Schutzengel Dr. Antonia Kayser Dr. Laurin 182 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.10.2018
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
710 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740934408
Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Sie hat allein im Martin Kelter Verlag fast 1.300 Romane veröffentlicht, Hunderte Millionen Exemplare wurden bereits verkauft. In allen Romangenres ist sie zu Hause, ob es um Arzt, Adel, Familie oder auch Romantic Thriller geht. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus. Sie kennt die Sorgen und Sehnsüchte ihrer Leser und beeindruckt immer wieder mit ihrer unnachahmlichen Erzählweise. Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.
Man konnte nicht behaupten, dass das alte Jahr in der Prof. -Kayser-Klinik den geruhsamen Abschluss fand, den sich alle gewünscht hatten. In der gynäkologischen Abteilung ging es zwar verhältnismässig ruhig zu, dafür aber herrschte in der Chirurgie Hochbetrieb. Drei ohnehin schon überfällige Gallenoperationen waren durch ein zu gutes Festessen leichtsinnigerweise sehr dringend geworden. Dazu kam auch noch ein chronisches Magengeschwür, dessen unglücklicher Besitzer sich in einem Anfall von Schwermut noch im alten Jahr zur Operation entschloss und den Professor Kayser nicht abweisen konnte, weil er ein alter Bekannter von ihm war. Zum ersten Mal hörte Antonia ihren Vater leise fluchen, als man ihn am frühen Morgen vom Frühstückstisch weg in die Klinik rief. »Ausgerechnet heute«, seufzte er. »Hattest du etwas vor, Papa?« fragte sie unbefangen. Obgleich er während der letzten Tage ein manchmal recht merkwürdiges Benehmen an den Tag gelegt hatte, mass sie dem keine besondere Bedeutung bei. Allerdings ging es ihr kurz durch den Sinn, dass er ihr Weihnachten keine Schmuckstücke geschenkt hatte, obgleich sie ihn vor dem Weihnachtsfest aus einem Juweliergeschäft hatte kommen sehen. Professor Kayser sah seine Tochter konsterniert an. »Wie kommst du darauf, dass ich etwas vorhaben könnte?« fragte er. »Ich meinte nur so. Wie ist es eigentlich, kommst du Neujahr mit zum Landhaus?« »Das kann ich noch nicht sagen. Du siehst, man braucht mich hier. Ich muss in die Klinik.«
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