Die Mutter von Mariah verschwand vor zwei Jahren ohne jede Spur. Und obwohl es weder eine Leiche noch andere Beweise gab, wurde Mariahs Vater sofort verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Seitdem werden Vater und Tochter von den Menschen der kleinen Stadt geächtet. Bis Mariah eines Tages über die Tatsache stolpert, dass zwei weitere Frauen aus Lakehaven verschwunden sind. Und beide trugen den gleichen Vornamen wie ihre Mutter: Bethany. Ist das nur ein unwahrscheinlicher Zufall? Oder gibt es eine tiefere, finstere Verbindung zwischen den drei Bethanys? Doch die Wahrheit ist viel schlimmer, als Mariah sie sich vorstellen kann ... So muss ein Thriller geschrieben sein! Psychologisch intensiv und emotional ergreifend. FESTA MUST READ: Grosse Erzähler ohne Tabus. Muss man gelesen haben.
Jeff Abbott wurde 1963 in Dallas, Texas, geboren. Er studierte Geschichte und Anglistik und begann anschliessend seine Karriere als Schriftsteller. Bereits mit seinem Debütroman hatte er grossen Erfolg. Inzwischen gelangen ihm mehrere Bestseller. Die Washington Post bezeichnete ihn als »einen der besten Thriller-Autoren der Welt«. Heute lebt Jeff mit seiner Frau und zwei Söhnen in Austin, Texas.
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Vertrauen Sie niemandem
booksurfer aus Ludwigshafen am 20.04.2020
Bewertungsnummer: 1318175
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Seit dem Verschwinden von Mariahs Mutter vor zwei Jahren ist in ihrem Leben nichts mehr wie es war. Ihr Vater wird verdächtigt seine Frau ermordet und die Familie Als Mariah eines Tages feststellt, dass einen Monat vor dem Verschwinden ihrer Mutter ebenfalls eine Frau mit dem gleichen Namen verschwunden ist: Bethany! Kannten die beiden Frauen sich und gibt es eine Verbindung zwischen ihnen? Die Wahrheit, die der Fall zutage fördert, ist schrecklicher als Mariah sich vorstellen konnte.
Drei Bethanys war mein erstes Buch von Jeff Abott und ich muss sagen es wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein.
Der Einstieg fiel mir wirklich sehr leicht da der Schreibstil sehr spannend und mitreißend ist so das ein toller Lesefluss entsteht. Man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen da man wissen möchte was als nächstes passiert.
Unsere Protagonistin Mariah war mir durchaus sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Allerdings fand ich sie an einigen Stellen fast schon zu übermütig und unbedacht.
Die Recherche, die sie anstellt, war aber unglaublich interessant. Sie durchleuchtet quasi das ganze Leben ihrer Mutter und folgt jedem neuen Hinweis wodurch auch immer neue Personen ins Spiel gebracht werden.
Doch Vorsicht wie schon bei Akte X gilt das Motto "Vertrauen sie niemandem" den Jeff Abott hat in seinem Thriller so viele falsche Fährten und Plot Twists eingebaut das einem ganz schwindelig wird. Immer wieder dreht und wendet sich die Geschichte und wenn man denk, man hat alles durchschaut, wird alles zunichtegemacht. Dadurch schafft es der Autor die Spannung durchweg zu halten und den Leser an die Seiten zu fesseln. Zum Ende hin wurde mir es allerdings etwas zu viel und ich hatte ein wenig Probleme die Übersicht zu behalten.
Der deutsche Titel ist leider etwas irreführend und passt eigentlich nicht wirklich, das hat mich aber weniger gestört und soll hier nur erwähnt sein. Warum er nicht passt? Dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen :)
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ein paar spannende Lesestunden bereitet. Jeff Abott hat sich mit der Geschichte auf die Liste der Autoren gesetzt, die ich im Auge behalten werde. Ein Thriller der durch tolle Ermittlungsarbeit und Plot Twists glänzt das selbst Harlan Coban neidisch wird. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und nicht umsonst ist es in der Must-Read Reihe im Festa Verlag erschienen.
4,5 von 5 Sternen
Sehr gut geschrieben
Emma´s Bookhouse aus Berlin am 25.03.2020
Bewertungsnummer: 1307325
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Drei Bethanys – Jeff Abbott
Verlag: Festa
Kategorie: Must Read
ISBN: 978-3-86552-800-1
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2020
Genre: Thriller
Seiten: 546
Inhalt:
Die Mutter von Mariah verschwand vor zwei Jahren ohne jede Spur. Und obwohl es weder eine Leiche noch andere Beweise gab, wurde Mariahs Vater sofort verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Seitdem werden Vater und Tochter von den Menschen der kleinen Stadt geächtet.
Bis Mariah eines Tages über die Tatsache stolpert, dass zwei weitere Frauen aus Lakehaven verschwunden sind. Und beide trugen den gleichen Vornamen wie ihre Mutter: Bethany.
Ist das nur ein unwahrscheinlicher Zufall? Oder gibt es eine tiefere, finstere Verbindung zwischen den drei Bethanys? Doch die Wahrheit ist viel schlimmer, als Mariah sie sich vorstellen kann ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover war hier wieder einmal der Grund warum ich dieses Buch lesen wollte. Ja, ich bin ein absolutes Coveropfer. Allein schon die Farbe hat mich magisch angezogen.
Zum Buch:
Wie weit würdest du gehen um deine verschwundene Mutter wieder zu finden? Mariah geht weit, sehr weit. Verdächtigt wird ihr Vater, doch Mariah hält zu ihm, egal was kommt.
Der Schreibstil ist hier eher ruhig und doch sehr spannend. Genau so muss ein Krimi oder besser gesagt Thriller geschrieben sein. Hier werden wirklich viele Details dargestellt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. So ist man wirklich mittendrin statt nur dabei.
Wir haben hier über 500 Seiten voller Spannung und Geheimnisse und die hat Jeff Abbott sehr gut verpackt.
Die Charaktere gefielen mir auch sehr gut, Mariah begibt sich selbst auf die Suche nach ihrer Mutter oder ihren Mörder, je nachdem. Craig, ihr Vater, möchte nur das beste für Mariah und verheimlicht ihr die ein oder andere Sache. Reveal mit seinem eigenen Podcast ist mir nicht ganz geheuer. Doch auch all die anderen Charaktere sind, wie sag ich es am besten, nicht gerade vertrauenswürdig. Jeder wird beschuldigt, aber man weiß bis zum Ende nicht wer es war. Zumindest ging es mir so und so muss das sein. Wenn ich ab der Mitte schon weiß wer es ist, lese ich eigentlich nur weiter um zu wissen ob ich recht habe. Wem geht es auch so? Hier konnte ich es nicht erraten, ja ich hatte einige Verdächtige, aber ob ich richtig lag verrate ich nicht.
Die einzelnen Szenen sind mitunter sehr detailliert beschrieben, genau richtig, nicht zu sehr ins Detail aber doch genug um seine Fantasie anzuregen.
Die Kapitellänge ist unterschiedlich, mal ein ganz kurzes und dann wieder ein etwas längeres, aber nie zu lang. Ihr kennt mich, ich mag keine ewig langen Kapitel.
Definitiv ein Buch das gelesen werden muss, nicht umsonst bei Festa in der Must Read Reihe, denn genau da gehört es hin.
Wer einen wirklich guten Thriller/Krimi lesen mag, dem empfehle ich dieses Buch ohne Bedenken. Ich fand es einfach nur genial, verworren und spannend.
Ich gebe hier sehr gern 5 von 5 Sternen, weil mich dieses Buch sehr gut unterhalten hat.