Wilhelm Stieber (1818-2018) Wie sich alternative Wirklichkeit durchsetzt – Eine Fallstudie
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- Hardcover ausgewählt
- Taschenbuch
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
10.12.2018
Verlag
TreditionSeitenzahl
496
Maße (L/B/H)
21.6/15.3/3.9 cm
Gewicht
826 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7482-0931-7
Stieber machte zeitlebens den Eindruck, dass er lieber jemand anderer wäre als er selbst. Nicht dass er das nötig gehabt hätte. Er begann als erfolgreicher Schriftsteller, Journalist und Herausgeber, wurde dann ein erfolgreicher Strafverteidiger, nach seinem Eintritt in die Berliner Polizei ein erfolgreicher Ermittler, aber auch ein äusserst umstrittener Chef der Berliner Kriminalpolizei mit zweifelhaften Erfolgen, und nach seinem Wechsel in den Dienst Bismarcks erneut ein erfolgreicher Ermittler, aber auch der selbsterfundene Chef der preussischen Feldpolizei der Kriege von 1866 und 1870/71.
Da Stiebers Selbsterfindungen ihren Weg in die von ihm hinterlassenen Papiere fanden, gab ihre Veröffentlichung Generationen von Schriftstellern die Möglichkeit, ihn der Nachwelt nicht weniger einfallsreich als den Mann zu präsentieren, der den preussischen Geheimdienst in eine kriegsentscheidende Wunderwaffe verwandelte, weil die von ihm geführten Agentenarmee die Voraussetzung für die schnellen Erfolge der preussischen Armee in Österreich und Frankreich geschaffen hat.
Daher verdanken die modernen Geheimdienste auch Stieber das allgemeine Ansehen, das sie heute weltweit geniessen.
Regierungsdirektor im BND a. D. Hilmar-Detlef Brückner ist bei seinen Recherchen zur Geschichte des deutschen Geheimdienstes auf Wilhelm Stieber gestossen.
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