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Tafeldienst - Eine Mutter wechselt die Seiten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

18.6/12.6/2 cm

Gewicht

282 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70515-7

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

18.6/12.6/2 cm

Gewicht

282 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70515-7

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  • S. L.

    aus Berlin

    5/5

    11.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wie fühlt es sich an, plötzlich Lehrer zu sein?

    Eltern wissen Bescheid. Lehrer könnten alles mit ihren Tipps besser machen und gut geht es denen sowieso. Wirklich? Kann man ja mal ausprobieren, wie das so ist, viel Freizeit und ein festes Gehalt zu haben. Das dachte sich auch Mila Kuhn und arbeitete als Quereinsteiger einige Monate an einer Brennpunktschule. Grundschule, wohlgemerkt, also mit den vermeintlich leichter zu erziehenden Kleinen. Ohne große Einführung, ohne methodische oder didaktische Schulung, aber mit viel Intuition und Bauchgefühl. Entstanden ist ein aufschlussreicher Erfahrungsbericht mit vielen unerwarteten Vorkommnissen, mit vielen überraschenden Situationen und der Schilderung eines unermüdlichen Kampfes um Autorität, Disziplin und gleichzeitiger Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen. Man liest von „1001 wundervollen Überraschungen im Lehreralltag“, von Ungereimtheiten im Schulwesen ( besonders kontraproduktive wie das wöchentliche Losverfahren zur Sitzplatzverteilung oder sinnfreien, sogar schädlichen Methoden wie dem Schreibenlernen nach Gehör), bekommt Tipps, aber keine Patentlösungen präsentiert und empfindet Bewunderung für das Durchhaltevermögen und das Engagement von Frau Kuhn. Tatsächlich gelingen ihr einige bemerkenswerte Erfolge, kann sie manchem Kind neue Ansichten vermitteln. Es gibt unglaublich jedoch viele Missstände in der Schullandschaft, viele Kinder werden nicht so mitgenommen, wie sie es bräuchten. Stichwort: Lehrermangel! Die, die da sind, werden verheizt. Ein Bericht, der viele Probleme aufzeigt, trotzdem aber Mut macht, den vielseitigen, stressigen, anstrengenden, schönen Beruf des Lehrers wert zu schätzen. Topicus, Amazon Media EU.

  • S.

    aus Berlin

    5/5

    11.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eltern wissen Bescheid.…

    Eltern wissen Bescheid. Lehrer könnten alles mit ihren Tipps besser machen und gut geht es denen sowieso. Wirklich? Kann man ja mal ausprobieren, wie das so ist, viel Freizeit und ein festes Gehalt zu haben. Das dachte sich auch Mila Kuhn und arbeitete als Quereinsteiger einige Monate an einer Brennpunktschule. Grundschule, wohlgemerkt, also mit den vermeintlich leichter zu erziehenden Kleinen. Ohne große Einführung, ohne methodische oder didaktische Schulung, aber mit viel Intuition und Bauchgefühl. Entstanden ist ein aufschlussreicher Erfahrungsbericht mit vielen unerwarteten Vorkommnissen, mit vielen überraschenden Situationen und der Schilderung eines unermüdlichen Kampfes um Autorität, Disziplin und gleichzeitiger Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen. Man liest von „1001 wundervollen Überraschungen im Lehreralltag“, von Ungereimtheiten im Schulwesen ( besonders kontraproduktive wie das wöchentliche Losverfahren zur Sitzplatzverteilung oder sinnfreien, sogar schädlichen Methoden wie dem Schreibenlernen nach Gehör), bekommt Tipps, aber keine Patentlösungen präsentiert und empfindet Bewunderung für das Durchhaltevermögen und das Engagement von Frau Kuhn. Tatsächlich gelingen ihr einige bemerkenswerte Erfolge, kann sie manchem Kind neue Ansichten vermitteln. Es gibt unglaublich jedoch viele Missstände in der Schullandschaft, viele Kinder werden nicht so mitgenommen, wie sie es bräuchten. Stichwort: Lehrermangel! Die, die da sind, werden verheizt. Ein Bericht, der viele Probleme aufzeigt, trotzdem aber Mut macht, den vielseitigen, stressigen, anstrengenden, schönen Beruf des Lehrers wert zu schätzen.

  • Bewertung

    5/5

    08.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Quereinsteigerin berichtet aus dem Schulalltag

    Mila Kuhn ist eigentlich Journalistin. Eines Tages beschließt sie, als Quereinsteigerin in den Schuldienst einzutreten. Als Vertretungskraft arbeitet sie einige Monate an einer Brennpunktschule. Ohne jeglichen Crash-Kurs wird sie ins kalte Wasser geworfen. Lediglich ihre Erfahrungen als Mutter helfen ihr ein bisschen. Als Insiderin habe ich mich in den allermeisten Situationen wiedergefunden. Der heutige Schulalltag ist sehr aufreibend und fordernd. Der hohe und immer stärker wachsende Anteil von Schülern mit Problemen – sei es kognitiver, sozialer oder emotionaler Art – macht ein normales Unterrichten fast unmöglich. Mila Kuhn hat dies sehr anschaulich in ihren Berichten wiedergegeben. Ob es um die schwierige Integration behinderter Kinder, die oftmals mangelnde Kooperation von Eltern, die mangelnde Ausstattung der Schulen, die Personalknappheit .... geht, Mila Kuhn beschreibt alles anschaulich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ihre Darstellungen sind fesselnd, der Humor kommt nicht zu kurz. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass unbeteiligte Leser den geschilderten Schulalltag als übertrieben und überspitzt empfinden. Dazu kann ich nur anmerken, dass in dem Buch nichts übertrieben, sondern die traurige Wahrheit dargestellt ist, wie sie heute an immer mehr Schulen vorzufinden ist. Respekt vor Frau Kuhn, die sich ohne jegliche Erfahrung im Lehrerberuf und ohne Ausbildung so wacker geschlagen hat!

  • J. Kaiser

    4/5

    18.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Bericht einer Quereinsteigerin als Lehrerin

    Klapptext: Die Journalistin und Mutter Mila Kuhn erzählt von ihrem Kaltstart an einer Brennpunktschule, als Lehrerin. Sie hatte als Mutter an den Lehrkräften vieles auszusetzen. Sie wagt ein Experiment. Sie unterrichtet als Quereinsteigerin an einer Grundschule. Dabei erlebt sie so einiges. Sie sagt, dass sie alle mochte, die ganze Bande. Die Braven wie die Aufmüpfigen, die Scheuen wie die Quatschbacken, die Pflegeleichten wie jene, die mir auch noch den letzten Nerv verödet haben. Fazit: Mit viel Mut zur Improvisation, berichtet die Journalistin den Schulalltag. Es ist ein Bericht über den täglichen Wahnsinn an deutschen Schulen. Viele meinen doch, dass Lehrer sein viel Positives hat. Viel Freizeit, ein gutes Gehalt. Aber ist das so? Das wollte sie herausfinden. Es ist ein aufschlussreicher Erfahrungsbericht über die Grundschulen entstanden. Mit unerwarteten Vorkommnissen, vielen Situationen und eine unermüdlichen Kampfes um Autorität, Disziplin. Sie präsentiert hier keine Patentlösung für die Schule. Meiner Meinung nach nur ein Momentan überblick. Das ist ihr sehr gut gelungen. Das Buch ist eine Leseempfehlung wert.

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