Der Soldat als Philosoph. Zur Ikonographie und Mentalitätsgeschichte ritterlicher Philosophensarkophage im Zeitalter der Soldatenkaiser
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
538 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668929791
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Archäologie, Note: 1,0, Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Ikonographie und der Mentalitätsgeschichte von römischen, ritterlichen Philosophensarkophagen im Zeitalter der Soldatenkaiser.
Die Zeit der sogenannten "Reichskrise des 3. Jahrhunderts" stellte das Imperium Romanum vor enorme Krisen in der Aussen- und Innenpolitik. Während sich die Kämpfe mit den germanischen Stämmen im Norden intensivierten, und sich im Osten des Reiches nach den Parthern eine neue Gefahr durch den Aufstieg des Sassanidenreiches manifestierte, gelang es den römischen Rittern, den Equites, in immer machtvollere politische Positionen durch ihren Dienst im Heer aufzusteigen.
In dieser turbulenten Zeit entstanden jedoch auch zahlreiche handwerklich aufwendige Sarkophage mit Darstellungen römischer Ritter im philosophischen Habitus. In dieser Arbeit soll daher der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich der höhergestellte römische Soldat des 3. Jahrhunderts. mit der Philosophie identifizieren konnte, aus welchen Gründen er sich das Motiv des Philosophen zur Selbstrepräsentation für die Ewigkeit erwählte und wie sich antike Philosophie und Soldatentum verbinden lassen.
Die Zeit der sogenannten "Reichskrise des 3. Jahrhunderts" stellte das Imperium Romanum vor enorme Krisen in der Aussen- und Innenpolitik. Während sich die Kämpfe mit den germanischen Stämmen im Norden intensivierten, und sich im Osten des Reiches nach den Parthern eine neue Gefahr durch den Aufstieg des Sassanidenreiches manifestierte, gelang es den römischen Rittern, den Equites, in immer machtvollere politische Positionen durch ihren Dienst im Heer aufzusteigen.
In dieser turbulenten Zeit entstanden jedoch auch zahlreiche handwerklich aufwendige Sarkophage mit Darstellungen römischer Ritter im philosophischen Habitus. In dieser Arbeit soll daher der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich der höhergestellte römische Soldat des 3. Jahrhunderts. mit der Philosophie identifizieren konnte, aus welchen Gründen er sich das Motiv des Philosophen zur Selbstrepräsentation für die Ewigkeit erwählte und wie sich antike Philosophie und Soldatentum verbinden lassen.
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