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Violet Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

1765 KB

Übersetzt von

Kristof Kurz + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783641246778

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ePUB

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Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

1765 KB

Übersetzt von

  • Kristof Kurz
  • Stefanie Adam

Sprache

Deutsch

EAN

9783641246778

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  • lauras_garden_of_books

    5/5

    04.07.2021

    eBook (ePUB)

    Atmosphärisch und Charakterstark

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und die Geschichte mich regelrecht eingesaugt. Wir lernen Kris kennen, die gerade ihren Mann durch einen tödlichen Autounfall verloren hat. Zusammen mit ihrer Tochter Sadie ist sie unterwegs zum Ferienhaus ihrer Kindheit. Das steht in Pacington, einem Ort, der durch ein Unglück und die Überflutung eines Flusses entstanden ist. Anstatt des Flusses befindet sich an dieser Stelle nun ein See. Kris‘ Eltern hatten dort ein Haus, in dem sie die Sommerferien verbrachten. Kris erinnert sich an die schöne Zeit dort und hofft, dass ihre Tochter Sadie an diesem Ort vielleicht über den Verlust ihres Vaters hinwegkommen kann. Denn sie hat seitdem kaum ein Wort gesprochen, oder gelacht. Allerdings birgt das Haus auch eine negative Erinnerung; Kris Mutter ist vor 30 Jahren in dem Haus verstorben und seitdem ist Kris‘ Vater mit ihr nie mehr dorthin zurückgekehrt... Kris ist trotzdem der festen Überzeugung, dass das Haus und ein paar Monate dort, ihnen beiden guttun werden. Denn schließlich hatte sie immer eine tolle Zeit im Haus, am See, im angrenzenden Wald, auf der Blumenwiese, in der Schlucht und ihrem Wunschbaum.... Das Buch hat sich zu einem wahren Überraschungs-Highlight entpuppt! Geschichten, die in Richtung Horror gehen, sind eigentlich nicht hundertprozentig meins; Übertriebenes mag ich nicht und mein Nervenkostüm ist in dieser Hinsicht auch eher dünn besaitet. Aber Scott Thomas geht das völlig anders an; er schafft eine wahnsinnig starke Atmosphäre; der Schreibstil ist gespickt mit einer Vielzahl an Metaphern, die so kunstvoll eingesetzt werden, dass ein Sog erschaffen wird, der einen komplett in die Geschichte reinzieht - und nicht mehr loslässt. So passiert vielleicht garnicht so viel an Handlung, aber durch die Atmosphäre die Scott Thomas schafft, ist es unfassbar spannend! Dazu kommen die Charaktere und ihr Innenleben; diese sind so fein und stark ausgearbeitet und kommen einem dadurch unheimlich nah! Der Großteil der Geschichte ist aus Kris Sicht erzählt, es gibt aber auch ein paar Kapitel aus Sadies Sicht. Mich hat das Buch von Anfang an bis zum Ende komplett gefesselt! Die große Stärke des Buches liegt in der gewaltigen Atmosphäre und den einnehmenden Charakteren. Dadurch ist es auch für Leser geeignet, die sonst vielleicht eher weniger Horror-Literatur lesen (so wie mich ). Ich könnte mir sogar vorstellen, das Buch irgendwann nochmal zu lesen! Scott Thomas ist meiner Meinung nach ein wahrer Künstler und sein Schreibstil eine Wucht! Ich kann das Buch nur empfehlen und sein anderes Buch „Kill Creek“ wandert sofort auf meine Wunschliste! Überraschungs-Hit und Highlight! 5!!!

  • thrill.tastic

    4/5

    14.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    stimmungsvolle aber langatmige Gruselgeschichte

    Scott Thomas hat mit „Violet“ eine klassische Gruselgeschichte zu Papier gebracht. Kris Barlow und ihre Tochter Sadie nehmen sich nach einem Schicksalsschlag eine Auszeit auf dem Land. Kris erhofft sich, ihre eigenen angenehmen Kindheitserinnerungen an den ausgewählten Ferienort am Lost Lake in Pacington nun mit ihrer Tochter wieder aufleben lassen zu können, um ihnen beiden etwas Gutes zu tun. Aber kürzlich verschwanden einige junge Mädchen, die Dorfbewohner zeigen sich mürrisch und verhalten und das alte Haus, in dem sie unterkommen, ist baufällig und heruntergekommen. Es dauert nicht lange und schon geschehen eigenartige Dinge im Haus. Die kleine Sadie verhält sich zunehmend merkwürdig und zieht sich zurück. Kris tut sich schwer damit, auf Sadie einzugehen, da sie an dem Verlust ihres Mannes knabbert und mit den Erinnerungen zu kämpfen hat, die an diesem Ort wieder auf sie einströmen und doch nicht so rosarot sind wie gedacht. Ihre kurzfristige Lösung hierfür lautet: Alkohol und Pillen. Den Preis für die Mutter des Jahres bekommt Kris von mir nicht, trotzdem ist sie eine Protagonistin, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe. Aufgrund ihres instabilen Zustands vermischen sich Realität und Fiktion ebenso wie die Vergangenheit und die Gegenwart. Sie nimmt in ihrem Kopf mehrere Versionen von sich selbst war, die ihr widersprüchliche Ratschläge erteilen. Ihr innerer Kampf nimmt einen Großteil der Geschichte ein. Scott Thomas gibt neben Kris auch dem Setting viel Raum, sich zu entfalten. Einerseits gefällt mir das gut, denn ich hatte das direkt am Lost Lake gelegene Haus mit seiner widersprüchlichen Atmosphäre zwischen wohliger Nostalgie und düsterem Verfall wunderbar vor Augen. Andererseits war mir der Schreibstil doch oft zu ausschweifend. Mir reißt einfach der Geduldsfaden, wenn die Protagonistin über drei Seiten hinweg an einem Käfer auf der Veranda herumpult, ohne dass das zu etwas führt. Das letzte Drittel des Buches nimmt dann aber Fahrt auf und vor allem das große Finale hat mich umgehauen. Eine gelungener, runder Roman ohne viel Blutvergießen, der ein paar Seiten weniger vertragen hätte. Ich denke, wer Stephen King oder ähnliches liebt, wird auch „Violet“ lieben. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten, vielen lieben Dank dafür!

  • NiWa

    4/5

    03.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Horror-Empfehlung

    Kris Barlow steht vor den Trümmern. Ihr Mann ist bei einem Unfall gestorben und so zieht sie sich mit ihrer Tochter Sadie in ein altes Ferienhaus an einem See zurück. Die Warnungen der hiesigen Einwohner vor dem Haus schießt sie in den Wind. Doch dann merkt sie, dass sich ihre Tochter unheimlich zu verhalten beginnt. „Violet“ ist ein Horror-Roman von Scott Thomas, der dem dunklen Genre alle Ehre macht. Ich bin immer auf der Suche nach Horror-Autoren und mit Scott Thomas habe ich vermutlich einen starken Namen der dunklen Zunft entdeckt. Bereits mit „Kill Creek“ hat er mich begeistert. Und ich freue mich, dass er mit „Violet“ ordentlich nachgelegt hat. Kris‘ Ehemann ist bei einem Unfall gestorben und jetzt steht sie mit ihrer Tochter Sadie allein da. Um den Kopf freizubekommen und die erste Trauerphase zu überstehen, beschließt sie, im alten Ferienhaus ihrer Eltern den Sommer zu verbringen. Kris hat zahlreiche Sommer mit ihren Eltern in dem Ferienhaus verbracht und es hängen viele Erinnerungen daran. Aber Rückblicke sind nicht immer erfreulich, schon gar nicht, wenn sie mit dem Tod der eigenen Mutter zusammenhängen. Daraus ergibt sich eine drückende Mischung aus Trauerbewältigung in Vergangenheit und Gegenwart, realem Entsetzen und eingebildetem Grauen, das die Grenze zur Realität durchdringt. Thomas Scott schreibt überwältigend eindringlich. Er nimmt sich Zeit, seine Figuren vorzustellen, die Umgebung zu beschreiben und vor allem, um die drückende Stimmung zu vermitteln. Sein Stil fesselt an die Seiten, schürt subtile Spannung, zieht den Leser in die Story und bannt an jedes Wort. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl lange Zeit kaum etwas geschieht. Kris und Sadie kommen in dem Ferienhaus an und Kris ist über den verwahrlosten Zustand empört. Zuerst wird gewienert, geschrubbt, geputzt und gelüftet. Der Zitronenduft des Reinigungsmittels breitet sich aus, die Spinnweben werden entfernt und langsam macht sich ein wohnliches Gefühl breit. Es ist total merkwürdig, wie fesselnd Scott Thomas banale Gegebenheiten beschreibt. Kris schrubbt über mehrere Seiten hinweg eine Badewanne, und trotz der ereignislosen Situation, bin ich an dem Buch geklebt. Von Beginn an zieht sich eine bedrohliche Atmosphäre durch den Roman. Allein aufgrund des Autors weiß man, dass die Geschichte in eine schaurige Richtung führt. Dabei bleibt es zuerst recht überschaubar, obwohl subtile Spannung aus allen Winkeln und Ecken des Ferienhauses kriecht. Letztendlich formt sich die Handlung zu einem feinen Horror-Roman, der dem Genre definitiv Ehre macht. Einzig, an den unheimlichen Situationen hat der Autor meinem Geschmack nach ein bisschen zu übertrieben gespart. Ein paar grausige Ereignisse mehr, hätte die Geschichte vertragen. Trotzdem ist dieses Buch ein unheimlicher Hochgenuss, der Freunde des Genres mit einem unbehaglichen Gefühl verwöhnt. Im Endeffekt ist „Violet“ ein atmosphärischer Roman, der dank der mulmig-beklemmenden Stimmung ein schauriges Leseerlebnis mit einer feinen Horror-Handlung ist. Empfehlung.

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    4/5

    16.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman der Zeit braucht aber dennoch begeistert!

    Nach "Kill Creek" war ich unglaublich gespannt auf das neuste Werk des Autoren. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und auch der Klappentext klang einfach zu gut. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht, denn der Schreibstil des Autoren liest sich sehr locker und flüssig. Er schaffte es mühelos mich in den Bann der Story zu ziehen. Scott Thomas nimmt sich Zeit seine Figuren zu zeichnen. Er haucht ihnen auf besondere Art und Weise Leben ein. Das Ganze dauert zwar etwas aber mich störte das nicht, ich empfand es als sehr faszinierend. Die Atmosphäre im Buch war von Anfang an bedrückend und beklemmend. Ich spürte förmlich das etwas in der Luft lag. Mit Kris hat er eine authentische Protagonistin erschaffen die es bisher alles andere als leicht hatte. Das machte sie in meinen Augen noch authentischer. Auch ihre Tochter Sadie war ein wirklich faszinierender Charakter. Scott Thomas setzt hier auf eher ruhigen Horror, aber das setzt er grandios um. Außerdem hatte ich absolut keine Ahnung wie das Ganze ausgehen würde. Dieses Buch bleibt unvorhersehbar. Erst zum Ende hin als sich langsam alle Teile zusammen setzten wurde es unsagbar spannend. Ich fieberte regelrecht mit und war teilweise echt sprachlos. Fazit: Mit "Violet" gelingt Scott Thomas ein ruhiger Horrorroman der dennoch begeistert. Eine düstere und beklemmende Atmosphäre bescherten mir Gänsehaut. Ich für meinen Teil wurde hier bestens unterhalten.

  • Barbaras Bücherbox

    aus Niederbayern

    4/5

    15.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Blick in die Vergangenheit

    Nach dem schrecklichen Unfalltod ihres Mannes, packt Kris ihre Sachen und zieht, Hals über Kopf, mit ihrer Tochter in das Ferienhaus am See, in dem sie jeden Sommer ihrer Kindheit verbracht hat. Sie will eine Auszeit, in der sie und ihre Tochter die Möglichkeit finden, mit dem Verlust umzugehen. Doch als sie am Haus ankommen – das malerisch zwischen den Bäumen mit direktem Blick auf den Lost Lake steht – ist es nicht mehr das Feriendomizil aus ihrer Erinnerung: verfallen und sterbend steht es da, der Vorgarten von Unkraut überwuchert, die Innenräume dick von Staub bedeckt und die Schaukel mit splitterndem Rost überzogen. Doch nach dem ersten Schock machen sich Kris und ihre Tochter Sadie daran, das Haus zu reinigen und zu überholen – und blühen dabei auf. Aber das Glück dauert nicht lange. Denn auch, wenn sich Kris zuerst darüber freut, Sadie wieder sprechen zu hören, vergeht ihre Freude schnell, als sie langsam zu verstehen beginnt, mit wem Sadie spricht. Oder womit. Scott Thomas gehört seit Kill Creek zu den Autoren, die ich beobachte. Auf Violet, dessen Klappentext eindeutig eine Geistergeschichte verspricht, war ich enorm gespannt – und wurde auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist perfekt für einen Horror-Roman: kein große Prosa, aber auch nicht billig und auf jeden Fall absolut schnell. Das war schon in Kill Creek so, und auch Violet habe ich mehr oder weniger verschlungen. Kris ist eine klassische Horror-Heldin: nach außen sehr stark (sie tut alles, um Sadie zu beschützen), innen aber zerbrochen. So gehört sich das in eine Horror-Story und es ist auch genau das, was ich an diesem Genre liebe. Normale Menschen, die Schwächen haben, von Verlusten gebeutelt werden, aber im Angesicht des Schreckens ihre wahre Stärke beweisen müssen. Und das kann Scott Thomas wirklich gut. Was allerdings ein Manko der Geschichte ist: sie ist nicht gruselig. Gut, aufgrund der vielen Horror-Filme und -Bücher, die ich gelesen habe, bin ich einfach ein wenig abgestumpft, aber über die ersten zweihundert Seiten gibt es keine unheimliche Szene und das, was auf den letzten 300 passiert, hat mir ebenfalls keine Gänsehaut beschert. Das ist schade, denn das Buch hatte dazu eindeutig das Potential: ein durch einen Unfall entstandener See, der viele Leben verschlungen hat. Ein untergegangenes Dorf. Verschwundene Mädchen. Trotzdem war das Buch sehr gut. Unglaublich spannend, tolle Figuren und ein stimmungsvolles Setting. Wäre es auch so richtig unheimlich gewesen: perfekt.

Kundinnen und Kunden meinen

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