" (zuletzt erschienen 2017) bildet die wichtigste zeitgenössische Revolutionsdarstellung aus marxistischer Sicht.
Für die Neuauflage wurde der Band aktualisiert und um einen umfangreichen Briefwechsel Richard Müllers mit der Kommunistischen Internationale in Moskau ergänzt.
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