Tanz im indischen Film Eine Untersuchung zum Bollywood-Film "Kabhi Khushi Kabhie Gham"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
503 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668891722
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,7, Universität zu Köln (Institut für Medienkultur & Theater), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und der Darstellung von Tanz in Bollywood-Filmen und wird diese anhand von Beispielen aus dem Film "Kabhi Khushi Kabhie Gham" darstellen. Zunächst werden essentielle Begriffe aus der Tanzwissenschaft dargelegt, um so eine Basis für das theoretische Verständnis von Tanz zu schaffen. Anschliessend widmet sich diese Arbeit den drei Parametern des Tanzes, Bewegung, Zeit und Raum, die für die Analyse von Tanzszenen essentiell sind. Die darauffolgenden Passagen befassen sich mit den Wurzeln des Tanzes in der indischen Kultur und welche Bedeutung der Tanz in der indischen Kultur hat. Dazu wird veranschaulicht, welche Einflüsse sich in den indischen Filmproduktionen finden lassen, die den Tanz in Bollywood-Filmen geprägt haben. Abschliessend werden im letzten Teil dieser Arbeit zwei Song and Dance scenes aus dem Film "Kabhi Khushi Kabhie Gham" aus tanzwissenschaftlicher Sicht betrachtet.
Seit der Entwicklung des Tonfilms wurden aufwändige Musik- und Tanzszenen immer mehr Teil des Films und somit erhielt auch eine beliebte und ursprünglich US-amerikanische Bühnenkunst Einzug im Film, das Musical. In den 1930er Jahren etablierte sich der Musicalfilm und war nahezu dreissig Jahre lang einer der populärsten Hollywood-Genres. Das Kinopublikum irritierte es damals nicht, dass Stars wie Fred Astaire auf der Leinwand durch Gesang und Tanzeinlagen Gefühle zum Ausdruck brachten und die Handlung dadurch antrieben. Heute nimmt das Publikum derartige Gesang und Tanzeinlagen in zeitgenössischen Filmen als eher unnatürlich wahr. Besonders mit der Entwicklung des Fernsehens in den 1950er Jahren veränderten sich die Sehgewohnheiten und Ausdrucksformen wie Gesang und Tanz wurden als künstlich wahrgenommen.
In den 1970er Jahren fand ein mit dem Musicalfilm eng verwandtes Filmgenre Einzug in die westlichen Kinos, der Tanzfilm. Im Gegensatz zu Musicalfilmen wurden in Tanzfilmen Gesang und Tanz nicht als verfremdende Ausdrucksmittel eingesetzt, sondern wurden vielmehr so in die Handlung eingebunden, dass der Anschein von Realität nicht unterbrochen wurde. Bis zur Jahrhundertwende lebte dieses Genre auf, doch in der aktuellen Kinoproduktion erscheinen Tanzfilme in den westlichen Ländern im Vergleich nur noch selten. Anders verhält es sich allerdings in der indischen Filmproduktion.
Seit der Entwicklung des Tonfilms wurden aufwändige Musik- und Tanzszenen immer mehr Teil des Films und somit erhielt auch eine beliebte und ursprünglich US-amerikanische Bühnenkunst Einzug im Film, das Musical. In den 1930er Jahren etablierte sich der Musicalfilm und war nahezu dreissig Jahre lang einer der populärsten Hollywood-Genres. Das Kinopublikum irritierte es damals nicht, dass Stars wie Fred Astaire auf der Leinwand durch Gesang und Tanzeinlagen Gefühle zum Ausdruck brachten und die Handlung dadurch antrieben. Heute nimmt das Publikum derartige Gesang und Tanzeinlagen in zeitgenössischen Filmen als eher unnatürlich wahr. Besonders mit der Entwicklung des Fernsehens in den 1950er Jahren veränderten sich die Sehgewohnheiten und Ausdrucksformen wie Gesang und Tanz wurden als künstlich wahrgenommen.
In den 1970er Jahren fand ein mit dem Musicalfilm eng verwandtes Filmgenre Einzug in die westlichen Kinos, der Tanzfilm. Im Gegensatz zu Musicalfilmen wurden in Tanzfilmen Gesang und Tanz nicht als verfremdende Ausdrucksmittel eingesetzt, sondern wurden vielmehr so in die Handlung eingebunden, dass der Anschein von Realität nicht unterbrochen wurde. Bis zur Jahrhundertwende lebte dieses Genre auf, doch in der aktuellen Kinoproduktion erscheinen Tanzfilme in den westlichen Ländern im Vergleich nur noch selten. Anders verhält es sich allerdings in der indischen Filmproduktion.
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