Band 25
Emilys neue Mutter Sophienlust Extra 25 - Familienroman
Aus der Reihe
Sophienlust Extra
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.11.2020
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
849 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740973650
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreissprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Denise und Alexander von Schoenecker rückten etwas näher aneinander. Auch sie konnten sich dem seltsamen Bann nicht entziehen, der alle Menschen überfiel, die hier vor dem Schulauer Fährhaus sassen, der Schiffsbegrüssungsanlage vor den Toren Hamburgs. Immer wieder lauschten Denise und Alexander der Stimme aus dem Lautsprecher, die jedes von draussen kommende Schiff begrüsste und jedes ausfahrende verabschiedete. »Willkommen in Hamburg! Wir freuen uns, Sie in Hamburg begrüssen zu können.« Das wiederholte Denise jetzt. Sie sah ihren Mann an. »Wie glücklich mögen manche Menschen sein, wenn sie nach Jahren nach Hause kommen und diese Stimme hören. Sicher denken sie daran, wie ihnen zumute war, als ihr Schiff auf der Elbe hinausfuhr und sie hörten: >Hamburg wünscht Ihnen eine gute Reise. < Oder sie hören in Gedanken noch einmal: >Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus<. Ist es nicht merkwürdig, Alexander, dass man hier bei diesem Abschiedslied sentimental wird?« Alexander von Schoenecker nickte. »Ja, ich gebe zu, dass ich mich dieser seltsamen Mischung aus Sehnsucht, Heimweh und Abschied ebenfalls nicht entziehen kann. Ich glaube, das kommt daher, dass ein ausfahrendes Schiff immer das Gefühl des Ungewissen erweckt. Unwillkürlich fragt man sich: Was kann auf hoher See, in der unendlichen Weite des Ozeans, alles passieren?« »Ja, und es mag darin auch etwas von den Gefühlen der Auswanderer enthalten sein, die wussten, dass sie die Heimat für immer verlassen.« Wieder lauschte Denise der Stimme, die aus dem Lautsprecher der Begrüssungsanlage kam. Jetzt erklang Musik - aus dem »Fliegenden Holländer«. Leise summte Denise mit: »... Steuermann, her zu uns ...« Alexander legte den Arm um die Schultern seiner Frau.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Denise und Alexander von Schoenecker rückten etwas näher aneinander. Auch sie konnten sich dem seltsamen Bann nicht entziehen, der alle Menschen überfiel, die hier vor dem Schulauer Fährhaus sassen, der Schiffsbegrüssungsanlage vor den Toren Hamburgs. Immer wieder lauschten Denise und Alexander der Stimme aus dem Lautsprecher, die jedes von draussen kommende Schiff begrüsste und jedes ausfahrende verabschiedete. »Willkommen in Hamburg! Wir freuen uns, Sie in Hamburg begrüssen zu können.« Das wiederholte Denise jetzt. Sie sah ihren Mann an. »Wie glücklich mögen manche Menschen sein, wenn sie nach Jahren nach Hause kommen und diese Stimme hören. Sicher denken sie daran, wie ihnen zumute war, als ihr Schiff auf der Elbe hinausfuhr und sie hörten: >Hamburg wünscht Ihnen eine gute Reise. < Oder sie hören in Gedanken noch einmal: >Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus<. Ist es nicht merkwürdig, Alexander, dass man hier bei diesem Abschiedslied sentimental wird?« Alexander von Schoenecker nickte. »Ja, ich gebe zu, dass ich mich dieser seltsamen Mischung aus Sehnsucht, Heimweh und Abschied ebenfalls nicht entziehen kann. Ich glaube, das kommt daher, dass ein ausfahrendes Schiff immer das Gefühl des Ungewissen erweckt. Unwillkürlich fragt man sich: Was kann auf hoher See, in der unendlichen Weite des Ozeans, alles passieren?« »Ja, und es mag darin auch etwas von den Gefühlen der Auswanderer enthalten sein, die wussten, dass sie die Heimat für immer verlassen.« Wieder lauschte Denise der Stimme, die aus dem Lautsprecher der Begrüssungsanlage kam. Jetzt erklang Musik - aus dem »Fliegenden Holländer«. Leise summte Denise mit: »... Steuermann, her zu uns ...« Alexander legte den Arm um die Schultern seiner Frau.
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