China verstehen SympathieMagazin
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
15 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
20.08.2020
Herausgeber
Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V.Verlag
Studienkreis f. Tourismus u. Entw.Seitenzahl
82
Maße (B/H)
15/21 cm
Gewicht
115 g
Auflage
5
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-945969-65-6
Nach Jahrzehnten der Zurückhaltung präsentiert sich die Volksrepublik China heute als starker Player auf dem internationalen Parkett. Die aussergewöhnliche wirtschaftliche und technologische Dynamik und eine wachsende Mittelschicht haben jedoch zu grossen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen für das autoritäre Regierungssystem geführt. Staats- und Parteichef Xi Jinping hat die in ihn gesetzten Hoffnungen als Reformer enttäuscht. Wie sich die Lage in Hongkong entwickelt und welche neuen Probleme durch die Coronapandemie entstehen, war bei Redaktionsschluss noch nicht absehbar.
Die Forderungen nach Transparenz in Politik und Wirtschaft werden lauter, insbesondere bei der jungen Generation. Wird es möglich sein, der Bevölkerung mehr individuelle Freiheiten zu gewähren, ohne politische Mitbestimmung folgen zu lassen? Wird die Regierung den Mut haben, Reformen auf den Weg zu bringen, die ihren Legitimitätsanspruch infrage stellen könnten? Diese und andere spannende Fragen greifen chinesische und deutsche Autorinnen und Autoren auf – und versuchen, Einblicke zu verschaffen in eine Gesellschaft, die anders tickt als unsere eigene. Statt dem »Ich« zählt eher das »Wir«. Statt Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zählen noch immer Gemeinschaftsbezogenheit, Konformität und Hierarchie. Viele Chinesen haben mit Kreativität jedoch eigene »kleine Fluchten« für ihren Lebensalltag gefunden. »Ich kenne kein Land, das so fest an eine bessere Zukunft glaubt – und dem ich sie lieber heute als morgen wünsche«, resümiert der Redakteur Jan-Helge Weidemann.
Wer das Glück hat, auf seiner Reise durch dieses riesige und hochkomplexe Land in Kontakt mit der Bevölkerung zu kommen, wird merken: Begegnungen haben ihre eigenen Gesetzmässigkeiten. Ein bisschen Humor kann dabei eine gute Basis für gegenseitige Sympathie sein.
Dietlind von Lassberg
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