Heimerziehung und ihre Erfolgsquote. Welche Rolle spielen die Biografien der AdressatInnen der Erziehungshilfen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.01.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
1119 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346097569
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,2, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit thematisiert die Erfolgsindikatoren der Heimerziehung. Anhand von Studien und Fakten wird dargelegt, in welchem Umfang Heimerziehung erfolgreich sein kann. Indikatoren hierfür werden die Sozial-, Arbeits- und Legalbewährung sein. Aufgrund der hohen Abbruchquote in der Heimerziehung von fast 60 % stellt sich die Frage, ob Heimerziehung überhaupt erfolgreich sein kann. Doch bedeutet ein Abbruch oder eine unplanmässige Beendigung gleich einen Misserfolg? Und was wird eigentlich unter Erfolg in der Heimerziehung verstanden?
Neben den im
34 SGB VIII formulierten Zielen will die Heimerziehung (sowie auch alle anderen Hilfen zur Erziehung nach
27 SGB VIII) eine Änderung der biografischen Tendenz erreichen. Die Biografien der AdressatInnen der Erziehungshilfen sind geprägt durch geringe soziale und gesellschaftliche Teilnahmechancen. Sie leben häufig am Existenzminimum und stammen aus bildungsfernen Familien. Die Hilfen zur Erziehung sollen also ein Mehr an Teilhabe, Bildung, Lebensbewältigungs- und Lebensbewährungskompetenzen erreichen. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte muss eine unplanmässig beendete oder abgebrochene Massnahme nicht gleichzeitig einen Misserfolg darstellen. Denn kann nicht auch in solch einem Fall eine Verbesserung der sozialen Teilhabe erreicht werden?
Neben den im
34 SGB VIII formulierten Zielen will die Heimerziehung (sowie auch alle anderen Hilfen zur Erziehung nach
27 SGB VIII) eine Änderung der biografischen Tendenz erreichen. Die Biografien der AdressatInnen der Erziehungshilfen sind geprägt durch geringe soziale und gesellschaftliche Teilnahmechancen. Sie leben häufig am Existenzminimum und stammen aus bildungsfernen Familien. Die Hilfen zur Erziehung sollen also ein Mehr an Teilhabe, Bildung, Lebensbewältigungs- und Lebensbewährungskompetenzen erreichen. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte muss eine unplanmässig beendete oder abgebrochene Massnahme nicht gleichzeitig einen Misserfolg darstellen. Denn kann nicht auch in solch einem Fall eine Verbesserung der sozialen Teilhabe erreicht werden?
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