Das Konzept der Autonomie der Vernunft in der "Philosophie der Aufklärung" von Ernst Cassirer Überprüfung eines klassischen Werkes im Lichte der neuen Literatur
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.08.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
97 (Printausgabe)
Dateigröße
1012 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346218483
Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1.65, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Ernst Cassirers Philosophie der Aufklärung (PA) (1932) hat für den grössten Teil des zwanzigsten Jahrhunderts einen ausgedehnten und tiefen Einfluss auf die akademische Literatur bezüglich der Aufklärung gehabt. In PA zielte Cassirer darauf ab, die Aufklärung in ihrem "bestimmenden Prinzip" zu verstehen. Dieses bestehe in der Behauptung der Autonomie der Vernunft und verwendete die Aufklärung gegen die Vormundschaft der positiven Religion.
Zum grossen Teil als Reaktion auf die postmoderne Kritik, gab es in den letzten Jahren in der Literatur ein starkes "Aufklärungs-Revival", das unser Bild dieser zentralen Epoche radikal verändert hat. In diesem Rahmen argumentieren manche Autoren, dass Cassirers Perspektive angesichts der Aufklärung zu "naiv" oder sogar "überholt" sei. In dieser Masterarbeit schlage ich vor, zunächst zu erforschen, worin diese Autonomie der Vernunft besteht, welche Cassirer als differentia specifica der Aufklärung gegenüber anderen Epochen postuliert und welche diese ganze Strömung artikuliert. Zweitens soll die Kritik am Werk Cassirers und ihr Wahrheitsgehalt genauer geprüft werden. Um dieses Projekt durchführbar zu machen, werde ich mich insbesondere auf Jonathan Israels Darstellung der Aufklärung konzentrieren und seine Idee, der zufolge es zwei unversöhnliche Aufklärungen gegeben habe, eine Konzeption, welche Cassirer selbst gänzlich fremd war.
Zum grossen Teil als Reaktion auf die postmoderne Kritik, gab es in den letzten Jahren in der Literatur ein starkes "Aufklärungs-Revival", das unser Bild dieser zentralen Epoche radikal verändert hat. In diesem Rahmen argumentieren manche Autoren, dass Cassirers Perspektive angesichts der Aufklärung zu "naiv" oder sogar "überholt" sei. In dieser Masterarbeit schlage ich vor, zunächst zu erforschen, worin diese Autonomie der Vernunft besteht, welche Cassirer als differentia specifica der Aufklärung gegenüber anderen Epochen postuliert und welche diese ganze Strömung artikuliert. Zweitens soll die Kritik am Werk Cassirers und ihr Wahrheitsgehalt genauer geprüft werden. Um dieses Projekt durchführbar zu machen, werde ich mich insbesondere auf Jonathan Israels Darstellung der Aufklärung konzentrieren und seine Idee, der zufolge es zwei unversöhnliche Aufklärungen gegeben habe, eine Konzeption, welche Cassirer selbst gänzlich fremd war.
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