Doing Aging. Zur gesellschaftlichen Wahrnehmung alternder Frauen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.05.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
546 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668931145
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 14, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Was steckt hinter der gängigen Annahme, dass Männer besser altern als Frauen, das heisst ihre Attraktivität mit zunehmendem Alter eher steigt, während sie bei Frauen rapide abnimmt? Dieser Frage nachzugehen und nach möglichen Ursachen für das beschriebene Ungleichgewicht zu fahnden, ist Anliegen dieser Arbeit.
Ein grosser Altersunterschied zwischen Mann und Frau findet insbesondere dann gesellschaftliche Akzeptanz, wenn ersterem der ältere Part zukommt. Die Welt des Films verdeutlicht diese Selbstverständlichkeit von Beziehungen zwischen älteren Männern und jungen Frauen, lassen sich neben Vinterbergs "Die Kommune" doch zahlreiche weitere Beispiele für die Allgegenwärtigkeit derartiger Verbindungen finden. Ob Bill Murray und Scarlett Johansson in "Lost in Translation", Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal in "Crazy Heart" oder Audrey Hepburn und Cary Grant in "Charade" - all diese Liebesbeziehungen erscheinen, den zum Teil beträchtlichen Altersunterschieden zum Trotz, nicht nur glaubhaft und realistisch, sondern vor allem eines: natürlich.
Viele Redensarten spiegeln nicht nur die Abwertung wider, die alternden Frauen in dieser Gesellschaft widerfährt - und für die deren körperlicher Verfall Begründung genug ist -, sie zeigen darüber hinaus die Normalität dieser Abwertung. Dass Frauen im Gegensatz zu Männern mit zunehmendem Alter Schönheit und Attraktivität einbüssen, wird als Tatsache angesehen, als Teil eines natürlichen, unabwendbaren Prozesses.
Ein grosser Altersunterschied zwischen Mann und Frau findet insbesondere dann gesellschaftliche Akzeptanz, wenn ersterem der ältere Part zukommt. Die Welt des Films verdeutlicht diese Selbstverständlichkeit von Beziehungen zwischen älteren Männern und jungen Frauen, lassen sich neben Vinterbergs "Die Kommune" doch zahlreiche weitere Beispiele für die Allgegenwärtigkeit derartiger Verbindungen finden. Ob Bill Murray und Scarlett Johansson in "Lost in Translation", Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal in "Crazy Heart" oder Audrey Hepburn und Cary Grant in "Charade" - all diese Liebesbeziehungen erscheinen, den zum Teil beträchtlichen Altersunterschieden zum Trotz, nicht nur glaubhaft und realistisch, sondern vor allem eines: natürlich.
Viele Redensarten spiegeln nicht nur die Abwertung wider, die alternden Frauen in dieser Gesellschaft widerfährt - und für die deren körperlicher Verfall Begründung genug ist -, sie zeigen darüber hinaus die Normalität dieser Abwertung. Dass Frauen im Gegensatz zu Männern mit zunehmendem Alter Schönheit und Attraktivität einbüssen, wird als Tatsache angesehen, als Teil eines natürlichen, unabwendbaren Prozesses.
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