Anpassungsbedarf des § 8 I AStG infolge der EU-ATAD I anhand wesentlicher Konzernfunktionen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
98 (Printausgabe)
Dateigröße
960 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668906907
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Fachhochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vorschriften zur sogenannten deutschen Hinzurechnungsbesteuerung sind im Umbruch. Der deutsche Gesetzgeber muss seine Vorschriften infolge der von der EU erlassenen Anti-Tax Avoidance Directive I bis zum Jahresende verpflichtend anpassen. Die Anregungen und Hintergründe der Richtlinie sind die Empfehlungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der G20-Staaten im Rahmen ihres internationalen Projektes gegen die Steuervermeidungspraktiken multinationaler Konzerne.
Diese Arbeit verfolgt daher das Ziel, den möglichen Anpassungsbedarf der deutschen Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften zu erarbeiten und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die praxisrelevanten Konzernfunktionen ausländischer Tochtergesellschaften darzustellen. Die erarbeiteten Ergebnisse beruhen überwiegend auf wissenschaftlichen Artikeln und Literatur im Bereich der internationalen Steuerlehre.
Im Verlauf dieser Arbeit soll dem Leser zunächst der Hintergrund der Verabschiedung der Anti-Tax Avoidance Directive I und ein allgemeines Grundverständnis des Regelungsbereiches der Hinzurechnungsbesteuerung nähergebracht werden. Die möglichen Anpassungen der deutschen Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die praxisrelevanten Konzernfunktionen wurden anhand eines Musterkonzerns erarbeitet. Dieser greift ausländische Finanzierung-, Lizensierungs-, Vertriebs-, Dienstleistungs-, und Holdinggesellschaften auf, welche auch in der praktischen Gestaltung von multinationalen Konzernen üblicherweise unterhalten werden.
Deutsche Konzerne können nach erfolgreicher Umsetzung der Anti-Tax Avoidance Richtlinie I voraussichtlich mit Anpassungen in den deutschen Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften rechnen. Diese können sich zukünftig verschärfend auf die Strukturierung der Tätigkeiten ihrer ausländischen Tochtergesellschaften auswirken.
Diese Arbeit verfolgt daher das Ziel, den möglichen Anpassungsbedarf der deutschen Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften zu erarbeiten und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die praxisrelevanten Konzernfunktionen ausländischer Tochtergesellschaften darzustellen. Die erarbeiteten Ergebnisse beruhen überwiegend auf wissenschaftlichen Artikeln und Literatur im Bereich der internationalen Steuerlehre.
Im Verlauf dieser Arbeit soll dem Leser zunächst der Hintergrund der Verabschiedung der Anti-Tax Avoidance Directive I und ein allgemeines Grundverständnis des Regelungsbereiches der Hinzurechnungsbesteuerung nähergebracht werden. Die möglichen Anpassungen der deutschen Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die praxisrelevanten Konzernfunktionen wurden anhand eines Musterkonzerns erarbeitet. Dieser greift ausländische Finanzierung-, Lizensierungs-, Vertriebs-, Dienstleistungs-, und Holdinggesellschaften auf, welche auch in der praktischen Gestaltung von multinationalen Konzernen üblicherweise unterhalten werden.
Deutsche Konzerne können nach erfolgreicher Umsetzung der Anti-Tax Avoidance Richtlinie I voraussichtlich mit Anpassungen in den deutschen Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften rechnen. Diese können sich zukünftig verschärfend auf die Strukturierung der Tätigkeiten ihrer ausländischen Tochtergesellschaften auswirken.
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