Ein Sommer in Big Sur Roman
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.12.2019
Verlag
Penguin Random HouseSeitenzahl
352 (Printausgabe)
Dateigröße
1415 KB
Originaltitel
OOLAÜbersetzt von
Frauke Fentloh
Sprache
Deutsch
EAN
9783641227531
Als hätten "American Psycho" und "Lolita" ein Kind bekommen. Eine neue junge Stimme der amerikanischen Literatur.
Wenn Liebe zur Obsession wird: Das Erste, was Leif an Oola auffällt, ist die Biegung ihrer zarten Schultern, angespannt, als wollte sie damit fliegen. Fasziniert nimmt er sie mit in die leerstehenden Villen seiner wohlhabenden Freunde, wo sie ausgelassen die Hausbars leertrinken und sich an den exklusiven Kleiderschränken bedienen. Bis der Sommer kommt und es sie in eine einsame Hütte im kalifornischen Big Sur verschlägt. Die Isolation wird zur Probe. Die Liebe wird zur Obsession. Leif studiert jede Bewegung von Oola, jede Eigenart und jedes Muttermal. Als Oola krank wird und plötzlich verschwindet, beginnt auch Leif sich zu verändern ...
Wenn Liebe zur Obsession wird: Das Erste, was Leif an Oola auffällt, ist die Biegung ihrer zarten Schultern, angespannt, als wollte sie damit fliegen. Fasziniert nimmt er sie mit in die leerstehenden Villen seiner wohlhabenden Freunde, wo sie ausgelassen die Hausbars leertrinken und sich an den exklusiven Kleiderschränken bedienen. Bis der Sommer kommt und es sie in eine einsame Hütte im kalifornischen Big Sur verschlägt. Die Isolation wird zur Probe. Die Liebe wird zur Obsession. Leif studiert jede Bewegung von Oola, jede Eigenart und jedes Muttermal. Als Oola krank wird und plötzlich verschwindet, beginnt auch Leif sich zu verändern ...
Kundinnen und Kunden meinen
Sprachlich schön, aber sehr ruhig
PurpleHero aus Bayern am 03.03.2026
Bewertungsnummer: 3064767
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich bin leider nur schwer in diesen Roman hineingekommen. Der Einstieg war für mich zäh und ich hatte lange das Gefühl, nicht richtig greifen zu können, wohin die Geschichte eigentlich möchte. Die Sprache ist zwar schön und stellenweise fast poetisch, aber sie konnte mich emotional nicht packen.
Die Atmosphäre ist sehr ruhig. So ruhig, dass sie für mich stellenweise fast in Langeweile gekippt ist. Es passiert wenig, vieles bleibt in Andeutungen und inneren Beobachtungen. Das kann funktionieren, wenn eine subtile Spannung mitschwingt, hier habe ich sie jedoch kaum gespürt.
Interessant fand ich die queer codierte Ebene der Geschichte. Identität, Begehren und unterschwellige Dynamiken sind klar lesbar, auch wenn sie nie eindeutig ausgesprochen werden. Diese Zurückhaltung hat einen Reiz, ließ mich aber gleichzeitig auf Distanz.
Erst gegen Ende wurde es für mich spannender. Als Leif immer mehr zu Oola findet, entsteht endlich eine Entwicklung, ein innerer Wandel, der mich neugierig gemacht hat. Dieses letzte Stück hatte eine Intensität, die ich mir über weite Teile des Romans gewünscht hätte.