Gestapelte Frauen

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Roman

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Beschreibung

Sie verliebt sich schnell in Amir - charmant, intelligent, interessiert. Die Unterhaltungen belebend, die Nächte im lebhaften São Paulo berauschend. Dann die Ohrfeige, die Beleidigung. Um so weit weg wie nur möglich von ihm zu sein, nimmt die junge Anwältin eine Stelle im entlegenen Cruzeiro do Sul an. Als Beobachterin nimmt sie an Gerichtsverhandlungen zu brutalen Frauenmorden teil. Immer näher kommt sie dem Leben der Opfer - den Töchtern, den Müttern, den Freundinnen. Und immer eindringlicher verfolgen sie Bilder aus ihrer Kindheit, Bilder ihrer eigenen Mutter.

Um der Wirklichkeit zu entkommen, flüchtet sie sich in eine Traumwelt - in geheimnisumwirkte Wälder und Flüsse, an die Seite von Amazonen, die die Täter verfolgen. In der Realität aber scheint die Gerechtigkeit unerreichbar.

Patrícia Melo (*1962 in São Paulo) zählt zu den wichtigsten Stimmen der brasilianischen Gegenwartsliteratur. Nach ihrem Studium in São Paulo arbeitete sie beim Fernsehen. In ihrem sozialkritischen Werk, bestehend aus Kriminalromanen, Hörspielen, Theaterstücken und Drehbüchern, beschäftigt sie sich mit der Gewalt und Kriminalität in Brasiliens Grossstädten. Melo wurde u. a. mit dem Deutschen Krimipreis und dem LiBeraturpreis ausgezeichnet, die Times kürte sie zur »führenden Schriftstellerin des Millenniums« in Lateinamerika. Sie lebt in Lugano.

Details

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.02.2021

Verlag

Unionsverlag

Beschreibung

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Erscheinungsdatum

15.02.2021

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2877 KB

Übersetzer

Barbara Mesquita

Sprache

Deutsch

EAN

9783293310971

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Ein danteskes Purgatorio

Almut Scheller-Mahmoud am 28.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein phantastischer Roman? Nein, weil er nicht der Phantasie der Autorin entspringt, sondern auf Fakten basiert, die allerdings von einer Romanhandlung umhüllt sind. Ja, weil er den LeserInnen eine Welt jenseits der eigenen Erfahrungswelt bietet, ein Menü, das aus testerongeschwängerten Grausamkeiten, Verachtung und Hass besteht. Der Roman beginnt mit einer Ohrfeige, ein männlicher Schlag in ein weibliches Gesicht. Jurist gegen Juristin. Und enthüllt somit sogleich die Mär, dass nur Männer der unteren Schichten Schläger seien. Amir ist Jurist wie die Ich-Erzählerin. Diese wird von ihrer Kanzlei nach Cruzeiro do Sul, einer Stadt im Südwesten Brasiliens geschickt. Als Berichterstatterin der Gerichts-verfahren in den Fällen von Tötungsdelikten, deren Opfer Frauen sind. Im Rahmen dieser Untersuchung soll die Autorin jeden interviewen: Mörder, Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Ermittler, Zeugen und überlebende Opfer und Angehörige. Eines offenbart sich klar und deutlich: die Täter sind Männer aus allen Kreisen der Gesellschaft: Soldaten, Handwerker, Bauern, Beamte, Studenten, Analpheten oder Akademiker. Sie sind Ehemänner, Freunde, Liebhaber, Brüder, Väter, Stiefväter, Schwager, Nachbarn. Sie stilisieren sich selbst zu Opfern: die Frauen würden sie provozieren, ihnen das Leben zur Hölle machen, sie herabsetzen, betrügen, ausbeuten, aussaugen, überfordern. Die Leiche eines gefolterten vergewaltigten indigenen Mädchens wird abgelegt im Flussschilf gefunden. Auf dem Rücken im Wasser treibend, geknebelt, mit abgeschnittenen Brustwarzen und Glasscherben in der Vagina. Die drei angeklagten jungen Männer gehören zur Haute volée des Ortes und werden selbstverständlich freigesprochen. Denn Eingeborene sind keine wirklichen Menschen und Frauen noch weniger. Eine Reportage der mutigen Chefredakteurin Rita vom Diario da Estrella über das Leben der drei Playboys kostet sie das Leben. Aber auch die drei jungen Täter ereilt ihr Schicksal. Und die Staatsanwältin Carla findet in dieser Spirale der Gewalt ein ebenfalls ein tragisches Ende. Eingebettet in diese eindringlichen Mordfälle sind die schamanistischen Reisen der Erzählerin durch Zapira, die sie durch Ayahuasca in Traum- und Wachhalluzinationen das Unsichtbare und das Verborgene in einem Kreis von mit Vogelfedern geschmückten Frauen sehen lässt. Die Frau der Grünen Steine ist ihre Anführerin. Dies sei ein Krieg, ein Gemetzel, eine Epidemie. Und sie stellt die Frage: warum töten wir Frauen nicht? Sind es die anders komponierten Hormone, die gesellschaftlichen Strukturen, die weichere Physis oder weil wir Trägerinnen des Leben sind? Denn die Männer töten nicht nur uns, sie töten die Tiere, die Flüsse, die Wälder und die Meere. Sie töten das Leben. Die Erzählerin beginnt ein Aufklärungsprojekt: aus gesammelten Fotos und Aufzählungen der Mord- und Folterwerkzeuge, der verunstalteten Körperteile stellt sie eine Website zusammen: gestapeltefrauen.com. Eine erschreckende Lektüre, bei der die Leserschaft sich schütteln möchte, mit offenem Mund und einem Fragezeichen im Gesicht: ist das möglich? Kann das wahr sein? Femizide sind jedoch kein „exotisches“ Problem. Auch in unseren westlich aufgeklärten Gesellschaften sind Frauen-morde und Gewalt gegen Frauen alltäglich. Sie sind nur subtiler verpackt in den Villen und Reihenhäusern. Geschieht all das im „Hier und Jetzt“, in diesen modernen Zeiten? Oder gerade, weil wir in modernen Zeiten leben? Frau Melo gebührt großer Dank für ihre augenöffnende Arbeit und ihre intensiven Recherchen, die uns allen, Frauen wie Männer, zum Nachdenken und Handeln anregen und zwingen sollte. Sie ist ein Kompass durch den Dschungel, dem männlichen mit seinen „Testosteronalien“ und dem grünwuchernden des Amazonas und der Amazonen, einer bald verlorenen Welt. Das Buch ist ein Plädoyer für Achtsamkeit im Miteinander der Geschlechter (m/w/d) und für Respekt im Sinne von Kants Kategorischem Imperativ. Denn: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Ein danteskes Purgatorio

Almut Scheller-Mahmoud am 28.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein phantastischer Roman? Nein, weil er nicht der Phantasie der Autorin entspringt, sondern auf Fakten basiert, die allerdings von einer Romanhandlung umhüllt sind. Ja, weil er den LeserInnen eine Welt jenseits der eigenen Erfahrungswelt bietet, ein Menü, das aus testerongeschwängerten Grausamkeiten, Verachtung und Hass besteht. Der Roman beginnt mit einer Ohrfeige, ein männlicher Schlag in ein weibliches Gesicht. Jurist gegen Juristin. Und enthüllt somit sogleich die Mär, dass nur Männer der unteren Schichten Schläger seien. Amir ist Jurist wie die Ich-Erzählerin. Diese wird von ihrer Kanzlei nach Cruzeiro do Sul, einer Stadt im Südwesten Brasiliens geschickt. Als Berichterstatterin der Gerichts-verfahren in den Fällen von Tötungsdelikten, deren Opfer Frauen sind. Im Rahmen dieser Untersuchung soll die Autorin jeden interviewen: Mörder, Staatsanwälte, Richter, Verteidiger, Ermittler, Zeugen und überlebende Opfer und Angehörige. Eines offenbart sich klar und deutlich: die Täter sind Männer aus allen Kreisen der Gesellschaft: Soldaten, Handwerker, Bauern, Beamte, Studenten, Analpheten oder Akademiker. Sie sind Ehemänner, Freunde, Liebhaber, Brüder, Väter, Stiefväter, Schwager, Nachbarn. Sie stilisieren sich selbst zu Opfern: die Frauen würden sie provozieren, ihnen das Leben zur Hölle machen, sie herabsetzen, betrügen, ausbeuten, aussaugen, überfordern. Die Leiche eines gefolterten vergewaltigten indigenen Mädchens wird abgelegt im Flussschilf gefunden. Auf dem Rücken im Wasser treibend, geknebelt, mit abgeschnittenen Brustwarzen und Glasscherben in der Vagina. Die drei angeklagten jungen Männer gehören zur Haute volée des Ortes und werden selbstverständlich freigesprochen. Denn Eingeborene sind keine wirklichen Menschen und Frauen noch weniger. Eine Reportage der mutigen Chefredakteurin Rita vom Diario da Estrella über das Leben der drei Playboys kostet sie das Leben. Aber auch die drei jungen Täter ereilt ihr Schicksal. Und die Staatsanwältin Carla findet in dieser Spirale der Gewalt ein ebenfalls ein tragisches Ende. Eingebettet in diese eindringlichen Mordfälle sind die schamanistischen Reisen der Erzählerin durch Zapira, die sie durch Ayahuasca in Traum- und Wachhalluzinationen das Unsichtbare und das Verborgene in einem Kreis von mit Vogelfedern geschmückten Frauen sehen lässt. Die Frau der Grünen Steine ist ihre Anführerin. Dies sei ein Krieg, ein Gemetzel, eine Epidemie. Und sie stellt die Frage: warum töten wir Frauen nicht? Sind es die anders komponierten Hormone, die gesellschaftlichen Strukturen, die weichere Physis oder weil wir Trägerinnen des Leben sind? Denn die Männer töten nicht nur uns, sie töten die Tiere, die Flüsse, die Wälder und die Meere. Sie töten das Leben. Die Erzählerin beginnt ein Aufklärungsprojekt: aus gesammelten Fotos und Aufzählungen der Mord- und Folterwerkzeuge, der verunstalteten Körperteile stellt sie eine Website zusammen: gestapeltefrauen.com. Eine erschreckende Lektüre, bei der die Leserschaft sich schütteln möchte, mit offenem Mund und einem Fragezeichen im Gesicht: ist das möglich? Kann das wahr sein? Femizide sind jedoch kein „exotisches“ Problem. Auch in unseren westlich aufgeklärten Gesellschaften sind Frauen-morde und Gewalt gegen Frauen alltäglich. Sie sind nur subtiler verpackt in den Villen und Reihenhäusern. Geschieht all das im „Hier und Jetzt“, in diesen modernen Zeiten? Oder gerade, weil wir in modernen Zeiten leben? Frau Melo gebührt großer Dank für ihre augenöffnende Arbeit und ihre intensiven Recherchen, die uns allen, Frauen wie Männer, zum Nachdenken und Handeln anregen und zwingen sollte. Sie ist ein Kompass durch den Dschungel, dem männlichen mit seinen „Testosteronalien“ und dem grünwuchernden des Amazonas und der Amazonen, einer bald verlorenen Welt. Das Buch ist ein Plädoyer für Achtsamkeit im Miteinander der Geschlechter (m/w/d) und für Respekt im Sinne von Kants Kategorischem Imperativ. Denn: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Wie Frauenhass und die Kolonisation des Landes zusammenhängen!

Kaffeeelse am 28.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist erschreckend, dunkel düster und dieses Buch ist real und damit auch so eindringlich. Frauenmorde, Gewalt gegen Frauen, Diskriminierung von Frauen. Dies ist nichts Unwirkliches. Das gibt es und ich verstehe nicht, wie es so etwas geben kann, wieso so etwas geschieht. Frauenhass. Was für ein eigenartiges Wort! Was soll mir das sagen? Ich verstehe es nicht! Jeder hat Frauen in der Familie, es gibt also persönliche Bezüge. Jeder wird mit Achtung vor anderem Leben großgezogen. Aber ist dies wirklich so? oder ist dies nur in meiner persönlichen Blase so? Oder ist dies etwa nur meine Wunschvorstellung? Schon in unseren westlichen Welten gibt es diese Ungleichbehandlung. Es ist vieles im Wandel, ja, vieles ändert sich, wird besser. Diese Männerwelt wird weiblicher, diverser. Das geht langsam, aber es passiert. Zumindest in unserer westlichen Welt. Doch wie sieht es im Rest der Welt aus? In den anderen Männerwelten? Dunkel! Dieses Buch hier erzählt uns eine Geschichte aus Brasilien, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Acre. Denn Unterschiede gibt es auch in Brasilien. Im moderneren Osten des Landes scheint es für Frauen besser zu sein. Aber nicht ungefährlich, wie die Protagonistin des Buches am eigenen Leib erfährt. Aber im rückschrittlicheren Westen des Landes scheint es noch schlechter für die Frauen bestellt zu sein. Und die Autorin Patrícia Melo beleuchtet hier auch die Ursachen, die in der Kolonisation des Landes begründet liegen. Männliche Kolonisatoren nahmen sich einheimische Frauen aus den indigenen Gemeinschaften zur Frau. Die Indigenen, die schon immer als Menschen unterster Stufe betrachtet wurden, wenn sie denn das Glück hatten, überhaupt als Menschen wahrgenommen zu werden, gaben den Kolonisatoren ihre Frauen nicht freiwillig, hier erfolgte eine gnadenlose Ausrottungspolitik, von der die überlebenden Indigenen heute noch berichten. Die geraubten Frauen gebaren den Brasilianern Kinder, die wieder negativ auf die Indigenen blickten und blicken, weil sie sich zu den Kolonisatoren zählen, obwohl sie längst indigene Wurzeln haben. Was für ein Irrsinn! Und damit wird neben dem Machismo in den lateinamerikanischen Ländern und dem dazugehörigen Frauenhass und der allgegenwärtigen Korruption auch die Stellung der Indigenen im Land in diesem Buch thematisiert. Was der Autorin ganz wunderbar gelingt! Dieses Buch beschäftigt sich mit der Misogynie und den Femiziden, aber auch mit den Ureinwohnern des Landes. Die Autorin hat wunderbar recherchiert, was das Nachwort bestätigt. In den Kapiteln, wo die Protagonistin in die Welten der Indigenen eintaucht, wird eine Liebe und eine Verbundenheit zu deren Kulturen verdeutlicht. Das ist interessant gemacht. Denn dieses Buch zeugt von neueren Ansichten zu den Indigenen des Landes. Das gefällt mir sehr, brennt doch mein Herz schon seit Jahren für die indigenen Einwohner der Amerikas. Ich bin neugierig, wie dieses Buch wohl in Brasilien und anderen Ländern Lateinamerikas wahrgenommen wird, wie der lateinamerikanische Macho dieses Buch wahrnimmt, sofern er denn lesen kann!

Wie Frauenhass und die Kolonisation des Landes zusammenhängen!

Kaffeeelse am 28.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist erschreckend, dunkel düster und dieses Buch ist real und damit auch so eindringlich. Frauenmorde, Gewalt gegen Frauen, Diskriminierung von Frauen. Dies ist nichts Unwirkliches. Das gibt es und ich verstehe nicht, wie es so etwas geben kann, wieso so etwas geschieht. Frauenhass. Was für ein eigenartiges Wort! Was soll mir das sagen? Ich verstehe es nicht! Jeder hat Frauen in der Familie, es gibt also persönliche Bezüge. Jeder wird mit Achtung vor anderem Leben großgezogen. Aber ist dies wirklich so? oder ist dies nur in meiner persönlichen Blase so? Oder ist dies etwa nur meine Wunschvorstellung? Schon in unseren westlichen Welten gibt es diese Ungleichbehandlung. Es ist vieles im Wandel, ja, vieles ändert sich, wird besser. Diese Männerwelt wird weiblicher, diverser. Das geht langsam, aber es passiert. Zumindest in unserer westlichen Welt. Doch wie sieht es im Rest der Welt aus? In den anderen Männerwelten? Dunkel! Dieses Buch hier erzählt uns eine Geschichte aus Brasilien, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Acre. Denn Unterschiede gibt es auch in Brasilien. Im moderneren Osten des Landes scheint es für Frauen besser zu sein. Aber nicht ungefährlich, wie die Protagonistin des Buches am eigenen Leib erfährt. Aber im rückschrittlicheren Westen des Landes scheint es noch schlechter für die Frauen bestellt zu sein. Und die Autorin Patrícia Melo beleuchtet hier auch die Ursachen, die in der Kolonisation des Landes begründet liegen. Männliche Kolonisatoren nahmen sich einheimische Frauen aus den indigenen Gemeinschaften zur Frau. Die Indigenen, die schon immer als Menschen unterster Stufe betrachtet wurden, wenn sie denn das Glück hatten, überhaupt als Menschen wahrgenommen zu werden, gaben den Kolonisatoren ihre Frauen nicht freiwillig, hier erfolgte eine gnadenlose Ausrottungspolitik, von der die überlebenden Indigenen heute noch berichten. Die geraubten Frauen gebaren den Brasilianern Kinder, die wieder negativ auf die Indigenen blickten und blicken, weil sie sich zu den Kolonisatoren zählen, obwohl sie längst indigene Wurzeln haben. Was für ein Irrsinn! Und damit wird neben dem Machismo in den lateinamerikanischen Ländern und dem dazugehörigen Frauenhass und der allgegenwärtigen Korruption auch die Stellung der Indigenen im Land in diesem Buch thematisiert. Was der Autorin ganz wunderbar gelingt! Dieses Buch beschäftigt sich mit der Misogynie und den Femiziden, aber auch mit den Ureinwohnern des Landes. Die Autorin hat wunderbar recherchiert, was das Nachwort bestätigt. In den Kapiteln, wo die Protagonistin in die Welten der Indigenen eintaucht, wird eine Liebe und eine Verbundenheit zu deren Kulturen verdeutlicht. Das ist interessant gemacht. Denn dieses Buch zeugt von neueren Ansichten zu den Indigenen des Landes. Das gefällt mir sehr, brennt doch mein Herz schon seit Jahren für die indigenen Einwohner der Amerikas. Ich bin neugierig, wie dieses Buch wohl in Brasilien und anderen Ländern Lateinamerikas wahrgenommen wird, wie der lateinamerikanische Macho dieses Buch wahrnimmt, sofern er denn lesen kann!

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von Patrícia Melo

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