Die Konstruktion der Kyoto-Schule. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Rezeptionsgeschichte
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.11.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
290 (Printausgabe)
Dateigröße
4846 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346064899
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Japanologie, Note: 1.0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Japan Zentrum), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Monographie unternimmt eine detaillierte Darstellung und Untersuchung zentraler Paradigmen der Rezeptionsgeschichte der Kyoto-Schule, einer Gruppe von Philosophen an der Universität Kyoto, repräsentativ für eine originär japanische Philosophie. Ausgangspunkt bilden verschiedene, zum Teil konträre Definitionen der Kyoto-Schule in ihrer wissenschaftlichen Rezeption. Somit ist es notwendig kontextspezifisch unterschiedlichen Konstruktionen, in Hinblick auf personelle Zusammensetzung und inhaltlich thematischen Debatten zu untersuchen.
Dabei gilt es Innen- und Aussenperspektiven, kritische und apologetische Positionen in ihren jeweiligen wissenssoziologischen und chronologisch-historischen Zusammenhängen darzustellen. Das Ziel ist, aus der Perspektive einer Beobachtung zweiter Ordnung die Leitunterscheidungen der weithin kontroversen Rezeption historisch und systematisch herauszuarbeiten.
Ausgehend von einer problemorientierten Eingrenzung des Begriffs Kyoto-Schule wird zuerst dessen rezeptionsgeschichtliche Tragweite und sein Ursprung Anfang der 1930er Jahre betrachtet. Es folgt eine Darstellung der personellen Debatten, die sich mit der personellen Zusammensetzung beschäftigt. Hier werden verschiedene typologische Modelle aufgeführt. Die inhaltlich thematischen Debatten werden in zwei Bereiche, die Debatten um die politische Philosophie der Kyoto-Schule und die religionsphilosophische Debatte eingeteilt.
In Hinblick auf Erstere werden chronologisch unterschiedliche politische Verortungen sowie prominente Stimmen der Kritik und Apologetik präsentiert. Die religionsphilosophische Debatte beschäftigt sich mit Positionen des religiösen, beziehungsweise interreligiösen Philosophierens. Insbesondere wird hier auch auf die Polarisierung der Philosophien der beiden Gründungsväter Nishida Kitaro und Tanabe Hajime eingegangen.
Das Ziel ist eine Darstellung der institutionellen, politischen und philosophischen Konstruktionen der Kyoto-Schule zusammen mit einer Einführung in zentrale und strittige philosophische Positionen.
Dabei gilt es Innen- und Aussenperspektiven, kritische und apologetische Positionen in ihren jeweiligen wissenssoziologischen und chronologisch-historischen Zusammenhängen darzustellen. Das Ziel ist, aus der Perspektive einer Beobachtung zweiter Ordnung die Leitunterscheidungen der weithin kontroversen Rezeption historisch und systematisch herauszuarbeiten.
Ausgehend von einer problemorientierten Eingrenzung des Begriffs Kyoto-Schule wird zuerst dessen rezeptionsgeschichtliche Tragweite und sein Ursprung Anfang der 1930er Jahre betrachtet. Es folgt eine Darstellung der personellen Debatten, die sich mit der personellen Zusammensetzung beschäftigt. Hier werden verschiedene typologische Modelle aufgeführt. Die inhaltlich thematischen Debatten werden in zwei Bereiche, die Debatten um die politische Philosophie der Kyoto-Schule und die religionsphilosophische Debatte eingeteilt.
In Hinblick auf Erstere werden chronologisch unterschiedliche politische Verortungen sowie prominente Stimmen der Kritik und Apologetik präsentiert. Die religionsphilosophische Debatte beschäftigt sich mit Positionen des religiösen, beziehungsweise interreligiösen Philosophierens. Insbesondere wird hier auch auf die Polarisierung der Philosophien der beiden Gründungsväter Nishida Kitaro und Tanabe Hajime eingegangen.
Das Ziel ist eine Darstellung der institutionellen, politischen und philosophischen Konstruktionen der Kyoto-Schule zusammen mit einer Einführung in zentrale und strittige philosophische Positionen.
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