Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
09.04.2021
Verlag
Edition bücherleseSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
14.7/21.6/1.5 cm
Gewicht
354 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-906907-44-4
Ein Mann geht immer wieder zum Bahnhof, immer wieder zu den Geleisen, um vielleicht zufällig Hannah wiederzusehen, mit der er eine Familie hätte gründen können. Gregor findet sich am Berg, im Reich der Steine, von Schemen seiner Vergangenheit umgeben. Joshua will noch einmal ans Meer, bevor alles zu Ende geht, Benno noch einmal in den Kocherpark, wo seine Abhängigkeit begann.
Mit grosser Wärme und Sensibilität erzählt Peter Weibel von Menschen, die sich abhandengekommen sind oder verloren gegangen in Institutionen, von Menschen die bald gehen werden und von jenen, die zurückgeblieben sind. An den Rändern – der Gesellschaft, des Lebens – bröckeln die Gewissheiten. Zugleich öffnet sich Raum für neue Perspektiven. In der Tradition eines Albert Camus sprechen Peter Weibels neue Erzählungen von der Notwendigkeit des Widerstands und von der Hoffnung in jedem nächsten Schritt. »An den Rändern«, schreibt Weibel, »pulsiert das Leben heftiger.«
Mit grosser Wärme und Sensibilität erzählt Peter Weibel von Menschen, die sich abhandengekommen sind oder verloren gegangen in Institutionen, von Menschen die bald gehen werden und von jenen, die zurückgeblieben sind. An den Rändern – der Gesellschaft, des Lebens – bröckeln die Gewissheiten. Zugleich öffnet sich Raum für neue Perspektiven. In der Tradition eines Albert Camus sprechen Peter Weibels neue Erzählungen von der Notwendigkeit des Widerstands und von der Hoffnung in jedem nächsten Schritt. »An den Rändern«, schreibt Weibel, »pulsiert das Leben heftiger.«
Kundinnen und Kunden meinen
Tabuthemen des Altes
Bewertung am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708920
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Was hat das Leben für einen Wert, wenn die Körperfunktionen nachlassen und wir uns selber wie in einem Kerker erleben? Von solchen Dingen berichtet der Autor gekonnt auf eine gleichwohl heitere Art und Weise. Eigentlich sind es Tabuthemen, die der Autor hier anspricht, oftmals bis es wehtut. Aber das gelingt im unglaublicherweise vortrefflich. Ich habe mich schon oftmals gefragt, warum halten wir das Alter so hoch, warum verschieben wir die lustvollen, interessanten Unternehmungen erst nach der Pensionierung dahin? Glauben wir tatsächlich, dass wir alle nach dem 65. Altersjahr noch so rüstig, gelehrig, anpassungsfähig und gelenkig sind? Genau aus diesem Grund haben mir diese Geschichten wohlgetan. Vielen Dank dafür