Märchen als Erziehungsmittel. Pädagogische Handlungsanleitungen in "Rotkäppchen" und "Der Froschkönig"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.10.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
563 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346265982
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das grundlegende Ziel der präsenten Arbeit liegt darin, in einer vielumfassenden und kritischen Erörterung die Adäquatheit und das Potenzial von Märchen als pädagogisches Instrument und Erziehungsmittel zu durchleuchten. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Inhalt und pädagogischen Gehalt der Märchen im Hinblick auf die Kindererziehung, jedoch zu keinem Zeitpunkt auf der diachronischen oder historischen Entwicklung besagten Literaturgenres.
Zunächst gilt es den Gattungsbegriff des Märchens prägnant zu umreissen, um ihn daraufhin in den pädagogischen Kontext einbetten und reflektieren zu können. Anhand der terminologischen Aufarbeitung von diversen Fachbegriffen aus der Erziehungswissenschaft kann eine dem Rahmen dieser Arbeit zweckdienliche und wissenschaftlich valide Basis geschaffen werden, die als ideale und zugleich unerlässliche Grundlage für weiterführende Diskussionen und Fragestellungen erachtet wird. Daraufhin wird der Fokus auf die zentrale Fragestellung gelenkt, ob Märchen als Erziehungsmittel zu handeln sind und ihnen eine pädagogische Legitimität zusteht. Eine nähere Auseinandersetzung mit fördernden Aspekten hinsichtlich der Sprache und Interkulturalität der Kinder, sowie eventuellen Handlungsmaximen, dient zum einen der weiteren Entfaltung der Thematik, zum anderen der Überleitung zur Fallbeispielanalyse. Vor diesem Hintergrund werden zwei kanonische Märchen herangezogen, deren jeweiliger Inhalt präzise zusammengefasst und die potentielle Bedeutung für die Kindererziehung herauskristallisiert werden soll. Eine anschliessende kritische Auseinandersetzung und Reflexion mit Märchen hinsichtlich deren vermeintlicher Altertümlichkeit und viel diskutierter, tradierter Wertevorstellung und -vermittlung, sowie eine reflektierte Stellungnahme zur pädagogischen Anwendbarkeit soll diesen Rundumschlag zu einem stimmigen Ende bringen.
Zunächst gilt es den Gattungsbegriff des Märchens prägnant zu umreissen, um ihn daraufhin in den pädagogischen Kontext einbetten und reflektieren zu können. Anhand der terminologischen Aufarbeitung von diversen Fachbegriffen aus der Erziehungswissenschaft kann eine dem Rahmen dieser Arbeit zweckdienliche und wissenschaftlich valide Basis geschaffen werden, die als ideale und zugleich unerlässliche Grundlage für weiterführende Diskussionen und Fragestellungen erachtet wird. Daraufhin wird der Fokus auf die zentrale Fragestellung gelenkt, ob Märchen als Erziehungsmittel zu handeln sind und ihnen eine pädagogische Legitimität zusteht. Eine nähere Auseinandersetzung mit fördernden Aspekten hinsichtlich der Sprache und Interkulturalität der Kinder, sowie eventuellen Handlungsmaximen, dient zum einen der weiteren Entfaltung der Thematik, zum anderen der Überleitung zur Fallbeispielanalyse. Vor diesem Hintergrund werden zwei kanonische Märchen herangezogen, deren jeweiliger Inhalt präzise zusammengefasst und die potentielle Bedeutung für die Kindererziehung herauskristallisiert werden soll. Eine anschliessende kritische Auseinandersetzung und Reflexion mit Märchen hinsichtlich deren vermeintlicher Altertümlichkeit und viel diskutierter, tradierter Wertevorstellung und -vermittlung, sowie eine reflektierte Stellungnahme zur pädagogischen Anwendbarkeit soll diesen Rundumschlag zu einem stimmigen Ende bringen.
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