Produktbild: Worauf wir hoffen

Worauf wir hoffen Roman

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22.9/15.7/3.6 cm

Gewicht

759 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Place For Us

Übersetzt von

Sabine Hübner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28176-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Das Bemerkenswerte an Mirzas Roman: sie betont nicht die Unterschiede zwischen der US-amerikanischen und muslimischen Kultur, sondern zeigt anhand vieler scheinbar unbedeutender Alltagsbeispiele die Gemeinsamkeiten. ("SRF 2")
Fatima Farheen Mirza gelingt es meisterhaft, die leisen Töne der grossen Schritte einzufangen. ("Radio SRF 1")
Ein beeindruckendes Erstlingswerk. ("Berliner Zeitung")
Eindringliche Familiengeschichte ("Für Sie")
In ihrem Debüt gelingt der Amerikanerin Fatima Farheen Mirza ein wunderbarer Familienroman. ("Abendzeitung")
Fatima Farheen Mirza erzählt sehr feinfühlig über die komplizierten Verbindungen zwischen Geschwistern und zeichnet dabei ein modernes Porträt einer Familie zwischen zwei Welten. ("Flow")
Fatima Farheen Mirza schreibt über Indien - und meint uns alle. ("Münchner Merkur")
Der Roman fesselt mit einer Story, die unfassbar tragisch ist. ("OK!, 42/2020")
Es ist der Roman einer brillanten, jungen Autorin, mit allen Charakteristika der Jugend. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt, 0")
Der Debütroman der US-Amerikanerin Fatima Farheen Mirza war ein weltweiter Erfolg. ("Bücher Magazin")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22.9/15.7/3.6 cm

Gewicht

759 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Place For Us

Übersetzt von

Sabine Hübner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28176-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: kundenservice@dtv.de
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    21.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traditionen

    Zum Inhalt: Amar hat es sich nicht ausgesucht, einziger Sohn und Stolz der Familie zu sein. Wenn er gegen seine muslimischen Eltern rebelliert, ist es seine ältere Schwester Hadia, die ihn schützt. Bis sie sich fragt: wovor eigentlich? Vor den Möglichkeiten, die sie als junge Frau nicht hat? Nach einem Streit mit dem Vater läuft Amar von zu Hause weg. Und Hadia nimmt nach und nach seinen Platz ein. Drei Jahre später heiratet sie einen Mann ihrer eigenen Wahl: für die Familie die Chance, sich neu zu erfinden. Doch dann kehrt Amar zurück. Gibt es eine Eifersucht, die verzweifelter ist, als die unter Geschwistern? Müssen wir die Welt unserer Eltern erst akzeptieren, bevor wir uns daraus befreien können? Hier ist eine Familiengeschichte, die so vielschichtig ist. Kein Buch, was sich so eben durchlesen lässt. Viele Farcetten tauchen auf. Sehr muslimische Eltern - deren beiden Töchter nicht das dürfen, was ihre Freundinnen in der Schule machen. Auf Partys gehen wo auch Jungs sind. Das gehört sich für eine muslimische Frau nicht. Der Vater beherrscht das Leben der Kinder. Da ist der Sohn Amar. Er lehnt sich gegen das Leben als einziger Sohn gegen den Vater auf. Und wie so oft in einer muslimischen Ehe - ist der Sohn das beste für den Vater. Immer wieder heißt es Respekt dem Vater gegenüber. Amar darf nicht mit dem Mädchen reden, was er liebt. Es schickt sich nicht. Um dem ganzen zu entgehen, läuft Amar von zu Hause weg. Wäre auch für immer weggeblieben, aber seine Schwester heiratet - einen Mann ihrer Wahl. Das Buch überzeugt auf jeder Seite mehr. Was für uns so selbstverständlich ist, geht in muslimischen Familien nicht immer. Eine ganz klare Kaufempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine traditionelle indische Familie, von außen perfekt, drei Kinder und die Eltern glücklich verheiratet, im Innersten jedoch zutiefst zerstritten. Jahrelang wurde die Familie nur von der ältesten Tochter und der Mutter der Kinder zusammengehalten, bis ein schrecklicher Konflikt in den eigenen vier Wänden das Fass zum überlaufen bringt. Doch was hat zu eben diesem Ausbruch geführt, welcher seit Jahren unter der Oberfläche brodelt? Und was denkt eigentlich der Vater über die ganze Geschichte? Was hat ihn und Amar dazu gebracht, sich so voneinander abzuwenden?

  • Pedi

    5/5

    26.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    A place for us

    Ein wundervoller, gefühlvoller, aber überhaupt nicht kitschiger Familienroman! "A place for us", so der Originaltitel. Eine muslimische Migrantenfamilie in Kalifornien, die Eltern sehr dem Glauben und den Traditionen verhaftet, die Kinder zwischen ihnen und dem modernen Leben hin und her gerissen. Nicht alle drei schaffen den Spagat gleich gut. Während die Mädchen allenfalls im Stillen rebellieren - und dennoch ihren Weg gehen - sucht Sohn Amar die Konfrontation mit dem Vater. Jeder in der Familie sucht ihn, seinen Platz im Leben, die Eltern hoffen, ihren Kindern möglichst viel von ihren Werten und Überzeugungen weiterzugeben. Sie tun das aus Liebe, aber riskieren, sie zu verletzen, zu vertreiben. Die Geschwister sind sich innig zugetan, und doch brodelt da immer ein wenig Eifersucht und Konkurrenz. Für einen Debütroman sehr ausgereift und klug. Für mich eine wirkliche Entdeckung!

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Debüt

    Berührende Familiengeschichte einer muslimisch-indischen Auswandererfamilie in den USA über die Auswirkungen der streng-religiösen Vorschriften und Regeln der Gemeinde auf eine Familie, deren verlorener Sohn zur Hochzeit der Schwester zurückkehrt. Realistisch, ungeschönt und herzergreifend.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    24.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schleppender Start, dann fesselnd

    Die Geschichte und die Konflikte innerhalb einer indisch-stämmigen, muslimischen Familie, die in Kalifornien lebt, werden hier auf eine besondere Art erzählt - die mich nach erst 150 Seiten so richtig gepackt hat. Das Ehepaar Laila und Rafik siedelt kurz nach der arrangierten Hochzeit aus dem indischen Hyderabad nach Kalifornien um, wo sie drei Kinder bekommen: Hadia, Huda und Amar. Amars Schwestern sind 3 bzw 4 Jahre älter als er. Die Kinder werden streng nach dem schiitischen Glauben erzogen - eine wirkliche Wahl hat ein 9-jährigem Mädchen ja nicht, wenn es gefragt wird, ob es ein Kopftuch tragen und den Eltern gefallen will oder nicht... entsprechend schwer habe ich mich am Anfang des Buches getan, da mir diese tiefe Gläubigkeit recht fremd ist und ich die diversen spezifischen Begriffe im Buch, die es rund um die Rituale nicht gibt, nicht kenne und hier leider auch keine Erklärungen in Fußnoten oder einem Glossar geliefert wurden. Dann wird im zweiten der vier Teile des Buches auch noch immer wieder erheblich in den Zeiten gesprungen, was ich zunächst absolut irritierend und unnötig fand - mal war ein Freund gestorben, dann lebte er wieder usw. Doch mit der Zeit kam ich rein und war dann plötzlich sehr gefangen von dem Buch, als die engen Geschwisterbeziehungen differenziert wurden. Die Kinder leben ja im Kalifornien des 21. Jahrhunderts, aber gleichzeitig in der von den Eltern gewählten traditionellen Glaubensgemeinschaft, bei der zB Jungen und Mädchen ab einem gewissen Alter strikt getrennt werden. Entsprechend nah sind sich die drei, aber doch nicht zu 100% loyal - was fatale Auswirkungen hat, wie man erst später erkennt. Die Sicht auf den Vater -und auch auf die Mutter- ändert sich nach dem Lesen des letzten Kapitels und es lässt mich, ebenfalls Mutter, mit einigen Gedanken zurück - denn solch ein „trotz aller Tragik versöhnliches Ende“, wie es im Klappentext heißt, wünscht man sich nicht. Allen Interessenten an diesem Buch: haltet etwas durch, dann geht es auch bald um die aufgeworfenen Fragen zur Familienkonstellation!

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