Komik und Subversion im jüdischen Erzählwitz. Eine gattungstheoretische Reflexion
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.10.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
626 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346273383
Witze sind heutzutage allgegenwärtig und helfen den Menschen sich von ihren alltäglichen Anspannungen zu befreien. Sie werden im gesellschaftlichen Kontext zur Hebung der Laune erzählt oder kursieren als Textsorte in Witzesammlungen. Doch nicht jeder Witz wird auch als witzig empfunden, denn er ist nicht nur abhängig von seinem Inhalt, der Art und Weise, wie und besonders von wem er erzählt wird, sondern auch von seiner historischen und sozialen Situierung. Die Frage was Komik darf, ist heutzutage besonders präsent und nicht selten kommt es aufgrund von Grenzüberschreitungen zu Empörungen. "Pointen, [die] auf der Ba-sis von Antisemitismus, Rassismus sowie allgemeiner Menschenfeindlichkeit" aufgebaut werden, antisemitische Klischees bestätigen und die den "Unterschied zwischen jüdischen Witz und Judenwitz nicht zu kennen" scheinen, stossen auf heftige Kritik. Witze sind deshalb nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken und der Hinterfragung geltender Gesellschafts- und Ordnungssysteme ein geeignetes Mittel.
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