Opfer – Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.11.2020
Verlag
Fischer Taschenbuch VerlagSeitenzahl
334
Maße (L/B/H)
19/12.5/2.4 cm
Gewicht
371 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-596-37083-2
Warnhinweis
nicht erforderlich.
Die Historikerin Svenja Goltermann erzählt, wie das Bild des Opfers, das wir heute kennen, sich erst seit dem 18. Jahrhundert herausgebildet hat: Mit den modernen Gesellschaften entstand das Bedürfnis, die Verluste zu zählen und die Toten zu identifizieren. Zugleich sollte der Krieg humanisiert, Kriegsversehrte sollten versorgt, Überlebende und Hinterbliebene entschädigt werden. So wurde der Begriff des Opfers nach und nach ausgeweitet, von Soldaten auf die zivile Bevölkerung, von körperlichen Verletzungen bis zur Anerkennung des Traumas als seelische Wunde.
Wer jedoch als Opfer überhaupt benannt und anerkannt wird, war und ist eine Frage von Hierarchien und Macht – und damit ein eminent politisches Problem.
Nominiert für den Bayerischen Buchpreis 2018.
Kundinnen und Kunden meinen
Die Wahrnehmung ges Leids...
S.A.W am 05.12.2017
Bewertungsnummer: 1066278
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)