Soziale Ungleichheit im indischen Bildungssystem Über Ursachen und Folgen aus historischer Sicht
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.02.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
780 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668887862
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Max-Weber-Institut für Soziologie), Veranstaltung: Soziale Ungleichheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Ungleichheit im indischen Bildungssystem. Die Republik Indien stellt mit 1,1 Milliarden Einwohnern 15% der Weltbevölkerung dar. Mit einem durchschnittlichen Alter von 5 Jahren ist sie nicht nur eine der jüngsten, sondern wegen des BIP-Wachstums von 7,1% ist es auch die siebtgrösste Volkswirtschaft. Bildung erhält durch diese Einsicht einen nennenswerten ökonomischen Wert, welcher in der Entstehungsgeschichte von Nationen eine wichtige Rolle spielt. Indien ist mit 1,4 Millionen staatlich anerkannten Schulen, 33 000 Colleges und 659 Universitäten eines der grössten Bildungssysteme weltweit.
Bisher verzeichnete der Bildungsfortschritt einen stetigen Erfolg, der sich in den deutlich steigenden Alphabetisierungsraten zeigt. Zudem entwickelte sich Indien zu einem führenden Akteur in der internationalen Informationstechnologie. Trotz dieser positiven ökonomischen Entwicklungen bestehen diverse strukturelle Ungleichheiten im System. Dazu zählen vor allem soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten. Im Folgenden wird ein Überblick über die gegenwärtige Situation der Schulbildung in Indien erläutert. Um den Kontext des Bildungssystems zu verstehen, soll die Historie des Landes dargestellt werden. Des Weiteren gilt es in dieser Arbeit historische und gegenwärtige Ungleichheiten im indischen Bildungssystem herauszuarbeiten.
Es ist unbestreitbar, dass Indien in vielen Bereichen des Bildungssystems gute Fortschritte erzielt, wenngleich das System noch einige Defizite aufweist. Mit einer Bevölkerung, die zu den jüngsten der Welt zählt, und einem anhaltenden Wirtschaftswachstum hat Indien grosses Potenzial, eine der grössten Marktwirtschaften der Welt zu werden. Will Indien jedoch sein Potenzial nutzen, muss es primär auf die Verbesserung des Bildungssystems setzen. Es gilt bei den Jüngsten der Gesellschaft anzufangen, denn eine informierte, ausgebildete und wissende Bevölkerung bedeutet eine handelnde Gesellschaft.
Bisher verzeichnete der Bildungsfortschritt einen stetigen Erfolg, der sich in den deutlich steigenden Alphabetisierungsraten zeigt. Zudem entwickelte sich Indien zu einem führenden Akteur in der internationalen Informationstechnologie. Trotz dieser positiven ökonomischen Entwicklungen bestehen diverse strukturelle Ungleichheiten im System. Dazu zählen vor allem soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten. Im Folgenden wird ein Überblick über die gegenwärtige Situation der Schulbildung in Indien erläutert. Um den Kontext des Bildungssystems zu verstehen, soll die Historie des Landes dargestellt werden. Des Weiteren gilt es in dieser Arbeit historische und gegenwärtige Ungleichheiten im indischen Bildungssystem herauszuarbeiten.
Es ist unbestreitbar, dass Indien in vielen Bereichen des Bildungssystems gute Fortschritte erzielt, wenngleich das System noch einige Defizite aufweist. Mit einer Bevölkerung, die zu den jüngsten der Welt zählt, und einem anhaltenden Wirtschaftswachstum hat Indien grosses Potenzial, eine der grössten Marktwirtschaften der Welt zu werden. Will Indien jedoch sein Potenzial nutzen, muss es primär auf die Verbesserung des Bildungssystems setzen. Es gilt bei den Jüngsten der Gesellschaft anzufangen, denn eine informierte, ausgebildete und wissende Bevölkerung bedeutet eine handelnde Gesellschaft.
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