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Band 1

Ein irischer Todesfall Roman | Unterhaltsamer Kriminalroman auf der grünen Insel

Aus der Reihe Elli O’Shea ermittelt
11

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.06.2019

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20.5/13.5/2.7 cm

Gewicht

305 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Auflage

66. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50247-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.06.2019

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20.5/13.5/2.7 cm

Gewicht

305 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Auflage

66. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50247-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • sleepwalker

    2/5

    24.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    „Ein irischer Todesfall“ –…

    „Ein irischer Todesfall“ – rein vom Titel her könnte man einen Krimi erwarten oder einen Irland-Roman. In beiden Fällen wäre man vermutlich aber enttäuscht. Das Buch ist nicht spannend, nicht romantisch und nicht lustig. Es beschreibt die erste Zeit der dreiköpfigen Auswandererfamilie O’Shea nach Irland, im Rückblick, denn das Buch spielt 1994. Kaum auf der grünen Insel angekommen, stirbt Seáns Onkel, später wird gegen seine beiden Söhne wegen des Mordes an ihm ermittelt. Das ist das Haupt-Thema des Buchs, unterfüttert mit den ersten Eindrücken und Erlebnissen der Hauptfigur Elli, geborene Feuchtwanger. Diese hat sich offensichtlich nicht sehr über ihre neue Heimat informiert und auch mit der Sprache, vor allem dem örtlichen Dialekt, hat sie Probleme, obwohl es sich um die Heimat ihres Mannes Seán handelt. So ist sie überrascht, dass das Haus, das ihr Mann angemietet hat, nur über Gas aus der Gasflasche verfügt und dass das Warmwasser über einen Boiler aufgeheizt wird. Und dann, ein Ärgernis für sie, das sich durch das komplette Buch zieht: in Irland trinkt man Instant-Kaffee mit (oh mein Gott!) Vollmilch statt Kaffeesahne. Oder man trinkt halt Tee. Ich weiß nicht, inwieweit sich die Auswandererfahrungen mit denen der Autorin decken, aber für meinen Geschmack muss sie dem Leser viel zu deutlich zeigen, wie tief sie inzwischen in der Irischen Sprache und Kultur verwurzelt ist. Sie serviert dem Leser praktisch ständig englische Begriffe, ganze Sätze bleiben unübersetzt und sie setzt für meinen Geschmack auch viel zu viel Wissen voraus. Okay, ich spreche Englisch auf Muttersprachler-Niveau, ich bin nicht der durchschnittliche Leser. Und selbst ich fand es zum Teil störend, denn wenn ich einen englischen Roman lesen möchte, lese ich einen in der Originalfassung. Co. ist die Abkürzung für County (die irischen Grafschaften), die Männer tragen „jerseys“ statt eines Oberteils (für das es im Deutschen nicht wirklich einen Namen gibt, da es weder Hemd, noch T-Shirt, noch Polohemd ist, sondern eine Mischung aus allem), Ellis Klamotten sind „casual“. Sie weiß, dass „schlackernde Oberarmlappen“ im Englischen „bingo wings“ heißen, der deutsche Begriff „Winkeärmchen“ ist ihr offensichtlich nicht geläufig. Da geht es zum „house hunting“ statt auf Haus- oder Wohnungssuche und es gibt einen Toten bei einem „hit and run accident“ statt bei einem Unfall mit Fahrerflucht. Dazwischen dann bayerische Ausdrücke, die vermutlich auch nicht jedem geläufig sind. So „benzt“ der kleine Patrick, muss „bisi“ (statt vielleicht noch verständlicher „pieseln“ oder „pipi“) und hat eine „Zwistel“ (landläufig auch als Zwille oder Steinschleuder bekannt) und ihr Mann hat einen „Fetzenrausch im Gesicht“. Dazu Fehler: Rechtschreibfehler, Sinnfehler und mal fehlt ein Verb. Außerdem ist „clotted cream“ keine Sahne im herkömmlichen Sinne. Auch die Personen konnten mich nicht begeistern. Außer der Hauptfigur Elli und dem Sohn Patrick sind alle eher oberflächlich beschrieben. Patrick scheint ein pflegeleichtes Kind zu sein, das mit Lego und seinem Müllauto-Buch zufrieden ist. Elli macht dagegen einen eher unzufriedenen, ziemlich gehässigen und arroganten Eindruck. Sie hält ein bisschen zu viel von sich selbst, vor allem, da sie wohl im ganzen Ort die beste Figur hat. Alle anderen werden in „dicklich“, „fettleibig“ oder „Arsch wie ein Brauereipferd“ eingeteilt. Auf der anderen Seite ist sie beleidigt, als der Metzger sich hinter ihrem Rücken über sie lustig macht, da sie die örtlichen Gepflogenheiten nicht kennt. Bei mir sprang auf jeden Fall der Funke zu keinem Zeitpunkt über, mir fehlt für einen Krimi die Spannung, für einen Auswanderer-Roman der Lokalkolorit und die charmanten irischen Eigenheiten. Auf Elli wirkt alles heruntergekommen, altmodisch und provinziell, sie kann es kaum erwarten, in ein eigenes Haus zu ziehen, das kein grün gefliestes, „psychedelisch getuntes Bad“ hat und mancher Leser wird wohl froh sein, wenn der Mord nach 231 Seiten aufgeklärt ist.

  • Tina K.

    aus Mülheim

    5/5

    21.06.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr unterhaltsam

    Oh was für ein schön geschriebener Cosy Krimi, welcher in Irland spielt. Da ich noch nicht in Irland war, fand ich es besonders reizend diesen Krimi zu lesen. Eine tolle Unterhaltung. Ich sitze gerade mit einer Tasse Tee hier und lasse es nochmal Revue passieren. Es würde mich freuen wenn es eine Fortsetzung geben würde.

  • Pfannix

    5/5

    21.06.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Krimi für gemütliche, schöne Lesestunden!

    Da ihr Ehemann einen neuen Job in seiner Heimat Irland gefunden hat, folgt Elli ihm mit dem gemeinsamen Sohn Patrick. Aber dort angekommen, stirbt Seans Onkel Jim und dann geht das Drama los. Charaktere/Handlung: Elli ist eine junge Frau, die ihre Heimat und ihre Familie zurücklässt. Sie taucht ein in eine andere Welt (zumindest kommt einem das so vor). Sie liebt ihren Mann und ihren kleinen Sohn. Mit ihren Schwägerinnen hat sie eher ein ambivalentes Verhältnis und man muss sagen, hier war oft der Fremdschäm-Alarm groß. Sean bemüht sich für seine Familie ein schönes Haus zu finden, denn die Fahrzeiten vom jetzigen Haus zu seiner Arbeitsstelle sind einfach zu lange. Die Beiden führen soweit eine harmonische Ehe und diese steht auch nicht im Vordergrund. Es ist eher der Tod von Onkel Jim und bevor das Erbe verteilt wird, wird von der Witwe eine weitere Untersuchung eingeleitet. Elli ist von Natur aus neugierig und versucht hier Licht ins dunkel zu bringen. Dabei fällt gerade ihre natürliche, nette und aufgeschlossene Art auf. Sie verurteilt keinen und sie geht unvoreingenommen in die Situation. Aber was haben die Söhne von Jim mit dem Ganzen zu tun oder hat auch die Witwe ein Motiv? Der Schreibstil ist leicht, gut verständlich und lässt sich gut in einem Rutsch durchlesen. Es waren oft Passagen, bei denen musste ich gerade bei dem trockenen Witz wirklich lachen! Gerade das Zitat von Elli über das irische Scheidungsgesetz! Der Erzählstil ist aus der Ich-Form von Elli. Die Charaktere werden von der Autorin gut ausgebarbeitet und manchmal war alles anders wie es schien! Mein Fazit: Es war eine Reise in die Vergangenheit, der Roman spielt im Jahr 1994. Als noch Telefonkarten und -zellen an der Tagesordnung war! Wunderbar geschrieben und es hat mich gepackt. Sicherlich hatte ich schnell einen Verdacht (dieser hat sich bestätigt), aber das wie und warum wurde erst am Schluss aufgelöst. Pia O’Connell schaffte es mich mit diesem Roman zu unterhalten. Was mir persönlich sehr zugute kam und mich schlafen lies: Es war unblutig. Ein schöner „Wohlfühl“-Krimi. Ich würde mich freuen mehr von Elli O’Shea zu lesen! Vielen Dank an den Verlag und an netgalley.de für das Leseexemplar! Wie man sieht, hat dies aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    5/5

    21.06.2021

    eBook (ePUB)

    Zu wenig Krimi selbst für einen Cosy-Crime

    Ein irischer Todesfall von Pia O'Connell, erschienen im Piper Spannungsvoll Verlag am 4. Juni 2019. 1994 ziehen die Kindergärtnerin Elli O’Shea, ihr Mann Sean und ihr Sohn nach Irland da Sean einen neuen Job bekommen hat. Sie kommen erst einmal in einem gemieteten Haus in Carlow nur wenige Meter von Ellis Schwiegereltern entfernt unter. Völlig unerwartet stirbt Seans reicher Onkel, der eine Wurst- und Pasteten Fabrik besitzt. Seine junge Witwe lässt es bei der Beerdigung zu einem Eklat kommen und kurze Zeit später geht ein Schreiben bei der Polizei ein, dass Onkel Jim vergiftet wurde. Die trauernde Witwe will Gewissheit haben und stimmt einer Obduktion zu was natürlich alle Verwandten ihres Mannes aufregt. Als sich der Verdacht bestätigt werden sehr schnell die beiden Söhne aus erster Ehe verhaftet. Sean glaubt fest an die Unschuld seiner Cousins und bittet einen befreundeten Privatdetektiv sich mal um zu hören. Elli, die die Verwandtschaft kaum kennt weiß nicht wem sie glauben soll und ist erst einmal alles auf sich einwirken. Der Cosy-Crime-Roman beginnt wie er soll: mit einer Leiche, einer ehemaligen Kindergärtnerin, die gerade erst ins Dorf gezogen ist und zwischen Haussuche, Familienfeiern und kleinen Gemeinheiten der Verwandtschaft Zeit findet zu ermitteln und völlig andere Rückschlüsse als die Polizei zieht. Soweit, so Cosy-Crime-Roman. Die Autorin scheint mit Elli einen Teil ihrer Auswanderungsgeschichte von Regensburg nach Carlow ab zu arbeiten. Da das Setting stimmig ist und die Umgebung sich authentisch anfühlt ist ihr das auch gut gelungen. Der Krimi Teil der Geschichte ist aber mehr als vorhersagbar und trotz einiger Nebelkerzen, die gezündet werden, ziemlich langweilig. Nun kommen wir zum Humor. Vorhanden, aber nicht meiner. Die Beschreibung der Wohnsituation ist ja noch recht witzig gewesen und es kann auch lustig sein, wenn man über seine Mitmenschen gedanklich ablästert. Leider kommt die Protagonistin bei mir als unangenehme Person rüber, deren Überheblichkeit sich rein darauf zurückführen lässt, dass sie Kleidergröße 36 trägt. Jeder der es wagt dick bis dicker zu sein muss irgendwie dumm rüberkommen und einen schlechten Geschmack haben. Dafür werden dann auch einige Szenen in den Plot geschrieben durch die man sich langweilen muss und die nun gar nichts zur Geschichte beitragen. Außerdem hat man etwas das Gefühl einer Dauerwerbesendung ausgesetzt zu sein. Es fallen so viele Markennamen, dass man das Gefühl hat, die Autorin hat einige Werbeverträge mit diversen Firmen abgeschlossen. Insgesamt ist da noch viel Luft nach oben was den Krimibereich angeht. Die Beschreibung des ländlichen Irlands von 1994 fand ich ganz interessant.

  • Annette

    5/5

    21.06.2021

    eBook (ePUB)

    Unterhaltsamer Krimi mit viel Irland-Flair

    Ein guter unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Hauptpersonen in toller Umgebung. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung Irlands in den 90ern. Solche Dinge wie kein Handy und Suche nach Telefonzellen waren bei uns ähnlich und nun vergisst man das schon fast. Aber die speziell irischen Dinge wie das Leven in einer Kleinstadt sind natürlich auch interessant und da hat sich vielleicht auch bis heute nicht viel geändert. Auch die Menge an irischen Ausdrücken fand ich gut und genau richtig. Gerne würde ich mehr über Elli, Sean und Patrick lesen.

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