Was leisten Pflegediagnosen einer praktischen Wissenschaft? Schaffung einer einheitlichen Pflegefachsprache
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.10.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
523 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346281494
Alle diese Ziele unabhängig davon, wie weit sie schon verwirklicht worden sind oder nicht, fussen nach Auffassung des Verfassers in einem Ursprung. Der Ursprung ist das Ziel, die Pflegefachsprache vereinheitlichen zu wollen und sie von anderen Disziplinen abgrenzen zu können.
Als Begriff sind Pflegediagnosen historisch gesehen noch recht jung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die bekannte Krankenschwester Florence Nightingale in ihrem Wirken besonders bei der Behandlung der Opfer im Krimkrieg als Diagnostikerin zu betrachten. Sie diagnostizierte Ernährungsmängel und andere Gesundheitsprobleme. Ihr Handeln wurde aber nicht als Diagnostizieren benannt. Der Beginn der Diskussion, dass die Pflege ähnlich der Medizin auch Diagnosen im Rahmen ihres Tätigkeitsfeldes stellen könnte, blieb lange aus. Erst 1950 wurde in der Veröffentlichung "Assumptions of the Functions of Nursing" von R. Louise McManus festgestellt, dass Pflege das Erkennen und Diagnostizieren von Pflegeproblemen ist, um daraus sich für notwendige pflegerische Massnahmen entscheiden zu können. Es vergingen viele Jahre bis 1974 die Pflegediagnose als fester Standard im Pflegeprozess von der American Nurses Association etabliert worden ist.
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