Damals 4 … im Thüringer Oberland. Triptis – Lobenstein.
-
- Deutsch ausgewählt
Fr. 55.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
08.04.2020
Abbildungen
schwarzweisse und farbige Abbildungen, Karte im Vorsatz
Herausgeber
Andreas W. PetrakVerlag
Edition bohemicaSeitenzahl
240
Maße (L/B/H)
25.9/21.3/2.2 cm
Gewicht
1133 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-940819-33-8
oder das Umsteigen in Plauen – mit zwei Kilometer Fussweg vom unteren zum oberen Bahnhof – vermied. Doch durchgehende Züge Gera – Hof gab es nicht, die kamen erst später von Saalfeld via Leutenberg und Wurzbach. So blieben dem Reisenden rund einstündige Aufenthalte entweder in Unterlemnitz, dem Verküpfungspunkt mit der Bahn Saalfeld – Lobenstein – Marxgrün, oder in Lobenstein. Profitiert davon haben die Bahnhofsgaststätten an beiden Orten, von denen die Unterlemnitzer sogleich mit Eröffnung der Saalfelder Bahn 1908 erbaut wurde. Durchs Plothener Teichgebiet, weiter entlang der Saale – durch Wälder und Tunnel, über Brücken und Viadukte, vorbei an Burgen und Schlössern, liess eine schnöde Bahnfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Für Erholungssuchende Entschleunigung pur, aber die wenigen Reisezüge nützten kaum der geringen Zahl an Menschen, die entlang der Bahn leben und täglich zur Schule, auf Arbeit müssen. So kam, was alternativlos erschien: am 23. Mai 1998 fuhren die letzten Reisezüge, bald darauf endete auch der Güterverkehr. Doch sie ist nicht vergessen – und kann heute auf dem wohl schönsten Teilstück per Draisine im wahrsten Wortsinne erfahren werden. Etwa 300 zumeist grossformatige Fotografien lassen Zauber und Flair der Oberlandbahn nochmals aufleben ...
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.