Ist Familiengeschichte eine Form der Reflexion oder eine versuchte Rechtfertigung der Vergangenheit anhand Uwe Timm's "Am Beispiel meines Bruders"
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.05.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
9 (Printausgabe)
Dateigröße
444 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668933392
Familiengeschichten fokussieren sich "auf ein fiktives oder autobiographisches Ich, das sich seiner/ihrer Identität gegenüber der eigenen Familie und der deutschen Geschichte vergewissert" (Assmann 2005). So auch Autor Uwe Timm. Er erzählt die Geschichte seines älteren Bruders, der sich freiwillig zur Waffen-SS des Nationalsozialismus meldet und schliesslich 1943 in Russland dem Krieg zum Opfer fällt. Dabei setzt er sich mit seiner Vergangenheit auseinander, was ihm nicht immer ganz leichtfällt. Er stösst dabei unter anderem auf die Frage, in wie weit sein Bruder dem Nationalsozialismus zugetan war. Aber auch mit seinem Vater setzt er sich beim Schreiben auseinander. Uwe Timm ist nicht der einzige, der solch ein Interesse an der historischen und familiären Vergangenheit zeigt. Die Frage ist, wieso interessiert sich die zweite Generation für die vergangenen Taten ihrer Familienmitglieder? Ist Familiengeschichte eine Form der Reflektion oder eine versuchte Rechtfertigung der Vergangenheit? Dies wird am Beispiel Uwe Timms Am Beispiel meines Bruders in diesem Essay analysiert.
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