Produktbild: Frauen können Technik

Frauen können Technik Portaits und Reportagen aus Österreich

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.10.2019

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22.6/18.7/1.8 cm

Gewicht

586 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01186-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.10.2019

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22.6/18.7/1.8 cm

Gewicht

586 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01186-0

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau GmbH & Co. KG, Verlag
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
Österreich
Email: office@kremayr-scheriau.at
Url: www.kremayr-scheriau.at
Telephone: +43 1 7138770
Fax: +43 1 713877020

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    29.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Zukunft der Technik ist weiblich

    Eh, klar, möchte man meinen. Warum auch nicht? - sagen andere. Warum muss man das nach wie vor hervorheben? Weil die liebsten Berufe von Mädchen nach wie vor Friseurin, Verkäuferin oder Bürokraft sind. Genau jene Berufe, in denen es wenig zu verdienen gibt und wenige Aufstiegschancen bieten. Reinhard Engel zeigt in 26 Kapiteln, dass es auch anders geht. Er hat Absolventinnen der Montanuni Leoben, BOKU und der TU-Wien nach ihren Erfahrungen befragt. Ja, aber - höre ich schon Zweifler sagen, Akademikerinnen, die haben’s ja einfacher. Haben sie es wirklich einfacher? Dass nicht nur „Studierte“ ihren sprichwörtlichen Mann stellen, zeigt er an Hand der Karrieren der Schlosserinnen aus dem Burgenland, der Luftfahrzeugtechnikerin im Fliegerhorst Hinterstoisser, der Mechatronikerinnen oder der Lokführerin. Nicht alle Lebensläufe liefen von Anfang an rund. Manchmal gab es Umwege und Irrungen. Doch einmal vom Virus der Technik befallen, gibt es kaum einen Weg zurück. Doch sind Frauen in technischen bzw. Männerberufen nicht wirklich Neues. Diesem Umstand beschreibt der Autor in einem der Kapitel. Um das Familieneinkommen aufzubessern, verdingten sich schon seit Jahrhunderten Frauen (und Kinder) im Bergbau als „Steineklauberinnen“ oder in Fabriken als Fließbandarbeiterinnen. In Ersten Weltkrieg mussten Frauen die Arbeiten der abwesenden Männer übernehmen, um nach deren Rückkehr aus dem Krieg oder der Gefangenschaft sofort wieder an den Herd gedrängt zu werden. Widersprüchlich (wie das meiste der Nazi-Herrschaft) die Rolle der berufstätigen Frau im Zweiten Weltkrieg: Eigentlich nicht erwünscht, weil die ideale Rolle die der Mutter war, mussten dennoch viel Frauen in Rüstungsbetrieben schuften. Gut gefällt mir das Beispiel jener Lehrerin, die mittels der Technik-Box bereits in Volksschulen das Interesse der Mädchen an technischen Berufen weckt. Fazit: „Die Zukunft der Technik ist auch weiblich“ - ein Satz, den man nicht oft genug wiederholen kann. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

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