Das deutsche Bildungssystem im Spiegel der kritischen Bildungstheorie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.08.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
116 (Printausgabe)
Dateigröße
1340 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346218841
Masterarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Didaktik - Politik, politische Bildung, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll betrachtet werden, inwieweit die Bildungsinstitutionen, und die in diesen vermittelten Inhalte, zum einen die Mündigkeit der Schüler*innen (SuS) in den Blick nimmt, und zum anderen, ob das institutionelle Bildungssystem den Ansprüchen an Bildung gerecht werden kann. Hierbei handelt es sich um eine Betrachtungsweise, die sich an der kritischen Bildungstheorie Heinz Joachim Heydorns (1916-1974) ausrichten wird. Diese wurde für die Betrachtung bewusst ausgewählt, da die Theorie Heydorns sowohl die Bildungsinstitutionen und -inhalte aufnimmt und betrachtet, als auch innerhalb ihrer Form immer wieder auf die jeweils aktuelle gesellschaftliche Situation angewandt werden kann. Ebenso wesentlich ist das Denken in Widersprüchen, welches die Theorie von Heydorn durchzieht, und das innerhalb seiner Werke ausführlich und logisch aufgebaut wird.
Bildungsreformen, Kompetenzerwerb, Ökonomisierung der Bildung. All das sind Schlagworte, die im Rahmen der Diskussion um Bildung und Schule fallen. Ausgehend vom sog. PISA-Schock im Jahr 2000 und der damit verbundenen Erkenntnis, dass andere Länder im Vergleich offensichtlich eher ihre Schülerinnen und Schüler dazu befähigen konnten, die Tests innerhalb der PISA Studien erfolgreich zu bewältigen, wurde in Deutschland eine erneute Debatte um den Aufbau des Schulsystems, sowie die Inhalte und die Vermittlung dieser in den Schulen angestossen. Nach Einführung einiger Veränderungen sind die kritischen Stimmen gegenüber dem Bildungssystem allerdings nicht leiser geworden oder gar verstummt. Im Gegenteil dazu wurden kritische Stimmen laut, die von einer Ökonomisierung der Bildung sprechen. Der Kern der Kritik besteht darin, dass die Intention von Bildung, im Resultat die Mündigkeit der Schüler*innen, nicht mehr im Mittelpunkt steht, sondern nur die Verwertung dieser im gesellschaftlichen Kontext, gemessen anhand der Ergebnisse.
Bildungsreformen, Kompetenzerwerb, Ökonomisierung der Bildung. All das sind Schlagworte, die im Rahmen der Diskussion um Bildung und Schule fallen. Ausgehend vom sog. PISA-Schock im Jahr 2000 und der damit verbundenen Erkenntnis, dass andere Länder im Vergleich offensichtlich eher ihre Schülerinnen und Schüler dazu befähigen konnten, die Tests innerhalb der PISA Studien erfolgreich zu bewältigen, wurde in Deutschland eine erneute Debatte um den Aufbau des Schulsystems, sowie die Inhalte und die Vermittlung dieser in den Schulen angestossen. Nach Einführung einiger Veränderungen sind die kritischen Stimmen gegenüber dem Bildungssystem allerdings nicht leiser geworden oder gar verstummt. Im Gegenteil dazu wurden kritische Stimmen laut, die von einer Ökonomisierung der Bildung sprechen. Der Kern der Kritik besteht darin, dass die Intention von Bildung, im Resultat die Mündigkeit der Schüler*innen, nicht mehr im Mittelpunkt steht, sondern nur die Verwertung dieser im gesellschaftlichen Kontext, gemessen anhand der Ergebnisse.
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