Arthur Koestler (1905 bis 1983), ein brillanter Journalist, Schriftsteller und Homo politicus, war ein Mensch, der von den Umwälzungen seiner Zeit schier zerrieben wurde, hin und her gerissen zwischen Selbstzweifel, Minderwertigkeitskomplex und Überheblichkeit. Mit seinen selbstanalytischen Bemühungen und selbstzerstörerischer Spontaneität faszinierte er den Psychoanalytiker und Schicksalspsychologen Gerhard Kürsteiner. Anhand von Koestlers Autobiographie «Als Zeuge der Zeit» wagt Kürsteiner in diesem Buch dessen psychoanalytische Durchleuchtung.
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