Der Rückerstattungsprozess des arisierten Kaufhauses Jacoby
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.05.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
665 KB
Auflage
1
Sprache
Deutsch
EAN
9783668935457
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt Quellen aus dem Prozess der Rückerstattung des Kaufhauses Ganz, ehemals Jacoby, einem ursprünglich jüdischen Kaufhaus im hessischen Bensheim. Ziel dieser Arbeit ist es, eine kontextuelle Einordnung und Aufklärung der Quelle des Ergänzungsantrages zum Fall Jacoby zu leisten.
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 sowie der zweite Weltkrieg waren das wohl erschütterndste und schwerwiegendste zeitgeschichtliche Ereignis im zwanzigsten Jahrhundert. Die Verbrechen des Dritten Reiches forderten nicht nur unzählige Todesopfer, auch viele anderweitig Geschädigte mussten mit den Folgen der verbrecherischen Handlungen der Nationalsozialisten nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes 1945 leben. Die Opfer, die das totalitäre Regime überlebten, verfügten aufgrund von vorhergegangenen Arisierungsmassnahmen oftmals über kein Eigentum mehr. Ehemals jüdisches Eigentum wie Geschäfte und Wohnungen, Möbel und Warenlager, aber auch Wertgegenstände und Finanzmittel war danach zerstreut und teilweise bereits seit Jahren in der Hand eines neuen Besitzers. Aus diesem Umstand ergab sich im besetzten Nachkriegsdeutschland die gewaltige Aufgabe der Rückerstattung und Wiedergutmachung von Arisierungsmassnahmen, um die ursprünglichen Eigentumsverhältnisse wiederherzustellen oder zumindest finanziell ausgleichen zu können.
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 sowie der zweite Weltkrieg waren das wohl erschütterndste und schwerwiegendste zeitgeschichtliche Ereignis im zwanzigsten Jahrhundert. Die Verbrechen des Dritten Reiches forderten nicht nur unzählige Todesopfer, auch viele anderweitig Geschädigte mussten mit den Folgen der verbrecherischen Handlungen der Nationalsozialisten nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes 1945 leben. Die Opfer, die das totalitäre Regime überlebten, verfügten aufgrund von vorhergegangenen Arisierungsmassnahmen oftmals über kein Eigentum mehr. Ehemals jüdisches Eigentum wie Geschäfte und Wohnungen, Möbel und Warenlager, aber auch Wertgegenstände und Finanzmittel war danach zerstreut und teilweise bereits seit Jahren in der Hand eines neuen Besitzers. Aus diesem Umstand ergab sich im besetzten Nachkriegsdeutschland die gewaltige Aufgabe der Rückerstattung und Wiedergutmachung von Arisierungsmassnahmen, um die ursprünglichen Eigentumsverhältnisse wiederherzustellen oder zumindest finanziell ausgleichen zu können.
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