Verschränkung von Traum und Wirklichkeit in Arthur Schnitzlers "Traumnovelle". Literarische Darstellung verschiedener Wahrnehmungsebenen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.12.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-04798-4
Die "Traumnovelle" ist 1925/1926 veröffentlicht worden und befindet sich damit genau im Spannungsfeld der Epoche des Wiener "Fin de Siècle", in der die Autoren von "Jung Wien" das Traum- und Märchenhafte des menschlichen Daseins literarisch zu erfassen versuchten. Die "Traumnovelle" nimmt in Arthur Schnitzlers literarischem Repertoire eine besondere Stellung ein. Sie mündet nicht in einem Selbstmord oder einer anderen persönlichen Katastrophe wie bei anderen Erzählungen wie "Fräulein Else" (1924) oder "Leutnant Gustl" (1900), sondern schliesst mit einem glücklichen Ende. Der Traum von Albertine ist der Auslöser für Fridolins Irrfahrt durch das nächtliche Wien. Er ist ambitioniert von dem Wunsch nach Rache an seiner Ehefrau, die ihn in ihrem Traum nicht nur betrogen hat, sondern auch sterben liess. In der schnitzlerschen Novelle werden der Traum und die Wirklichkeit thematisiert sowie die Verschränkung der beiden Elemente. Es wirft sich die Frage auf, ob Fridolins Abenteuer nur Imaginationen seiner selbst, also ein Traumerlebnis, gewesen sind.
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