Die Treuepflicht bei der Rückforderung eines Gesellschafterdarlehens
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.06.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-73091-5
Die folgende Arbeit befasst sich mit der Thematik, inwieweit die gesellschaftliche Treuepflicht eine Rückforderungssperre hinsichtlich des Gesellschafterdarlehens begründen kann. Die Kernfrage dieser Arbeit befasst sich damit, ob der Gesellschafter sein gewährtes Darlehen jederzeit zurückfordern kann. Problematisch könnte dabei sein, dass durch die Rückforderung die Gesellschaft in eine wirtschaftliche Krisensituation gerät oder diese sich zuspitzt. Eine Rückzahlung und der dadurch einhergehende Liquiditätsverlust könnten Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft haben und deswegen unter Berücksichtigung der Gesellschaftsinteressen unterbleiben.
Ziel dieser Arbeit ist den Anwendungsbereich der Treuepflicht bei der Rückforderung von Gesellschafterdarlehen zu definieren. Dabei wird zunächst anhand des Krisenbegriffs der Zeitpunkt, ab dem eine Rückforderung nicht mehr geltend gemacht werden kann, bestimmt. Darüber hinaus stellt sich insbesondere die Frage, welche Intensität der Treuepflicht angewendet werden sollte. Unter diesem Gesichtspunkt ist zu erörtern unter welchen Umständen der Gesellschafter tatsächlich gezwungen sein könnte auf seinen Rückforderungsanspruch zeitweise zu verzichten. Da die Intensität der Treuepflicht bei der Rückforderung von Gesellschafterdarlehen stets eine Interessenabwägung voraussetzt und deshalb von Fall zu Fall variieren kann, werden Kriterien herausgearbeitet, die zeigen unter welchen Voraussetzungen die Treuepflicht eine Rückforderungssperre begründen kann.
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