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Brandsätze

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2020

Verlag

Ars vivendi

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.6/14.8/3.5 cm

Beschreibung

Rezension

Ein Pageturner um Mord, Reue und Vergebung aus dem hitzigen Los Angeles, wo der amerikanische Traum der Einwanderer zu Amerikas rassistischem Albtraum verblutet.

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Steph Cha hat ein berührendes und erkenntnisreiches Buch über zwei schicksalhaft miteinander verbundene Familien und Los Angeles' Geschichte der Gewalt geschrieben.

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»Cha aber bringt eine neue, spannende ethnische Perspektive ein, in der keine Seite die gesellschaftliche Macht über die Deutungshoheit der Ereignisse hat.«

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»[Der Roman] ist komplex, durchdacht, die Familiengeschichten geschickt verzahnt.«

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»Ein grosser, finsterer Roman.«

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»Steph Cha wirft mit ihrem Debüt „Brandsätze“ einen entlarvenden Blick auf die amerikanische Geschichte der Gewalt.« – Günter Grosser

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»Zwar ist die Wut über die Tat spürbar, doch geht es der Autorin vor allem um Ausgewogenheit. Die Figuren, ihre Motive, ihre Gefühle beschreibt sie ohne Gewichtung, ohne Sentimentalität. Herausgekommen ist dabei eines der wichtigsten und beeindruckendsten Bücher des Jahres über Rassismus und Hass und deren Auswirkungen auf Einzelpersonen wie Gesellschaft.« – Kirsten Reimers

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»ein brisanter und hochaktueller Kriminalroman aus den USA.«

»Mit bemerkenswertem Gespür für die Atmosphäre in Los Angeles, die komplexen Beziehungen innerhalb beider Familien und die vielfältigen Diskriminierungseben zeichnet Cha ein hoch spannendes Porträt des Lebens schwarzer sowie koreanischer Familien in den USA.«

»Cha vermeidet einfache Schuldzuweisungen und Kausalitäten und bleibt inmitten der grossen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen perspektivisch und erzählerisch nah bei den Familien.« – Sonja Hartl

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»Näher als mit diesem Roman kann man der amerikanischen Gegenwart derzeit nicht kommen. Steph Cha hat mit »Brandsätze« das Buch der Stunde geschrieben.«

»Wie diese mit ihrem Schicksal umgehen und mit der Frage von Schuld und Sühne hadern, das fängt die Autorin grossartig ein.«

»hier ist hochaktuelle und grandiose Literatur auf Höhe der Zeit zu entdecken. Unbedingt anschaffen!« – Marius Müller

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»dieses Buch hat mich nachhaltig beeindruckt.«

»Cha erzählt voller Empathie und vor allem klischeefrei aus deren Leben, von der schwelenden Wut und dem Hass, von Furcht und Unterdrückung, vom Schweigen, das schwer lastet. Dabei ergreift sie nie Partei und weist zu keinem Zeitpunkt Schuld zu, sondern gibt beiden Familien eine Stimme.«

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»Steph Chas scharfsinniger, analytischer Kriminalroman«

»Dennoch verweigert sich die Erzählerin der Möglichkeit, hier einfach einen bluttriefenden Roman zur aktuellen politischen Situation zu erzählen. Ihre Schilderung ist verwickelter und verwundener, entfernt sich immer wieder von den Handelnden und hält auf die Kulissen«

»Es sind solche Details, die dem Buch eine Schärfe und Überzeugungskraft geben, die es weit über anteilnehmende und wohl recherchierte Berichte von der Peripherie der Gesellschaft hinausheben.« – Catrin Lorch

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2020

Verlag

Ars vivendi

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.6/14.8/3.5 cm

Gewicht

560 g

Originaltitel

Your house will pay

Übersetzer

Karen Witthuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0115-2

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Zur Lage der Nation

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 10.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Brandsätze“ ist nicht nur ein hochaktueller sondern auch ein höchst brisanter Roman, lenkt er unseren Blick doch auf eine zutiefst gespaltene amerikanische Gesellschaft, deren Leben nicht nur von Vorurteilen und Diskriminierung sondern auch von Angst im täglichen Miteinander geprägt ist. Diffuse Ängste, die Reaktionen provozieren, die über Generationen hinweg Familien verändern können und eine Pyramide von Vorurteilen, bei denen die Hautfarbe eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Zwei Familien, Täter und Opfer, ihr Schicksal verzahnt. Beide kommen zu Wort, wobei letztendlich bei genauem Hinsehen beide Familien Opfer sind. Opfer einer Gesellschaft, deren Wohlstand sich auf systemischen Rassismus gründet und der auch heute noch immer gelebt wird. 1991, South Los Angeles. Latasha Harlin. 15 Jahre alt und schwarz, geht in einen Mini-Market, um sich etwas zu trinken zu kaufen. Das Geld in der Hand, bereit zu zahlen, packt sie die Flasche in ihren Rucksack und wird daraufhin von der koreanischen Ladenbesitzerin des Diebstahls verdächtigt. Es kommt zu einem Wortgefecht und einem Handgemenge, das Mädchen reißt sich los, geht Richtung Ausgang und wird daraufhin von ihr in den Hinterkopf geschossen. Latasha ist auf der Stelle tot. Wenn du schwarz bist, zählt dein Leben in den Vereinigten Staaten nichts. Die Vergangenheit und Gegenwart beweisen es tagtäglich, so auch in dem in den darauffolgenden Prozess. Die Ladenbesitzerin wird zu einer Bewährungsstrafe, gemeinnütziger Arbeit und 500 $ Strafe verurteilt. Soweit der reale Hintergrund, vor dem Steph Cha (Tochter koreanischer Immigranten) in ihrem Roman die Geschichte zweier Familien erzählt, die durch ein Tötungsdelikt auf unheilvolle Weise miteinander verbunden sind. 2019, Los Angeles. In den Straßen schwillt die Wut wegen wiederholter rassistischer Übergriffe durch die Polizei. Ein Vermummter schießt auf eine Koreanerin, die mit ihrer Tochter auf dem Heimweg ist. Es stellt sich heraus, dass das Opfer vor Jahren ein schwarzes Mädchen namens Ava getötet hat und damit quasi ungeschoren davon gekommen ist. Keine Frage für die Polizei, dass der Schütze Rache nehmen wollte. Und das grenzt die Zahl der Verdächtigen auf die Familie Avas ein.

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Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 10.11.2020
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„Brandsätze“ ist nicht nur ein hochaktueller sondern auch ein höchst brisanter Roman, lenkt er unseren Blick doch auf eine zutiefst gespaltene amerikanische Gesellschaft, deren Leben nicht nur von Vorurteilen und Diskriminierung sondern auch von Angst im täglichen Miteinander geprägt ist. Diffuse Ängste, die Reaktionen provozieren, die über Generationen hinweg Familien verändern können und eine Pyramide von Vorurteilen, bei denen die Hautfarbe eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Zwei Familien, Täter und Opfer, ihr Schicksal verzahnt. Beide kommen zu Wort, wobei letztendlich bei genauem Hinsehen beide Familien Opfer sind. Opfer einer Gesellschaft, deren Wohlstand sich auf systemischen Rassismus gründet und der auch heute noch immer gelebt wird. 1991, South Los Angeles. Latasha Harlin. 15 Jahre alt und schwarz, geht in einen Mini-Market, um sich etwas zu trinken zu kaufen. Das Geld in der Hand, bereit zu zahlen, packt sie die Flasche in ihren Rucksack und wird daraufhin von der koreanischen Ladenbesitzerin des Diebstahls verdächtigt. Es kommt zu einem Wortgefecht und einem Handgemenge, das Mädchen reißt sich los, geht Richtung Ausgang und wird daraufhin von ihr in den Hinterkopf geschossen. Latasha ist auf der Stelle tot. Wenn du schwarz bist, zählt dein Leben in den Vereinigten Staaten nichts. Die Vergangenheit und Gegenwart beweisen es tagtäglich, so auch in dem in den darauffolgenden Prozess. Die Ladenbesitzerin wird zu einer Bewährungsstrafe, gemeinnütziger Arbeit und 500 $ Strafe verurteilt. Soweit der reale Hintergrund, vor dem Steph Cha (Tochter koreanischer Immigranten) in ihrem Roman die Geschichte zweier Familien erzählt, die durch ein Tötungsdelikt auf unheilvolle Weise miteinander verbunden sind. 2019, Los Angeles. In den Straßen schwillt die Wut wegen wiederholter rassistischer Übergriffe durch die Polizei. Ein Vermummter schießt auf eine Koreanerin, die mit ihrer Tochter auf dem Heimweg ist. Es stellt sich heraus, dass das Opfer vor Jahren ein schwarzes Mädchen namens Ava getötet hat und damit quasi ungeschoren davon gekommen ist. Keine Frage für die Polizei, dass der Schütze Rache nehmen wollte. Und das grenzt die Zahl der Verdächtigen auf die Familie Avas ein.

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