Führt Common Ownership zu wettbewerbsverzerrenden Effekten?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
82 (Printausgabe)
Dateigröße
1863 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346206312
Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Führt Common Ownership tatsächlich zu wettbewerbsverzerrenden Effekten oder nicht? Diese Arbeit soll dabei helfen, der Antwort auf diese Frage näherzukommen. Ziel der Arbeit ist es, das Phänomen Common Ownership im Rahmen einer Literaturanalyse auf wettbewerbsverzerrende Effekte hin zu untersuchen.
Das Phänomen Common Ownership ist weltweit stark verbreitet. Ben-David et al. zeigten 2015, dass hoch diversifizierte Investmentgesellschaften und andere institutionelle Investoren zusammen 70 bis 80 Prozent am Aktienbestand der US-amerikanischen börsennotierten Unternehmen halten. Dabei stellen häufig einzelne Investmentgesellschaften den grössten wirtschaftlichen Eigentümer mehrerer Unternehmen einer Branche, worauf ähnlich diversifizierte Investoren folgen. Da monopolartige Strukturen und deren eventuell wettbewerbsverzerrende Effekte zu höheren Preisen für Konsumenten führen könnten, ist es hochrelevant, welche Aussagekraft die Studien mit sich bringen und ob staatliche Behörden tatsächlich tätig werden müssten. Das potenzielle Ausmass des daraus resultierenden kartellrechtlichen Problems würde sich über alle Branchen, Länder und Wirtschaften mit handelbaren Beteiligungspapieren beziehen. Auch für die tätigen Investmentgesellschaften spielt es eine enorme Rolle, ob weltweite Kartellbehörden gesetzliche Schritte fordern und somit in das Geschäft der institutionellen Investoren eingreifen. Daher ist es von grossem Interesse zu ermitteln, ob bereits erwähnte wettbewerbsverzerrende Effekte existieren.
Das Phänomen Common Ownership ist weltweit stark verbreitet. Ben-David et al. zeigten 2015, dass hoch diversifizierte Investmentgesellschaften und andere institutionelle Investoren zusammen 70 bis 80 Prozent am Aktienbestand der US-amerikanischen börsennotierten Unternehmen halten. Dabei stellen häufig einzelne Investmentgesellschaften den grössten wirtschaftlichen Eigentümer mehrerer Unternehmen einer Branche, worauf ähnlich diversifizierte Investoren folgen. Da monopolartige Strukturen und deren eventuell wettbewerbsverzerrende Effekte zu höheren Preisen für Konsumenten führen könnten, ist es hochrelevant, welche Aussagekraft die Studien mit sich bringen und ob staatliche Behörden tatsächlich tätig werden müssten. Das potenzielle Ausmass des daraus resultierenden kartellrechtlichen Problems würde sich über alle Branchen, Länder und Wirtschaften mit handelbaren Beteiligungspapieren beziehen. Auch für die tätigen Investmentgesellschaften spielt es eine enorme Rolle, ob weltweite Kartellbehörden gesetzliche Schritte fordern und somit in das Geschäft der institutionellen Investoren eingreifen. Daher ist es von grossem Interesse zu ermitteln, ob bereits erwähnte wettbewerbsverzerrende Effekte existieren.
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