• Mythen der Antike: Jason und das Goldene Vlies (Graphic Novel)
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Band 3

Mythen der Antike: Jason und das Goldene Vlies (Graphic Novel)

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr. 51.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Illustrator

Alexandre Jubran

Verlag

Splitter-Verlag

Seitenzahl

168

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Illustrator

Alexandre Jubran

Verlag

Splitter-Verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

32/23.1/2 cm

Gewicht

1203 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96219-418-5

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Jason und der magische Chiton der Medea

Miss Pageturner am 27.11.2022

Bewertungsnummer: 1833573

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein erster “großer” Band von der Mythen der Antike Reihe. Es freut mich sehr, dass der Splitter Verlag beschlossen hat, die im Original dreigeteilte Geschichte in einem Band zu veröffentlichen, sonst hat man es bei deutschen Übersetzungen ja eher andersherum.   Die Abenteuer der Argonauten Der Titel dieser Graphic Novel gibt den Weg vor: Es geht um Iason (ich verwende lieber diese, am Original nähere Schreibweise, als das eingedeutschte Jason) und seine Suche nach dem goldenen Vlies. Doch was ist dieses Vlies überhaupt? Dieser Frage widmet sich der Comic auch und erzählt zunächst auf den ersten 13 Seiten, dessen Ursprung. Es folgen im ersten Teil Pelias gewaltvolle Machtübernahme, Iasons Kindheit bei Cheiron, seien Rückkehr nach Iolkos und der Bau der Argos. Im zweiten Teil müssen dann die Argonauten, ähnlich wie Odysseus, allerhand Gefahren auf ihrer Reise bestehen und der dritte Teil handelt davon, wie sie in Kolchis das Vlies letztendlich erlangen und zurückbringen. Diese Aufteilung funktioniert erzählerisch und vom Spannungsbogen her gut, hat mich aber dennoch etwas überrascht. Vielleicht hatte ich die falschen Erwartungen. Ich war irgendwie davon ausgegangen, dass Iasons gesamtes Leben erzählt wird, nicht nur die Suche nach dem Vlies. Dementsprechend war ich ziemlich überrascht, als nach der Rückkehr nach Iolkos plötzlich Schluss war. Der Mythos geht danach nämlich noch weiter, wobei es gar nicht mal so sehr um Iasons weiteres (aus heutiger Sicht eher unrühmliches) Schicksal, sondern um Medea schade ist, die nach Rückkehr nach Iolkos noch einiges erlebt und tut. Ich hoffe sehr, dass dies nochmal in einem extra Medea Band behandelt wird, sonst wäre ich sehr enttäuscht, ist die Episode mit dem Vlies doch gerade mal die Hälfte von dem, was es an Mythen über Medea gibt. Wenn man jedoch nicht weiß, dass da eigentlich noch mehr kommt, funktioniert die Handlung, wie gesagt, soweit ganz gut und ist halbwegs rund, wenngleich die Balance zwischen detailliertem Start und zügigen Ende dennoch nicht ganz ausgeglichen ist. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, sind die in diesem Band verstärkt auftretenden Abweichungen vom Mythos bez. den Quellen. Natürlich gestehe ich solchen Adaptionen eine gewisse künstlerische Freiheit zu, doch manche Abweichungen erschienen mir einfach unnötig, oder albern. So sind z. B. Galionsfiguren eine Sache der Schifffahrt der Neuzeit. Dass Athena eine solche also verlangt und diese dann überlebensgroß ins Heck des Schiffes gepackt wird, sieht nicht nur absolut lächerlich aus, ist auch einfach genauso absurd, wie der aus GOT entsprungene Drache. Hier hätte ich mir mehr historische Genauigkeit gewünscht. An anderer Stelle erzeugen Abweichungen eine fast schon Verfälschung der Mythen, z. B. wenn Medea eine Verbindung zu Hades zugeschrieben wird, indem sie dessen Höllenhunde (die es gar nicht gibt, es gibt nur Kerberos) beschwört und auf den Riesen Talos loslässt. Macht von vorne bis hinten keinen Sinn. Was hat Hades bitteschön mit Magie und Medea zu tun, wenn dann eher noch Hekate? Warum überhaupt diese Änderung? Auch im original trägt Medea zum Sieg über Talos dabei, allerdings wird ihm da wortwörtlich der Stöpsel von ihr gezogen, wenn es also darum ging sie, als Figur zu stärken, hättet man auch beim Original bleiben können. Ja ich weiß, wahrscheinlich sind diese Punkte für die allermeisten Kleinigkeiten und ohne Belang und ich denke auch, die meisten können diese Geschichte lesen, ohne dass sie die Ungereimtheiten beschäftigt, mich hat es aber trotzdem gestört. Sexy Gardinen Medea Nun hätte ich für all dies nur einen Punkt abgezogen, wenn mich denn die grafische Umsetzung überzeugt hätte. Leider hatte dieses es auch nicht und ich hoffe inständig, dass das Team Alexandre Jubran (Zeichnung)/Scarlett Smulkowksi (Kolorierung) nicht noch einmal an einem Mythen der Antike Band arbeiten wird. Im Wesentlichen gab es zwei Punkte, die mich gestört haben. Erstes ist eine ziemlich seltsame Art Schatten darzustellen. Wenn sich eine Figur im Schatten befindet, kommt es oft vor, dass sie einfach komplett monochrom gefasst wird. Am Anfang dachte ich tatsächlich, dass das ein Druckfehler sei. Der andere Punkt, der mich noch mehr störte, ist Medeas magisches Gardinen Gewand. In den meisten Szenen ist es ein Hauch von nichts und gewährt uns zahlreiche Einblicke auf wahlweise ihre Brustwarzen, ihren Po oder ihren Schritt. Sind diese “interessanten” Stellen von anderen Figuren oder Sprechblasen verdeckt, ist der Chiton magischer weise wieder völlig blickdicht. Gibt ja grade nichts zu sehen. Neben Medea hat auch die eifersüchtige Stiefmutter Ino den magischen Gardienenchiton. Hier findet eine klare Trennung statt: “gute, reine, aufrichtige” Frauen, wie die Göttinnen, einfache Dienerinnen oder Heldin Atalante haben zu jeder Zeit blickfeste Chitons, genau wie die Männer. “Veruchte, hinterhältige und moralisch verwerfliche” Frauen, das transparente Nichts. Was man daraus ableiten kann, kann jetzt jeder selbst entscheiden… Achja und eine Art, wie Medea Magie wirkt, ist natürlich, indem sie sich selbst befriedigt, was natürlich auch in aufreizender Weise dargestellt ist. Das ist einfach nur unnötige Sexualisierung. Es geht nicht darum, dass Nacktheit nicht dargestellt werden darf, im Gegenteil, es gibt viele Figuren in der Mythologie, die nicht bedeckt sind und sie so darzustellen, ist quellennah. Aber hier dient Medeas Dessous offenbar einzig und allein der aufreizenden Zurschaustellung für ein (männliches) Publikum. So viel zu meinen Kritikpunkten. Es gab natürlich auch einige Passagen, die mir gefallen haben. Eigentlich fast alles vor Teil drei mit Gardinen Medea. Die Abenteuer der Argonauten auf dem Weg nach Kolchis sind spannend und rasant erzählt und die Graphic Novel macht an diesen Stellen viel Spaß. Auch das Nachwort ist gut gelungen, dieses Mal weniger philosophisch einordnend, und dafür mit mehr Kontexten und historischen Erläuterungen, klasse. Leider kann mich das nicht komplett mit dem Rest versöhnen. Fazit: Aufgrund von einigen Verfälschungen und unnötig sexualisierte Darstellungen, für mich leider bisher einer der schwächsten Bände der Reihe. Es tut weh nur 3 Punkte vergeben zu können, da ich weiß, dass die Reihe es sonst besser kann.

Jason und der magische Chiton der Medea

Miss Pageturner am 27.11.2022
Bewertungsnummer: 1833573
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein erster “großer” Band von der Mythen der Antike Reihe. Es freut mich sehr, dass der Splitter Verlag beschlossen hat, die im Original dreigeteilte Geschichte in einem Band zu veröffentlichen, sonst hat man es bei deutschen Übersetzungen ja eher andersherum.   Die Abenteuer der Argonauten Der Titel dieser Graphic Novel gibt den Weg vor: Es geht um Iason (ich verwende lieber diese, am Original nähere Schreibweise, als das eingedeutschte Jason) und seine Suche nach dem goldenen Vlies. Doch was ist dieses Vlies überhaupt? Dieser Frage widmet sich der Comic auch und erzählt zunächst auf den ersten 13 Seiten, dessen Ursprung. Es folgen im ersten Teil Pelias gewaltvolle Machtübernahme, Iasons Kindheit bei Cheiron, seien Rückkehr nach Iolkos und der Bau der Argos. Im zweiten Teil müssen dann die Argonauten, ähnlich wie Odysseus, allerhand Gefahren auf ihrer Reise bestehen und der dritte Teil handelt davon, wie sie in Kolchis das Vlies letztendlich erlangen und zurückbringen. Diese Aufteilung funktioniert erzählerisch und vom Spannungsbogen her gut, hat mich aber dennoch etwas überrascht. Vielleicht hatte ich die falschen Erwartungen. Ich war irgendwie davon ausgegangen, dass Iasons gesamtes Leben erzählt wird, nicht nur die Suche nach dem Vlies. Dementsprechend war ich ziemlich überrascht, als nach der Rückkehr nach Iolkos plötzlich Schluss war. Der Mythos geht danach nämlich noch weiter, wobei es gar nicht mal so sehr um Iasons weiteres (aus heutiger Sicht eher unrühmliches) Schicksal, sondern um Medea schade ist, die nach Rückkehr nach Iolkos noch einiges erlebt und tut. Ich hoffe sehr, dass dies nochmal in einem extra Medea Band behandelt wird, sonst wäre ich sehr enttäuscht, ist die Episode mit dem Vlies doch gerade mal die Hälfte von dem, was es an Mythen über Medea gibt. Wenn man jedoch nicht weiß, dass da eigentlich noch mehr kommt, funktioniert die Handlung, wie gesagt, soweit ganz gut und ist halbwegs rund, wenngleich die Balance zwischen detailliertem Start und zügigen Ende dennoch nicht ganz ausgeglichen ist. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, sind die in diesem Band verstärkt auftretenden Abweichungen vom Mythos bez. den Quellen. Natürlich gestehe ich solchen Adaptionen eine gewisse künstlerische Freiheit zu, doch manche Abweichungen erschienen mir einfach unnötig, oder albern. So sind z. B. Galionsfiguren eine Sache der Schifffahrt der Neuzeit. Dass Athena eine solche also verlangt und diese dann überlebensgroß ins Heck des Schiffes gepackt wird, sieht nicht nur absolut lächerlich aus, ist auch einfach genauso absurd, wie der aus GOT entsprungene Drache. Hier hätte ich mir mehr historische Genauigkeit gewünscht. An anderer Stelle erzeugen Abweichungen eine fast schon Verfälschung der Mythen, z. B. wenn Medea eine Verbindung zu Hades zugeschrieben wird, indem sie dessen Höllenhunde (die es gar nicht gibt, es gibt nur Kerberos) beschwört und auf den Riesen Talos loslässt. Macht von vorne bis hinten keinen Sinn. Was hat Hades bitteschön mit Magie und Medea zu tun, wenn dann eher noch Hekate? Warum überhaupt diese Änderung? Auch im original trägt Medea zum Sieg über Talos dabei, allerdings wird ihm da wortwörtlich der Stöpsel von ihr gezogen, wenn es also darum ging sie, als Figur zu stärken, hättet man auch beim Original bleiben können. Ja ich weiß, wahrscheinlich sind diese Punkte für die allermeisten Kleinigkeiten und ohne Belang und ich denke auch, die meisten können diese Geschichte lesen, ohne dass sie die Ungereimtheiten beschäftigt, mich hat es aber trotzdem gestört. Sexy Gardinen Medea Nun hätte ich für all dies nur einen Punkt abgezogen, wenn mich denn die grafische Umsetzung überzeugt hätte. Leider hatte dieses es auch nicht und ich hoffe inständig, dass das Team Alexandre Jubran (Zeichnung)/Scarlett Smulkowksi (Kolorierung) nicht noch einmal an einem Mythen der Antike Band arbeiten wird. Im Wesentlichen gab es zwei Punkte, die mich gestört haben. Erstes ist eine ziemlich seltsame Art Schatten darzustellen. Wenn sich eine Figur im Schatten befindet, kommt es oft vor, dass sie einfach komplett monochrom gefasst wird. Am Anfang dachte ich tatsächlich, dass das ein Druckfehler sei. Der andere Punkt, der mich noch mehr störte, ist Medeas magisches Gardinen Gewand. In den meisten Szenen ist es ein Hauch von nichts und gewährt uns zahlreiche Einblicke auf wahlweise ihre Brustwarzen, ihren Po oder ihren Schritt. Sind diese “interessanten” Stellen von anderen Figuren oder Sprechblasen verdeckt, ist der Chiton magischer weise wieder völlig blickdicht. Gibt ja grade nichts zu sehen. Neben Medea hat auch die eifersüchtige Stiefmutter Ino den magischen Gardienenchiton. Hier findet eine klare Trennung statt: “gute, reine, aufrichtige” Frauen, wie die Göttinnen, einfache Dienerinnen oder Heldin Atalante haben zu jeder Zeit blickfeste Chitons, genau wie die Männer. “Veruchte, hinterhältige und moralisch verwerfliche” Frauen, das transparente Nichts. Was man daraus ableiten kann, kann jetzt jeder selbst entscheiden… Achja und eine Art, wie Medea Magie wirkt, ist natürlich, indem sie sich selbst befriedigt, was natürlich auch in aufreizender Weise dargestellt ist. Das ist einfach nur unnötige Sexualisierung. Es geht nicht darum, dass Nacktheit nicht dargestellt werden darf, im Gegenteil, es gibt viele Figuren in der Mythologie, die nicht bedeckt sind und sie so darzustellen, ist quellennah. Aber hier dient Medeas Dessous offenbar einzig und allein der aufreizenden Zurschaustellung für ein (männliches) Publikum. So viel zu meinen Kritikpunkten. Es gab natürlich auch einige Passagen, die mir gefallen haben. Eigentlich fast alles vor Teil drei mit Gardinen Medea. Die Abenteuer der Argonauten auf dem Weg nach Kolchis sind spannend und rasant erzählt und die Graphic Novel macht an diesen Stellen viel Spaß. Auch das Nachwort ist gut gelungen, dieses Mal weniger philosophisch einordnend, und dafür mit mehr Kontexten und historischen Erläuterungen, klasse. Leider kann mich das nicht komplett mit dem Rest versöhnen. Fazit: Aufgrund von einigen Verfälschungen und unnötig sexualisierte Darstellungen, für mich leider bisher einer der schwächsten Bände der Reihe. Es tut weh nur 3 Punkte vergeben zu können, da ich weiß, dass die Reihe es sonst besser kann.

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Mythen der Antike: Jason und das Goldene Vlies (Graphic Novel)

von Luc Ferry, Clotilde Bruneau

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