Band 6
Der kleine Ausreißer Mami Classic 6 - Familienroman
Aus der Reihe
Mami Classic
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Sprache:Deutsch
Fr. 3.50
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.05.2019
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
797 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740948955
Seit über 40 Jahren ist Mami die erfolgreichste Mutter-Kind-Reihe auf dem deutschen Markt! Buchstäblich ein Qualitätssiegel der besonderen Art, denn diese wirklich einzigartige Romanreihe ist generell der Massstab und einer der wichtigsten Wegbereiter für den modernen Familienroman geworden. Weit über 2.600 erschienene Mami-Romane zeugen von der Popularität dieser Reihe.
Die Stille, die Barbara umgab, war einfach wundervoll. Sie hatte beide Fenster weit geöffnet. Sie hörte das Spielen des Windes mit den Blättern der Bäume, die wie stumme Wächter das kleine Holzhaus beschützten. Barbara dehnte sich, drückte den Rücken gegen die harte Lehne des Stuhles und sah hinaus. Sie sah einen Falken, der beinahe regungslos über der Krone der mächtigen Linde stand. Sie stiess einen wohligen Seufzer aus, so sehr begeisterte sie das Bild. Der Schäferhund, der zu Barbaras Füssen auf dem Schafswollteppich lag, hob den Kopf, liess ihn aber sofort wieder auf seine Pfoten sinken. Barbara lachte. »Bist du noch immer müde, Rex? Aber ich konnte heute mittag einfach nicht genug bekommen. Du musst doch zugeben, dass unser Spaziergang durch den Wald einfach himmlisch war.« Rex öffnete nur ein Auge, blinzelte, seine Ohren spielten, und er stiess einen zustimmenden Seufzer aus. Barbara spähte über den Himmel. Die Sonne hing wie ein zitronengelber Ball über dem Wald. Sie sah die dunklen Wolken, die sich zusammenballten. Das Licht, eben noch so sanft und friedlich, bekam etwas Gespenstisches, Bedrohliches. Aber Barbara konnte sich nicht satt sehen daran. Der Wind wurde stärker, er riss an den Kronen der Bäume, duckte die kleine Tanne, dass die Zweige beinahe den Boden berührten. Der erste Blitz zuckte über den Himmel. In ihrer Stadtwohnung liebte Barbara das Gewitter, aber hier in dem einsamen Holzhaus, das mitten im Wald stand, wurde es ihr doch ein wenig unheimlich.
Die Stille, die Barbara umgab, war einfach wundervoll. Sie hatte beide Fenster weit geöffnet. Sie hörte das Spielen des Windes mit den Blättern der Bäume, die wie stumme Wächter das kleine Holzhaus beschützten. Barbara dehnte sich, drückte den Rücken gegen die harte Lehne des Stuhles und sah hinaus. Sie sah einen Falken, der beinahe regungslos über der Krone der mächtigen Linde stand. Sie stiess einen wohligen Seufzer aus, so sehr begeisterte sie das Bild. Der Schäferhund, der zu Barbaras Füssen auf dem Schafswollteppich lag, hob den Kopf, liess ihn aber sofort wieder auf seine Pfoten sinken. Barbara lachte. »Bist du noch immer müde, Rex? Aber ich konnte heute mittag einfach nicht genug bekommen. Du musst doch zugeben, dass unser Spaziergang durch den Wald einfach himmlisch war.« Rex öffnete nur ein Auge, blinzelte, seine Ohren spielten, und er stiess einen zustimmenden Seufzer aus. Barbara spähte über den Himmel. Die Sonne hing wie ein zitronengelber Ball über dem Wald. Sie sah die dunklen Wolken, die sich zusammenballten. Das Licht, eben noch so sanft und friedlich, bekam etwas Gespenstisches, Bedrohliches. Aber Barbara konnte sich nicht satt sehen daran. Der Wind wurde stärker, er riss an den Kronen der Bäume, duckte die kleine Tanne, dass die Zweige beinahe den Boden berührten. Der erste Blitz zuckte über den Himmel. In ihrer Stadtwohnung liebte Barbara das Gewitter, aber hier in dem einsamen Holzhaus, das mitten im Wald stand, wurde es ihr doch ein wenig unheimlich.
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