Produktbild: Amuse-bouche

Amuse-bouche Der Geschmack der Kunst

Aus der Reihe Zeitgenössische Kunst
2

Fr. 43.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2020

Abbildungen

mit 30 Fotos

Herausgeber

Basel Museum Tinguely

Verlag

Hatje Cantz Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

23.5/16.1/1.9 cm

Gewicht

432 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7757-4638-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2020

Abbildungen

mit 30 Fotos

Herausgeber

Basel Museum Tinguely

Verlag

Hatje Cantz Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

23.5/16.1/1.9 cm

Gewicht

432 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7757-4638-0

Herstelleradresse

Hatje Cantz Verlag GmbH
Mommsenstr. 27
10629 Berlin
Deutschland
Email: contact@hatjecantz.de
Url: www.hatjecantz.de
Fax: +49 30 328904262

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(2)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

interdiszipinärer Ansatz zum Thema Geschmack - hier nähert man sich diesem auf sehr vielfältige Weise

annlu am 20.03.2020

Bewertungsnummer: 1305650

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ausstellung Amusebouche stellt den Geschmackssinn ins Zentrum. In welcher Form tritt er in der Kunst auf? Welche Verbindungen zeigen sich zu anderen Bereichen? Im Symposium zur Ausstellung werden Blitzlichter auf den Geschmack, das Essen und Lebensmittel geworfen und dabei Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten Disziplinen geknüpft. Der einleitende Text gibt eine kurze Führung durch die Ausstellung mit einigen exemplarischen Werken. Die Kunst, die man hier serviert bekommt, ist einerseits auf das visuelle - nach dem Motto „Das Auge isst mit» - beschränkt, besteht andererseits aus Performance und Werken zum Probieren. Die gezeigten Werke reichen von Genuss bis Ekel, spielen aber auch auf Genuss als Begierde mit Lebensmitteln als Sinnbild für Anderes an. Die zusammenfassenden Texte zum Symposium starten mit der sachlichen Betrachtung der Entstehung des Geschmackssinns. Den Zusammenhang mit anderen Sinnen verdeutlicht der Artikel über Farbassoziationen, die uns vorgaukeln wollen, wie bestimmte farbliche Lebensmittel schmecken müssen. Wie Künstler, Spitzenköche und Marketingexperten das für sich nutzen ist ein spannendes Thema. Ein Blick auf das experimentelle Menü „Nur Geschmack anstatt Essen“, das während des Symposiums gereicht wurde, zeigt, wie das in der Praxis umgesetzt wird. Die Ausführungen zur Sprache bringen Beschreibungen von Geschmackseindrücken mit sich. Da diese primär nur fünf Begriffe zur Verfügung haben, sind zusätzliche Aromabeschreibungen nötig. Wie die Sprache im Alltag analysiert werden kann, wird über unterschiedliche Methoden vorgestellt. Was hat der gute Geschmack mit dem Geschmackssinn zu tun? Diese Frage entführt in die Küche und zum Würzen und greift dabei viele Sprichwörter auf, die in Zusammenhang mit den Geschmacksrichtungen stehen. In einem Gespräch mit dem Koch und Kochbuchautor Stefan Wieser, der immer wieder ungewöhnliche Zutaten und Zubereitungsarten findet, erläutert er seine Kreationen für das Symposium zum Thema „Kochen mit Steinen“. Als Ausgangspunkt dient der englische Maler Nathaniel Bacon um über Stillleben nachzudenken. Was alles hinter den Gemälden steckt und welche Anweisungen Maler bekamen, wird hier wiedergegeben, sodass jedes der gezeigten Stillleben einen Hintergrund bekommt. Auch der mythischen, machtpolitischen, religiösen, soziologischen und ästhetischen Dimension des Essens wird auf den Grund gegangen. Dabei tauchen Künstler ebenso auf, wie düstere Gelage. Gegensätze und Parallelen bei Lebensmitteln in Kunst und Küche kommen zur Sprache und werfen dabei die Frage auf, wie Traditionen und Essgewohnheiten überwunden werden können. Zudem wird diskutiert, wann ein Gericht Kunst ist und welche Aussage dahinter steckt. Wie lässt sich Kultur über Geschmack herausfiltern? Die Frage nach der Herangehensweise von Anthropologen an den Geschmackssinn wird hier nicht nur theoretisch erläutert, sondern auch über eigene Erfahrungen in Westafrika konkretisiert. Auch die Anden und peruanische Kochtraditionen bekommen ihren Auftritt. Am Beispiel der Nudeln werden sinnliche Esserfahrungen, kulturelle Aneignungsprozesse fremder Nahrungsmittel, deren Integration in die lokale Esskultur und damit den Wandel von Esskulturen analysiert. Essen und Kultur wird auch über das Thema Essgewohnheiten und Migration angeschaut. Fazit: Sowohl die Einblicke in die Ausstellung als auch die Ergebnisse des Symposiums erzeugen einen sehr vielfältigen Blick auf Thema Geschmack und Essen. Das Zusammenziehen unterschiedlicher Disziplinen ist interessant, da es neue Betrachtungsweisen bietet und beim Leser dadurch das Gefühl aufkommt Teil der unterschiedlichen Herangehensweisen sein zu dürfen.

interdiszipinärer Ansatz zum Thema Geschmack - hier nähert man sich diesem auf sehr vielfältige Weise

annlu am 20.03.2020
Bewertungsnummer: 1305650
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ausstellung Amusebouche stellt den Geschmackssinn ins Zentrum. In welcher Form tritt er in der Kunst auf? Welche Verbindungen zeigen sich zu anderen Bereichen? Im Symposium zur Ausstellung werden Blitzlichter auf den Geschmack, das Essen und Lebensmittel geworfen und dabei Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten Disziplinen geknüpft. Der einleitende Text gibt eine kurze Führung durch die Ausstellung mit einigen exemplarischen Werken. Die Kunst, die man hier serviert bekommt, ist einerseits auf das visuelle - nach dem Motto „Das Auge isst mit» - beschränkt, besteht andererseits aus Performance und Werken zum Probieren. Die gezeigten Werke reichen von Genuss bis Ekel, spielen aber auch auf Genuss als Begierde mit Lebensmitteln als Sinnbild für Anderes an. Die zusammenfassenden Texte zum Symposium starten mit der sachlichen Betrachtung der Entstehung des Geschmackssinns. Den Zusammenhang mit anderen Sinnen verdeutlicht der Artikel über Farbassoziationen, die uns vorgaukeln wollen, wie bestimmte farbliche Lebensmittel schmecken müssen. Wie Künstler, Spitzenköche und Marketingexperten das für sich nutzen ist ein spannendes Thema. Ein Blick auf das experimentelle Menü „Nur Geschmack anstatt Essen“, das während des Symposiums gereicht wurde, zeigt, wie das in der Praxis umgesetzt wird. Die Ausführungen zur Sprache bringen Beschreibungen von Geschmackseindrücken mit sich. Da diese primär nur fünf Begriffe zur Verfügung haben, sind zusätzliche Aromabeschreibungen nötig. Wie die Sprache im Alltag analysiert werden kann, wird über unterschiedliche Methoden vorgestellt. Was hat der gute Geschmack mit dem Geschmackssinn zu tun? Diese Frage entführt in die Küche und zum Würzen und greift dabei viele Sprichwörter auf, die in Zusammenhang mit den Geschmacksrichtungen stehen. In einem Gespräch mit dem Koch und Kochbuchautor Stefan Wieser, der immer wieder ungewöhnliche Zutaten und Zubereitungsarten findet, erläutert er seine Kreationen für das Symposium zum Thema „Kochen mit Steinen“. Als Ausgangspunkt dient der englische Maler Nathaniel Bacon um über Stillleben nachzudenken. Was alles hinter den Gemälden steckt und welche Anweisungen Maler bekamen, wird hier wiedergegeben, sodass jedes der gezeigten Stillleben einen Hintergrund bekommt. Auch der mythischen, machtpolitischen, religiösen, soziologischen und ästhetischen Dimension des Essens wird auf den Grund gegangen. Dabei tauchen Künstler ebenso auf, wie düstere Gelage. Gegensätze und Parallelen bei Lebensmitteln in Kunst und Küche kommen zur Sprache und werfen dabei die Frage auf, wie Traditionen und Essgewohnheiten überwunden werden können. Zudem wird diskutiert, wann ein Gericht Kunst ist und welche Aussage dahinter steckt. Wie lässt sich Kultur über Geschmack herausfiltern? Die Frage nach der Herangehensweise von Anthropologen an den Geschmackssinn wird hier nicht nur theoretisch erläutert, sondern auch über eigene Erfahrungen in Westafrika konkretisiert. Auch die Anden und peruanische Kochtraditionen bekommen ihren Auftritt. Am Beispiel der Nudeln werden sinnliche Esserfahrungen, kulturelle Aneignungsprozesse fremder Nahrungsmittel, deren Integration in die lokale Esskultur und damit den Wandel von Esskulturen analysiert. Essen und Kultur wird auch über das Thema Essgewohnheiten und Migration angeschaut. Fazit: Sowohl die Einblicke in die Ausstellung als auch die Ergebnisse des Symposiums erzeugen einen sehr vielfältigen Blick auf Thema Geschmack und Essen. Das Zusammenziehen unterschiedlicher Disziplinen ist interessant, da es neue Betrachtungsweisen bietet und beim Leser dadurch das Gefühl aufkommt Teil der unterschiedlichen Herangehensweisen sein zu dürfen.

Verdorbener Fisch verdirbt den Hirsebrei

yellowdog am 04.03.2020

Bewertungsnummer: 1300361

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Museum Tinguely in Basel haben ein interessantes Buch über das ungewöhnliche Thema Geschmack in der Kunst herausgebracht und es ist ein abwechslungsreiches Buch, dass das Thema auf verschiedene Weisen variiert. Obwohl der Untertitel Interdisziplinäres Symposium zu Geschmack und Esskultur ehrfurchteinflößend klingt, ist das Buch größtenteils locker und gut lesbar geschrieben. Dennoch sollte man sich für das Thema wirklich interessieren, denn es gibt viel Text dazu. Ich hätte mir mehr bedeutende Kunstwerke zum Thema gewünscht, aber einiges gibt es doch, das beeindruckt, z.B. Nathaniel Bacons Küchenmagd mit Gemüse und Früchten, Gemälde von Eric Fischl, etwas von den fünf Sinnen von 1600, Großes Schimmelbild, 1969 von Dieter Roth, Andy Warhol usw. Hier prallen Welten aufeinander. Hinzu kommen einige Stilleben. In den essayistischen Beiträgen ebenso. Manchmal wird fast wissenschaftlich, wie bei Über die Entstehung der Geschmackswahrnehmungen oder über Geschmacksbeschreibungen. Da werden sogar Tabellen und schematische Darstellungen eingesetzt. Ein Kapitel dreht sich um Migration, eins über die Anden, es gibt ein Interview und anderes. Ich finde, dass Buch lohnt sich.

Verdorbener Fisch verdirbt den Hirsebrei

yellowdog am 04.03.2020
Bewertungsnummer: 1300361
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Museum Tinguely in Basel haben ein interessantes Buch über das ungewöhnliche Thema Geschmack in der Kunst herausgebracht und es ist ein abwechslungsreiches Buch, dass das Thema auf verschiedene Weisen variiert. Obwohl der Untertitel Interdisziplinäres Symposium zu Geschmack und Esskultur ehrfurchteinflößend klingt, ist das Buch größtenteils locker und gut lesbar geschrieben. Dennoch sollte man sich für das Thema wirklich interessieren, denn es gibt viel Text dazu. Ich hätte mir mehr bedeutende Kunstwerke zum Thema gewünscht, aber einiges gibt es doch, das beeindruckt, z.B. Nathaniel Bacons Küchenmagd mit Gemüse und Früchten, Gemälde von Eric Fischl, etwas von den fünf Sinnen von 1600, Großes Schimmelbild, 1969 von Dieter Roth, Andy Warhol usw. Hier prallen Welten aufeinander. Hinzu kommen einige Stilleben. In den essayistischen Beiträgen ebenso. Manchmal wird fast wissenschaftlich, wie bei Über die Entstehung der Geschmackswahrnehmungen oder über Geschmacksbeschreibungen. Da werden sogar Tabellen und schematische Darstellungen eingesetzt. Ein Kapitel dreht sich um Migration, eins über die Anden, es gibt ein Interview und anderes. Ich finde, dass Buch lohnt sich.

Kundinnen und Kunden meinen

Amuse-bouche

von Marisa Benjamim, Antje Baecker, Ralf Beil, Felix Bröcker, Elisabeth Bronfen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Amuse-bouche